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Erneuerbare Energie: Rechnungshof bemängelt langsamen Netzausbau
Sonnen- und Windenergie werden schneller ausgebaut als die dafür benötigten Netze. Eine gerechtere Verteilung der Netzkosten wird gefordert
Wien – Auf dem Weg zur 100-prozentigen Deckung des Strombedarfs mit erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2030 muss der Fokus stärker auf den Ausbau der Netze gelegt werden. Dazu rät der Rechnungshof in einem am Freitag veröffentlichten Bericht. Der Ausbau von Solar- und Windkraft schreite in Österreich schneller voran als die nötigen Netzanpassungen. Es brauche daher einen langfristigen "Gesamtplan zur Transformation der Stromnetze".
Dieser solle vom Wirtschaftsministerium zusammen mit der Regulierungsbehörde E-Control, den Ländern und den Netzbetreibern erarbeitet werden. "Versorgungssicherheit, Dekarbonisierung und Leistbarkeit für Haushalte, Gewerbe und Industrie sowie für die öffentlichen Haushalte sollen gleichrangig verfolgt werden", schreibt der Rechnungshof in seiner Aussendung.
Verursachergerechtigkeit bei den Netzkosten gefordert
Die Rechnungshofprüfer empfehlen der E-Control, "die Systematik der Netzentgelte und Kostenwälzung (...) anzupassen, sodass der Grundsatz der Verursachergerechtigkeit für alle Netzbenutzer gilt". Photovoltaik- und Windkraftanlagen seien "dezentral und regional sehr ungleich verteilt errichtet" worden, würden aber dazu beitragen, die kollektiven Klimaziele zu erreichen – trotzdem gebe es aktuell keine regionale Umverteilung von Netzkosten.
www.derstandard.at
Sonnen- und Windenergie werden schneller ausgebaut als die dafür benötigten Netze. Eine gerechtere Verteilung der Netzkosten wird gefordert
Wien – Auf dem Weg zur 100-prozentigen Deckung des Strombedarfs mit erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2030 muss der Fokus stärker auf den Ausbau der Netze gelegt werden. Dazu rät der Rechnungshof in einem am Freitag veröffentlichten Bericht. Der Ausbau von Solar- und Windkraft schreite in Österreich schneller voran als die nötigen Netzanpassungen. Es brauche daher einen langfristigen "Gesamtplan zur Transformation der Stromnetze".
Dieser solle vom Wirtschaftsministerium zusammen mit der Regulierungsbehörde E-Control, den Ländern und den Netzbetreibern erarbeitet werden. "Versorgungssicherheit, Dekarbonisierung und Leistbarkeit für Haushalte, Gewerbe und Industrie sowie für die öffentlichen Haushalte sollen gleichrangig verfolgt werden", schreibt der Rechnungshof in seiner Aussendung.
Verursachergerechtigkeit bei den Netzkosten gefordert
Die Rechnungshofprüfer empfehlen der E-Control, "die Systematik der Netzentgelte und Kostenwälzung (...) anzupassen, sodass der Grundsatz der Verursachergerechtigkeit für alle Netzbenutzer gilt". Photovoltaik- und Windkraftanlagen seien "dezentral und regional sehr ungleich verteilt errichtet" worden, würden aber dazu beitragen, die kollektiven Klimaziele zu erreichen – trotzdem gebe es aktuell keine regionale Umverteilung von Netzkosten.
Erneuerbare Energie: Rechnungshof bemängelt langsamen Netzausbau
Sonnen- und Windenergie werden schneller ausgebaut als die dafür benötigten Netze. Eine gerechtere Verteilung der Netzkosten wird gefordert