Fußnote zu Peter Thiel
Der umstrittene Tech-Milliardär hat Connections unter anderem zu Sebastian Kurz
Peter Thiel, der amerikanische Hightech-Investor und Verbreiter von kruden Herrenmenschen-Ideologien, darf also nicht bei den Wiener Festwochen über seine apokalyptischen "Antichrist"-Obsessionen diskutieren. Für Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler dürfte das zu steil gewesen sein.
Zwei nachträgliche Fußnoten: Wer glaubt, wie offenbar Festwochen-Intendant Milo Rau, man könne solche protofaschistischen "Denker" in demokratischer Diskussion "entlarven", ist naiv. Mächtigen Leuten mit Sendungsbewusstsein ist so nicht beizukommen. Zweitens muss man angesichts der antidemokratischen "Philosophie" von Thiel doch daran erinnern, dass er einige Zeit einen Geschäftspartner namens Sebastian Kurz hatte. Nach dem Sturz von Kurz als Kanzler im Jahre 2021 heuerte ihn Thiel als "global strategist" an. Was wohl als internationaler Lobbyist für Thiels Tech-Produkte zu verstehen ist. Kurz arbeitet seit etwa zwei Jahren nicht mehr für Thiel, er hat inzwischen eine Tech-Firma mit einem anderen umstrittenen Tech-Unternehmer, dem Israeli Shalev Hulio.
Aber er hält offenkundig Kontakt: Im August 2025 trafen er und Thiel in Ungarn mit dem inzwischen abgewählten ungarischen Autokraten Viktor Orbán zusammen. Kurz damals auf Instagram: "meeting old friends". Ist nicht verboten. Aber das sind Connections von Kurz mit autoritären Figuren, die man im Hinterkopf behalten sollte. (Hans Rauscher, 1.6.2026)
www.derstandard.at
Der umstrittene Tech-Milliardär hat Connections unter anderem zu Sebastian Kurz
Peter Thiel, der amerikanische Hightech-Investor und Verbreiter von kruden Herrenmenschen-Ideologien, darf also nicht bei den Wiener Festwochen über seine apokalyptischen "Antichrist"-Obsessionen diskutieren. Für Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler dürfte das zu steil gewesen sein.
Zwei nachträgliche Fußnoten: Wer glaubt, wie offenbar Festwochen-Intendant Milo Rau, man könne solche protofaschistischen "Denker" in demokratischer Diskussion "entlarven", ist naiv. Mächtigen Leuten mit Sendungsbewusstsein ist so nicht beizukommen. Zweitens muss man angesichts der antidemokratischen "Philosophie" von Thiel doch daran erinnern, dass er einige Zeit einen Geschäftspartner namens Sebastian Kurz hatte. Nach dem Sturz von Kurz als Kanzler im Jahre 2021 heuerte ihn Thiel als "global strategist" an. Was wohl als internationaler Lobbyist für Thiels Tech-Produkte zu verstehen ist. Kurz arbeitet seit etwa zwei Jahren nicht mehr für Thiel, er hat inzwischen eine Tech-Firma mit einem anderen umstrittenen Tech-Unternehmer, dem Israeli Shalev Hulio.
Aber er hält offenkundig Kontakt: Im August 2025 trafen er und Thiel in Ungarn mit dem inzwischen abgewählten ungarischen Autokraten Viktor Orbán zusammen. Kurz damals auf Instagram: "meeting old friends". Ist nicht verboten. Aber das sind Connections von Kurz mit autoritären Figuren, die man im Hinterkopf behalten sollte. (Hans Rauscher, 1.6.2026)
Fußnote zu Peter Thiel
Der umstrittene Tech-Milliardär hat Connections unter anderem zu Sebastian Kurz