Frühlings Erwachen
Es ging in dieser Legislaturperiode immer darum, die Folgen der Schäden so erträglich wie möglich zu reparieren, die Vorgängerregierungen angerichtet haben
Die Koalition spart sich um Kopf und Kragen, und das alternativlos. Wenn sich in diesem Land einmal die Seniorenvertreter weigern, im Schulterschluss mit der Regierung an ihrer Schlechterstellung mitzuwirken, vielmehr die Regierung an die Alleinverantwortung erinnern, von der sie außer dem Wähler niemand entbinden kann, dann ist die Reformpartnerschaft am Dampfen.
Je näher das Armageddon des 10. Juni, die Budgetrede des Finanzministers rückt, desto deutlicher wird sichtbar, dass diese Dreierkoalition kein Zusammenschluss zur Verwirklichung gemeinsamer Ideale war, sondern eine Notgemeinschaft zur Bewahrung des Landes vor rechtsextremer Verwüstung. Und dass es nie darum ging, in der laufenden Legislaturperiode der Bevölkerung eine glänzende Zukunft zu erschaffen, sondern nur darum, die Folgen der Schäden so erträglich wie möglich zu reparieren, die Vorgängerregierungen angerichtet haben.
Kurzes Gedächtnis
Jetzt geht es um das Ausmaß an dieser Erträglichkeit, und es erweist sich immer deutlicher, dass die Koalitionsparteien beim Abschluss ihres Paktes mit dem, was sie einander, aber vor allem sich selber zugemutet, beziehungsweise zugetraut haben, die harte Realität unterschätzten und daher unter dem Notwendigen geblieben sind. Das Konzept, vor allem bei Arbeitnehmern und Pensionisten zu "reformieren", aber Reiche von ernsthaftem steuerlichen Reformwillen zu entbinden, erweist sich als kontraproduktiv, weil sie den Vulgärpopulisten Erfolge zuschanzt, die vor allem auf kurzem Gedächtnis beruhen.
www.derstandard.at
Es ging in dieser Legislaturperiode immer darum, die Folgen der Schäden so erträglich wie möglich zu reparieren, die Vorgängerregierungen angerichtet haben
Die Koalition spart sich um Kopf und Kragen, und das alternativlos. Wenn sich in diesem Land einmal die Seniorenvertreter weigern, im Schulterschluss mit der Regierung an ihrer Schlechterstellung mitzuwirken, vielmehr die Regierung an die Alleinverantwortung erinnern, von der sie außer dem Wähler niemand entbinden kann, dann ist die Reformpartnerschaft am Dampfen.
Je näher das Armageddon des 10. Juni, die Budgetrede des Finanzministers rückt, desto deutlicher wird sichtbar, dass diese Dreierkoalition kein Zusammenschluss zur Verwirklichung gemeinsamer Ideale war, sondern eine Notgemeinschaft zur Bewahrung des Landes vor rechtsextremer Verwüstung. Und dass es nie darum ging, in der laufenden Legislaturperiode der Bevölkerung eine glänzende Zukunft zu erschaffen, sondern nur darum, die Folgen der Schäden so erträglich wie möglich zu reparieren, die Vorgängerregierungen angerichtet haben.
Kurzes Gedächtnis
Jetzt geht es um das Ausmaß an dieser Erträglichkeit, und es erweist sich immer deutlicher, dass die Koalitionsparteien beim Abschluss ihres Paktes mit dem, was sie einander, aber vor allem sich selber zugemutet, beziehungsweise zugetraut haben, die harte Realität unterschätzten und daher unter dem Notwendigen geblieben sind. Das Konzept, vor allem bei Arbeitnehmern und Pensionisten zu "reformieren", aber Reiche von ernsthaftem steuerlichen Reformwillen zu entbinden, erweist sich als kontraproduktiv, weil sie den Vulgärpopulisten Erfolge zuschanzt, die vor allem auf kurzem Gedächtnis beruhen.
Frühlings Erwachen
Es ging in dieser Legislaturperiode immer darum, die Folgen der Schäden so erträglich wie möglich zu reparieren, die Vorgängerregierungen angerichtet haben