136 Tage auf Regierungssuche: Vom Erdrutschsieg bis zum Platzen von Blau-Schwarz
Österreich erlebt die längste Regierungsbildung seiner Geschichte. Doch wie kam es dazu? Die Meilensteine in sieben Kapiteln
Viereinhalb Monate sind seit der Nationalratswahl vergangen – eine neue Regierung gibt es nicht. Und das wird wohl auch noch ein wenig so bleiben: Am Mittwoch sind die Verhandlungen zwischen FPÖ und ÖVP endgültig geplatzt.
Kapitel 1: Blauer Erfolg
29. September
Die FPÖ wird erstmals stärkste Partei im Parlament. Sie erreicht 28,8 Prozent der Stimmen, das sind 57 Mandate. Die ÖVP stürzt auf 26,3 Prozent ab (51 Mandate), die SPÖ hält mit 21,1 Prozent (41 Mandate) ihr bisheriges Niveau. Die Neos erreichen 9,1 Prozent (18 Mandate) und die Grünen 8,2 Prozent (16 Mandate). Das heißt: Als Zweierkoalitionen kommen rein rechnerisch nur FPÖ-ÖVP, FPÖ-SPÖ sowie – mit äußerst knapper Mehrheit – ÖVP-SPÖ infrage.
www.derstandard.at
Österreich erlebt die längste Regierungsbildung seiner Geschichte. Doch wie kam es dazu? Die Meilensteine in sieben Kapiteln
Viereinhalb Monate sind seit der Nationalratswahl vergangen – eine neue Regierung gibt es nicht. Und das wird wohl auch noch ein wenig so bleiben: Am Mittwoch sind die Verhandlungen zwischen FPÖ und ÖVP endgültig geplatzt.
Kapitel 1: Blauer Erfolg
29. September
Die FPÖ wird erstmals stärkste Partei im Parlament. Sie erreicht 28,8 Prozent der Stimmen, das sind 57 Mandate. Die ÖVP stürzt auf 26,3 Prozent ab (51 Mandate), die SPÖ hält mit 21,1 Prozent (41 Mandate) ihr bisheriges Niveau. Die Neos erreichen 9,1 Prozent (18 Mandate) und die Grünen 8,2 Prozent (16 Mandate). Das heißt: Als Zweierkoalitionen kommen rein rechnerisch nur FPÖ-ÖVP, FPÖ-SPÖ sowie – mit äußerst knapper Mehrheit – ÖVP-SPÖ infrage.
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