Demografischer Wandel
AMS warnt vor drastischen Folgen
Der Chef des Arbeitsmarktservice (AMS), Johannes Kopf, warnt vor drastischen Folgen für den Arbeitsmarkt, sollte die Politik dem demografischen Wandel und anderen Gesellschaftstrends nicht rasch mit weiteren Maßnahmen begegnen. Derzeit geht das AMS davon aus, dass 2050 rund 120.000 Erwerbspersonen fehlen werden, wobei sich die Lage außerhalb Wiens besonders ungünstig entwickeln dürfte. Das Problem ist zwar bekannt, bisher sei aber „viel zu wenig“ passiert, so Kopf am Dienstagabend bei einem Pressegespräch.
Hintergrund der Erwartungen des AMS sind die Bevölkerungsprognose und die damit verwobene Erwerbspersonenprognose der Statistik Austria. In diese fließen unter anderem Geburtenraten, die Entwicklung der Sterblichkeit und die erwartete Zuwanderung bzw. Abwanderung ein. Die zugrundeliegenden Annahmen werden dabei gut alle drei Jahre einer Neubewertung unterzogen, um ein möglichst realitätsgetreues Bild der weiteren Entwicklung entwerfen zu können.
Beispielsweise hat sich der Anstieg der Lebenserwartung in jüngerer Vergangenheit verlangsamt, die Geburtenrate in Österreich ging nach einem kurzen Hoch nach der Coronavirus-Pandemie aber wieder zurück. Die Konsequenz: Die Alterung in Österreich schreitet weiter voran.
orf.at
AMS warnt vor drastischen Folgen
Der Chef des Arbeitsmarktservice (AMS), Johannes Kopf, warnt vor drastischen Folgen für den Arbeitsmarkt, sollte die Politik dem demografischen Wandel und anderen Gesellschaftstrends nicht rasch mit weiteren Maßnahmen begegnen. Derzeit geht das AMS davon aus, dass 2050 rund 120.000 Erwerbspersonen fehlen werden, wobei sich die Lage außerhalb Wiens besonders ungünstig entwickeln dürfte. Das Problem ist zwar bekannt, bisher sei aber „viel zu wenig“ passiert, so Kopf am Dienstagabend bei einem Pressegespräch.
Hintergrund der Erwartungen des AMS sind die Bevölkerungsprognose und die damit verwobene Erwerbspersonenprognose der Statistik Austria. In diese fließen unter anderem Geburtenraten, die Entwicklung der Sterblichkeit und die erwartete Zuwanderung bzw. Abwanderung ein. Die zugrundeliegenden Annahmen werden dabei gut alle drei Jahre einer Neubewertung unterzogen, um ein möglichst realitätsgetreues Bild der weiteren Entwicklung entwerfen zu können.
Beispielsweise hat sich der Anstieg der Lebenserwartung in jüngerer Vergangenheit verlangsamt, die Geburtenrate in Österreich ging nach einem kurzen Hoch nach der Coronavirus-Pandemie aber wieder zurück. Die Konsequenz: Die Alterung in Österreich schreitet weiter voran.
Demografischer Wandel: AMS warnt vor drastischen Folgen
Der Chef des Arbeitsmarktservice (AMS), Johannes Kopf, warnt vor drastischen Folgen für den Arbeitsmarkt, sollte die Politik dem demografischen Wandel und anderen Gesellschaftstrends nicht rasch mit weiteren Maßnahmen begegnen. Derzeit geht das AMS davon aus, dass 2050 rund 120.000...