Die langen Schatten der türkisen Spendensammlung
Ob heutige Abgeordnete, ÖBB-Aufsichtsrätin oder Immobilienunternehmer: Die Türkisen hatten beim Spendensammeln viel Unterstützung, zeigt ein WKStA-Bericht
Fast sechs Jahre ist es nun her, dass Sebastian Kurz ÖVP-Obmann wurde. Der Aufwand dafür war riesig, der Geldbedarf auch. Damit die neue "türkise Bewegung" von Kurz im Herbst 2017 das Rennen bei der Nationalratswahl machen konnte, war ein teurer Wahlkampf nötig – und der sollte vor allem auch durch Spenden finanziert werden.
Das wurde akribisch orchestriert und wird nun, spätestens seit Publikwerden des Ibiza-Videos im Mai 2019, ebenso akribisch aufgearbeitet. Viel war etwa im U-Ausschuss die Rede vom "Keilen" für die ÖVP, der Duden definiert das übrigens als "für einen Verein, eine bestimmte Gruppe, Partei o. Ä. anwerben, zu gewinnen versuchen".
Neues zum Keilen hat die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) jüngst in einem Bericht festgehalten.
www.derstandard.at
Ob heutige Abgeordnete, ÖBB-Aufsichtsrätin oder Immobilienunternehmer: Die Türkisen hatten beim Spendensammeln viel Unterstützung, zeigt ein WKStA-Bericht
Fast sechs Jahre ist es nun her, dass Sebastian Kurz ÖVP-Obmann wurde. Der Aufwand dafür war riesig, der Geldbedarf auch. Damit die neue "türkise Bewegung" von Kurz im Herbst 2017 das Rennen bei der Nationalratswahl machen konnte, war ein teurer Wahlkampf nötig – und der sollte vor allem auch durch Spenden finanziert werden.
Das wurde akribisch orchestriert und wird nun, spätestens seit Publikwerden des Ibiza-Videos im Mai 2019, ebenso akribisch aufgearbeitet. Viel war etwa im U-Ausschuss die Rede vom "Keilen" für die ÖVP, der Duden definiert das übrigens als "für einen Verein, eine bestimmte Gruppe, Partei o. Ä. anwerben, zu gewinnen versuchen".
Neues zum Keilen hat die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) jüngst in einem Bericht festgehalten.
Die langen Schatten der türkisen Spendensammlung
Ob heutige Abgeordnete, ÖBB-Aufsichtsrätin oder Immobilienunternehmer: Die Türkisen hatten beim Spendensammeln viel Unterstützung, zeigt ein WKStA-Bericht