Alles, nur kein Kickl?
ÖVP und SPÖ verhandeln über eine Dreierkoalition nach der Wahl
Soeben dösten wir noch in der Hitzewelle dahin, da weckte uns die Gratiszeitung Heute mit einem Paukenschlag: "Untergang für Österreich – Kickl spricht Machtwort", donnerte die Schlagzeile.
Wahnsinn! "Machtwort!" Was ist los? Der FPÖ-Chef erklärt den Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen für abgesetzt? Oder er startet ein Volksbegehren zum Austritt aus der EU? Nein, wie Heute atemlos berichtet: "Für FPÖ-Chef Herbert Kickl steht unmissverständlich fest: 'Macht und Geld lässt SPÖ und ÖVP jeden Respekt vor der Demokratie verlieren!'"
Also, kurz gesagt, Kickl lässt eine seine üblichen Tiraden los. Dass Heute das zu einem "Machtwort" aufbläst und im folgenden Text den Rant Kickls ("müssen alle Alarmglocken schrillen") affirmativ wiedergibt, hat damit zu tun, dass das Gratisblatt unter dem neuen Chefredakteur einen Kursschwenk gemacht hat. Kickl ist seither der Hero, dem in Interviews gehuldigt wird.
www.derstandard.at
ÖVP und SPÖ verhandeln über eine Dreierkoalition nach der Wahl
Soeben dösten wir noch in der Hitzewelle dahin, da weckte uns die Gratiszeitung Heute mit einem Paukenschlag: "Untergang für Österreich – Kickl spricht Machtwort", donnerte die Schlagzeile.
Wahnsinn! "Machtwort!" Was ist los? Der FPÖ-Chef erklärt den Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen für abgesetzt? Oder er startet ein Volksbegehren zum Austritt aus der EU? Nein, wie Heute atemlos berichtet: "Für FPÖ-Chef Herbert Kickl steht unmissverständlich fest: 'Macht und Geld lässt SPÖ und ÖVP jeden Respekt vor der Demokratie verlieren!'"
Also, kurz gesagt, Kickl lässt eine seine üblichen Tiraden los. Dass Heute das zu einem "Machtwort" aufbläst und im folgenden Text den Rant Kickls ("müssen alle Alarmglocken schrillen") affirmativ wiedergibt, hat damit zu tun, dass das Gratisblatt unter dem neuen Chefredakteur einen Kursschwenk gemacht hat. Kickl ist seither der Hero, dem in Interviews gehuldigt wird.
Alles, nur kein Kickl?
ÖVP und SPÖ verhandeln über eine Dreierkoalition nach der Wahl