Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

Nachrichten aus dem Rest der Welt

Heute könnte man einen Krieg theoretisch nur noch als SUPER-ATOMMACHT gewinnen: Alles um sich umzu abballern.....und hoffen, dass die Strahlung einen nicht mit wegradiert. Wie will man sonst heutzutage noch sowas gewinnen? Das was da in der Ukraine und Iran passiert, ist vergleichweise noch harmlos dagegen.
Oder mit Millionen Soldaten und Material auftauchen und hoffen das das reicht.....:) :)
 
In China denke ich wird folgendes Szenario sich ergeben : Die Machthaber haben ein Problem-sie können trotz ihres Politsystems ihr VOlk nicht von den modernen Medien abhalten. D.h. das Volk ist sozusagen auf neuestem Stand. In dem Moment wo es so ist, in dem Moment ist keine Verdummung mehr möglich. Insofern geht es dann nur noch mit RESTRIKTIONEN gegen jeden der gegen das System ist. Das aber kann bei einer "hohen Technik" nicht durchgedrückt werden. Ich denke sogar, das in China wohl gefährliche Entwicklungen gegen den STaat selbst aus dem Volk heraus geschehen werden. Taiwan und Japan haben so oder so schon größere Probleme mit China-wegen der hegemonialen Ansprüche usw.usw.Zeitraum denke ich innerhalb der kommenden 20 bis 30 Jahre.
 
Heute könnte man einen Krieg theoretisch nur noch als SUPER-ATOMMACHT gewinnen: Alles um sich umzu abballern.....und hoffen, dass die Strahlung einen nicht mit wegradiert. Wie will man sonst heutzutage noch sowas gewinnen? Das was da in der Ukraine und Iran passiert, ist vergleichweise noch harmlos dagegen.
Oder mit Millionen Soldaten und Material auftauchen und hoffen das das reicht.....:) :)
Naja, was in der Ukraine passiert, anscheinend will Putin Atomwaffen einsetzen.

 
Friedensmissionen weltweit unter Finanzdruck
Die Finanzierungskrise der internationalen Friedens- und Entwicklungszusammenarbeit sowie geopolitische Spannungen setzen Friedensmissionen weltweit unter Druck. Ein am Freitag veröffentlichter Bericht des Stockholmer Friedensforschungsinstituts (SIPRI) zeigt einen teils drastischen Rückgang von Missionen und Einsatzkräften. Besonders besorgniserregend ist der Rückgang von Missionen der Vereinten Nationen.

2025 waren laut dem Bericht von SIPRI insgesamt 58 multilaterale Friedensmissionen in 34 Ländern und Territorien im Einsatz. Das ist ein Rückgang von drei Missionen im Vergleich zum Vorjahr. Damit setzte sich der Abwärtstrend seit 2016 fort. Die meisten Friedensmissionen – je 18 – waren in Subsahara-Afrika und Europa im Einsatz, in Nahost und Nordafrika waren es 14, auf dem amerikanischen Kontinent fünf und in Asien und Ozeanien drei.

 
Kampf um UN-Sicherheitsratssitz: Andorra will Österreich Stimme geben
Der Regierungschef des Kleinststaats in den Pyrenäen, Xavier Espot Zamora, ist in Wien mit Kanzler Christian Stocker zusammengekommen. Die Unterstützung diene dazu, „gemeinsam den Multilateralismus zu stärken“.

Wenn Österreich am Mittwoch in New York in der UNO-Vollversammlung um einen nicht-ständigen Sitz im Sicherheitsrat für die Periode 2027/28 rittert, kann es fix auf die Stimme von Andorra zählen. Das verriet der Regierungschef des Kleinststaats in den Pyrenäen, Xavier Espot Zamora, vorab. Er traf am Donnerstag in Wien unter anderem ÖVP-Kanzler Christian Stocker. Die Unterstützung bei der UNO-Kandidatur diene auch dazu, „gemeinsam den Multilateralismus zu stärken“.

Diesbezüglich würden Andorra und Österreich gemeinsame Werte teilen, unterstrich der Politiker der Mitte-Rechts-Partei „Demòcrates per Andorra“ (DPA). Ob es Österreich gelingen werde, einen der beiden Konkurrenten Portugal und Deutschland bei der Wahl in das höchste Gremium der Vereinten Nationen auszuknocken, wollte der 46-jährige Regierungschef nicht garantieren („Bei dieser schwierigen Kandidatur muss man bis zum Ende warten, was rauskommt“), doch habe Andorra mit knapp 85.000 Einwohnern „die gleiche Stimme wie die mächtigsten Länder der Welt“.

 
IWF und IEA warnen vor Spritmangel im Sommer
Der Internationale Währungsfonds (IWF), die Weltbank und die Internationale Energieagentur (IEA) haben vor einem Treibstoffmangel im Sommer gewarnt. Derzeit würden die „weltweiten Ölvorräte in beispiellosem Tempo abgebaut, um den massiven Ausfall von Lieferungen durch die Straße von Hormus auszugleichen“, erklärten die Organisationen gestern in Washington.

Wenn sich die Öltransporte nicht schnell normalisierten, drohten Risiken für die Treibstoffsicherheit und die gesamte Wirtschaft.

Straße von Hormus als entscheidender Faktor
Die USA verhandeln derzeit mit dem Iran über ein vorläufiges Abkommen, das nach US-Angaben eine Öffnung der Straße von Hormus ohne Gebühren für die Schifffahrt vorsieht. Die iranische Nachrichtenagentur Fars bestritt dagegen, dass es eine solche Klausel gebe.

 
Warum nicht über Frieden und Demokratie reden?
Es braucht eine kollektive Anstrengung, Kriege zumindest friedlich zum Stillstand zu bringen

Es gehört zu den Paradoxa des internationalen Diskurses, dass zwar zumindest punktuell über derzeit rund 30 tobende Kriege und Dutzende bewaffnete Konflikte berichtet wird, aber das Thema Frieden und Friedensregelung in der Intensität weit im Hintergrund bleibt. Nur wenn die ökonomischen negativen Auswirkungen zu hoch werden, so wie im Krieg gegen den Iran regen sich zarte Friedensgefühle.

Es gehört offensichtlich zur mentalen Menschheitsgeschichte, dass im 20. und 21. Jahrhundert die Friedenssehnsucht erst am Ende der zwei Weltkriege Medien und Öffentlichkeit wirkungsmächtig beschäftigt. In Diktaturen wie der russischen Föderation wird zwar der Frieden manchmal reflektiert, aber bei Analysen über die Begriffshäufigkeit in Publikationen fällt doch auf, dass das Thema Krieg trotz der zahlreichen Kriege Russlands nicht nur gegen die Ukraine, sondern auch gegen Tschetschenien und Georgien einfach verdrängt wird. Auch das ist ein Mittel, durch Verschweigen Kriege zu rechtfertigen.

Öffentlicher Druck
Friedensbewegungen wie in den späten 1960er und 1970er Jahren gegen den US-amerikanischen Vietnamkrieg oder in den 1980iger Jahren gegen die Nato-Nachrüstung gibt es längst nicht mehr. Das hängt wohl auch damit zusammen, dass aus der Medienlogik sich Krieg besser verkauft.

Vergessen ist das Faktum, dass Friedensbewegungen in Europa und die Angst vor einem neuen dritten Weltkrieg nach 1945 durchaus einen wichtigen Beitrag zur Entspannungspolitik geleistet haben, doch diesen breiten öffentlichen Druck gibt es längst nicht mehr. So wie sich die Politik immer mehr von der Grundlage der europäischen Erfolgsgeschichte, der breiten solidarischen Aufbau-Leistung nach 1945 zurückzieht und einer immer stärker werdenden Individualisierung statt sozialem Ausgleich das Wort redet, gibt es eigentlich keine kollektive Anstrengung mehr, Kriege mit allen Mitteln und allen Kräften friedlich zumindest zum Stillstand zu bringen.

 
Entscheidung zu UNO-Sicherheitsrat
Österreich will auf großer Bühne vermitteln
Für seine geringe Einwohnerzahl ist Österreich historisch gesehen mehrmals eine große Rolle in der Vermittlung von internationalen Konflikten zugekommen. Unter dem Stichwort „aktive Neutralitätspolitik“ wurde etwa im Kalten Krieg vermittelt. Am Mittwoch könnte der Regierung erstmals seit 16 Jahren das Comeback auf der international größten Bühne zum Brückenbauen, dem UNO-Sicherheitsrat, gelingen. Dafür muss sich Österreich gegen einen der beiden EU-Konkurrenten Deutschland oder Portugal durchsetzen.

Für die geheime Wahl für die Periode 2027 bis 2028 warb die Regierung mit dem Motto „Partnership – Dialogue – Trust“ (dt. Partnerschaft – Dialog – Vertrauen). Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) setzte in der Wahlkampagne vor allem auf die Tradition der Neutralität, womit man sich von den Mitbewerbern, die beide NATO-Mitglieder sind, abheben will. Auch die Perspektive eines kleinen Landes im Sicherheitsrat wurde als Wahlmotiv beworben.

 
Der Krieg fliegt jetzt mit – Wenn Kerosinpreise ganze Flugpläne streichen!
Der Krieg im Nahen Osten erreicht die Menschen inzwischen nicht mehr nur über Schlagzeilen oder Tankstellenpreise. Er landet direkt auf Anzeigetafeln an Flughäfen. American Airlines setzt im Sommer vorübergehend einzelne Verbindungen aus und begründet den Schritt mit den stark gestiegenen Kosten für Flugtreibstoff. Betroffen sind nach Angaben des Unternehmens ausgewählte Strecken in den Monaten August und September. Reisende sollen umgebucht werden oder ihr Geld zurückerhalten. Dauerhafte Streichungen seien nicht geplant. Trotzdem zeigt die Entscheidung, wie empfindlich selbst große Fluggesellschaften auf steigende Energiekosten reagieren.

Für Airlines gehört Kerosin zu den größten Ausgaben überhaupt. Rund ein Drittel der Gesamtkosten entfällt häufig auf Treibstoff. Nach den jüngsten Entwicklungen rund um den Iran-Krieg lagen die Preise zeitweise deutlich höher als noch vor Beginn der militärischen Eskalation Ende Februar. Hoffnungen auf Entspannung haben die Märkte zuletzt etwas beruhigt, doch eine stabile Lösung gibt es bislang nicht. Die Folge ist längst breiter sichtbar. Fluggesellschaften streichen Verbindungen, erhöhen Gebühren oder bauen Leistungen ab. Für Passagiere bedeutet das weniger Auswahl und höhere Preise – nicht nur beim Ticket, sondern oft zusätzlich bei Gepäck, Umbuchungen oder Zusatzleistungen.

Besonders angespannt bleibt die Lage rund um die Straße von Hormus. Die Wasserstraße gehört zu den wichtigsten Transportwegen für Energie weltweit. Solange dort Unsicherheit herrscht, bleibt der Druck auf den Markt bestehen. Die Auswirkungen reichen dabei weit über die Luftfahrt hinaus. Höhere Energiekosten schlagen auch auf Transport, Lebensmittel und Alltagsausgaben durch. Der Flugplan wird damit plötzlich zu einem weiteren Ort, an dem geopolitische Entscheidungen für Millionen Menschen sichtbar werden.
 
Niemand wollte die Wildnis kaufen
Trumps Versteigerung von Bohrrechten im arktischen Naturschutzgebiet zog keinen einzigen großen Ölkonzern an, und doch ist sie ein Schritt zur Förderung in einem Land, das den Karibus und den Eisbären gehört!
Am Freitag hat die Regierung Bohrrechte im arktischen Naturschutzgebiet versteigert, einer unberührten Weite, so groß wie der Bundesstaat South Carolina, Heimat von Karibus, Eisbären und Millionen ziehender Vögel. Das Ergebnis war ein Misserfolg, den man kaum verbergen kann. Kein einziger großer Konzern bot mit, nur zwei Teilnehmer beteiligten sich und zahlten zusammen 3,7 Millionen Dollar für fünf Parzellen. Diese Pachten umfassen rund 29.000 Hektar, von etwa 279.000 Hektar, die innerhalb des knapp acht Millionen Hektar großen Gebiets angeboten waren. Der für Alaska zuständige Leiter der Bundesbehörde für Landverwaltung, Kevin Pendergast, dessen Behörde die Auktion durchführte, sagte bei der Bekanntgabe des Ergebnisses dennoch: „Das Interesse war solide.“ Und weiter: „Wir freuen uns darauf, mehr über den Untergrund des Gebiets zu erfahren, während die Pächter die Erkundung vorantreiben.“ Es ist eine eigene Sprache, in der das Ausbleiben der Bieter solides Interesse heißt.

Ein Jahr zuvor waren Innenminister Doug Burgum, Energieminister Chris Wright und der Leiter der Umweltbehörde, Lee Zeldin, in die Tundra des North Slope am Arktischen Ozean geflogen, nach Utqiagvik, mit dem Auftrag, das außergewöhnliche Ressourcenpotenzial Alaskas „zu entfesseln“. Am Freitag, gut ein Jahr später, wurde dieses Versprechen geprüft, und es bestand die Prüfung nicht. Die beiden Bieter waren das in Alaska ansässige Erdgasunternehmen Hex Energy und die Alaska Industrial Development and Export Authority, eine dem Bundesstaat gehörende Körperschaft, die kein Ölunternehmen ist und Bohrungen wohl an Dritte vergeben müsste. Beide äußerten sich auf Anfrage nicht. Das Gwich’in Steering Committee, eine Gruppe der Ureinwohner Alaskas, deren Mitglieder seit Langem mit der das Gebiet durchziehenden Karibuherde vom Porcupine verbunden sind, nannte die Versteigerung „gescheitert“. „Wieder einmal ist kein großer Öl- und Gaskonzern erschienen, um zu bieten, weil sie wissen, dass Bohrungen im arktischen Schutzgebiet ein Verlustgeschäft sind“, sagte die Geschäftsführerin Kristen Moreland. „Wir werden gegen das Pachtprogramm der Trump-Regierung weiter ankämpfen und mit unseren Freunden und Verbündeten daran arbeiten, diese heilige und unersetzliche Landschaft vor jeder Art von Erschließung zu schützen.“ Das Urteil hat hier der Markt selbst gesprochen, und es lautet, dass die großen Förderer fernblieben.

 
Zurück
Oben