ÖVP übermittelt FPÖ Liste mit Grundsätzen
Am Dienstag gehen die Verhandlungen zwischen FPÖ und ÖVP weiter, doch die Parteien befinden sich am Scheideweg. Am Montagabend gab die ÖVP nach dem Treffen mit der FPÖ eine Liste an den ORF weiter. Der Inhalt: Grundsätze der ÖVP für eine Koalition, in der sie die Rolle des Juniorpartners übernehmen würde. So heißt es darin, dass die Umsetzung der Urteile des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) außer Streit stehen müsse und man an „Sky Shield“ festhalte. Doch auch ein Entgegenkommen gegenüber der FPÖ findet sich darin.
Denn man liest dort den Punkt, dass sich die ÖVP nun dafür ausspricht, für den Moment keine neuen Asylanträge mehr anzunehmen – eine Forderung der FPÖ. Ob das EU-rechtlich gedeckt ist, sei eine andere Frage, so der frühere EU-Kommissar Franz Fischler (ÖVP) am Montagabend in der ZIB2.
„Es gibt viele Punkte, wo der Eindruck erweckt wird, dass man sich einfach über europäisches Recht hinwegsetzen kann, in dem irrigen Glauben, dass das europäische Recht keine Instrumente hätte, sich durchzusetzen“, so Fischler. Vom EuGH etwa könne im Streitfall zunächst festgestellt werden, wenn europäisches Recht verletzt würde. Wenn einem Urteilsspruch nicht Folge geleistet würde, dann könne ein zweites Verfahren zu Sanktionen gegen Österreich führen. „Und die sind dann teuer“, sagte der frühere EU-Kommissar.
orf.at
Am Dienstag gehen die Verhandlungen zwischen FPÖ und ÖVP weiter, doch die Parteien befinden sich am Scheideweg. Am Montagabend gab die ÖVP nach dem Treffen mit der FPÖ eine Liste an den ORF weiter. Der Inhalt: Grundsätze der ÖVP für eine Koalition, in der sie die Rolle des Juniorpartners übernehmen würde. So heißt es darin, dass die Umsetzung der Urteile des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) außer Streit stehen müsse und man an „Sky Shield“ festhalte. Doch auch ein Entgegenkommen gegenüber der FPÖ findet sich darin.
Denn man liest dort den Punkt, dass sich die ÖVP nun dafür ausspricht, für den Moment keine neuen Asylanträge mehr anzunehmen – eine Forderung der FPÖ. Ob das EU-rechtlich gedeckt ist, sei eine andere Frage, so der frühere EU-Kommissar Franz Fischler (ÖVP) am Montagabend in der ZIB2.
„Es gibt viele Punkte, wo der Eindruck erweckt wird, dass man sich einfach über europäisches Recht hinwegsetzen kann, in dem irrigen Glauben, dass das europäische Recht keine Instrumente hätte, sich durchzusetzen“, so Fischler. Vom EuGH etwa könne im Streitfall zunächst festgestellt werden, wenn europäisches Recht verletzt würde. Wenn einem Urteilsspruch nicht Folge geleistet würde, dann könne ein zweites Verfahren zu Sanktionen gegen Österreich führen. „Und die sind dann teuer“, sagte der frühere EU-Kommissar.
Koalitionsgespräche: ÖVP übermittelt FPÖ Liste mit Grundsätzen
Am Dienstag gehen die Verhandlungen zwischen FPÖ und ÖVP weiter, doch die Parteien befinden sich am Scheideweg. Am Montagabend gab die ÖVP nach dem Treffen mit der FPÖ eine Liste an den ORF weiter. Der Inhalt: Grundsätze der ÖVP für eine Koalition, in der sie die Rolle des Juniorpartners...