Das faschierte Land
Die Gegenrede zur FPÖ anlässlich der "Wiener Prozesse" bei den Wiener Festwochen. DER STANDARD veröffentlicht sie im Wortlaut
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Eine von uns Kleinen ist heute regionale Obfrau der FPÖ und mein einziger Kontakt in die Parteipolitik. Sie würde ich um Hilfe bitten, sollte mein Name, der nicht Herbert ist, jemals auf einer Fahndungsliste für Andersdenkende landen. Und ich weiß, sie würde mir helfen. Umgekehrt werde auch ich sie verteidigen, sollte ihr Charakter jemals unter Anklage stehen. Aber in diesem Prozess geht es um die FPÖ. Und da gibt es für mich nur die Gegenposition.
Drei Anliegen
Seit 40 Jahren regiert die FPÖ dieses Land auf allen Ebenen mit, und wohin man schaut, hat sie beim Regieren drei vorrangige Anliegen: die Privatisierung von öffentlichem Eigentum, den Abbau von sozialen Ansprüchen und die Pflege volksdeutscher Identität. Ja, der Volkskanzler, den sie neuerdings an die Wand malt, würde einem deutschen Volk vorangehen, weil Österreicher gibt es für die FPÖ nur auf dem Papier.
Viele meiner Freunde sind Deutsche, ich will aber nicht Deutscher werden und auch sonst nach keinem Design des 19. Jahrhunderts leben. Mit Privatisierung bin ich nicht blindlings einverstanden, mit Sozialabbau nie, aber bei diesen Entwicklungen hatten auch andere Parteien ihre Finger im Spiel, da schwimmt die FPÖ im politischen Mainstream mit. Ein Gegner der SPÖ, von ÖVP, Grünen oder Neos bin ich trotzdem nicht. Zur Gegnerschaft zwingt mich nur die FPÖ. Und ich nehme diese Rolle an.
"Das ist es offenbar, was die FPÖ den ganzen Tag macht. Propaganda."
Die Gegenrede zur FPÖ anlässlich der "Wiener Prozesse" bei den Wiener Festwochen. DER STANDARD veröffentlicht sie im Wortlaut
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