Würde eigentlich in den Türkei- oder Erdogan Thread passen, geschehen aber in Österreich
„Als kleines Kind wurde mir eingeredet: Wenn du Bozkurt unterstützt, dann bist du ein Mann. Dann bist du ein stolzer Türke. Aber heute weiß ich, dass das einfach Nazis sind.“ , erklärt Cengiz. Warum ist der Generationen alte türkisch-kurdische Konflikt bei Wiener Jugendlichen noch immer ein Thema? Welche Rolle spielen die nationalistischen Grauen Wölfe in Österreich? Warum ist Gewalt ein stetiger Begleiter?
BIBER Ein Erklärungsversuch:
Im Juni 2020 zogen die Ausschreitungen in Favoriten, bei denen türkische Nationalisten eine kurdische Demo angegriffen hatten, mediale Aufmerksamkeit auf sich. Was ist seitdem passiert? Warum ist der Generationen alte türkisch-kurdische Konflikt bei Wiener Jugendlichen noch immer ein Thema? Welche Rolle spielen die nationalistischen Grauen Wölfe in Österreich? Warum ist Gewalt ein stetiger Begleiter? Ein Erklärungsversuch.
„Im Zehnten geht’s grad voll ab: Türken gegen Kurden.“ Es ist der 25. Juni 2020. Cengiz*, damals 15 Jahre alt, hängt gerade mit seinen gleichaltrigen Freunden in einem Wiener Park ab, sie wissen nicht genau, was sie mit ihrer Zeit anfangen sollen – als sie diese Nachricht von einem Freund erhalten. Prompt beschließen sie, sich anzuschauen, was in Favoriten angeblich los ist, setzen sich in die Straßenbahn und fahren hin. „Ich sag’s ehrlich: Uns war langweilig. Wir wollten einfach Action“, zuckt der Jugendliche mit den Schultern. Ehe Cengiz und seine Freunde sich versehen konnten, standen sie mittendrin im Geschehen. „Dort hat einfach alles gebrannt. Flaschen sind geflogen, die Leute haben Böller auf Balkone geworfen, jeder hat geschrien, die Polizei war mit Hunden und Tränengas dort und es war ein riesiges Chaos einfach. Und wir haben halt mitgemacht“, gibt der heute 17-Jährige zu.
dasbiber.at
„Als kleines Kind wurde mir eingeredet: Wenn du Bozkurt unterstützt, dann bist du ein Mann. Dann bist du ein stolzer Türke. Aber heute weiß ich, dass das einfach Nazis sind.“ , erklärt Cengiz. Warum ist der Generationen alte türkisch-kurdische Konflikt bei Wiener Jugendlichen noch immer ein Thema? Welche Rolle spielen die nationalistischen Grauen Wölfe in Österreich? Warum ist Gewalt ein stetiger Begleiter?
BIBER Ein Erklärungsversuch:
Im Juni 2020 zogen die Ausschreitungen in Favoriten, bei denen türkische Nationalisten eine kurdische Demo angegriffen hatten, mediale Aufmerksamkeit auf sich. Was ist seitdem passiert? Warum ist der Generationen alte türkisch-kurdische Konflikt bei Wiener Jugendlichen noch immer ein Thema? Welche Rolle spielen die nationalistischen Grauen Wölfe in Österreich? Warum ist Gewalt ein stetiger Begleiter? Ein Erklärungsversuch.
„Im Zehnten geht’s grad voll ab: Türken gegen Kurden.“ Es ist der 25. Juni 2020. Cengiz*, damals 15 Jahre alt, hängt gerade mit seinen gleichaltrigen Freunden in einem Wiener Park ab, sie wissen nicht genau, was sie mit ihrer Zeit anfangen sollen – als sie diese Nachricht von einem Freund erhalten. Prompt beschließen sie, sich anzuschauen, was in Favoriten angeblich los ist, setzen sich in die Straßenbahn und fahren hin. „Ich sag’s ehrlich: Uns war langweilig. Wir wollten einfach Action“, zuckt der Jugendliche mit den Schultern. Ehe Cengiz und seine Freunde sich versehen konnten, standen sie mittendrin im Geschehen. „Dort hat einfach alles gebrannt. Flaschen sind geflogen, die Leute haben Böller auf Balkone geworfen, jeder hat geschrien, die Polizei war mit Hunden und Tränengas dort und es war ein riesiges Chaos einfach. Und wir haben halt mitgemacht“, gibt der heute 17-Jährige zu.
"Wenn du ein Bozkurt bist, bist du ein Mann." - Die Grauen Wölfe in Wien | dasbiber
Im Juni 2020 zogen die Ausschreitungen in Favoriten, bei denen türkische Nationalisten eine kurdische Demo angegriffen hatten, mediale Aufmerksamkeit auf sich. Was ist seitdem passiert?