„Härtester Job der Welt“: Vier Pläne für die Rettung der UNO
Zwei Frauen und zwei Männer präsentierten in New York ihre Visionen für die Zukunft der Vereinten Nationen. Alle wollen Reformen, aber was kann der nächste Generalsekretär wirklich ausrichten?
Es ist erst das zweite Mal, dass dieses globale Bewerbungsgespräch in solch einem Setting stattfand. Vier Kandidaten, die je drei Stunden Fragen von Diplomaten der UN-Mitgliedsländer und zivilgesellschaftlichen Organisationen entgegennahmen – ihre Antworten wurden live in alle Welt übertragen. Der Job, den die zwei Frauen und zwei Männer anstreben, ist „einer der härtesten der Welt“, da redete Annalena Baerbock nicht um den heißen Brei herum. Die Präsidentin der UN-Generalversammlung leitete diese Woche die sogenannten Interactive Dialogues mit den vier Bewerbern. Sie alle wollen am 1. Jänner 2027 in den 38. Stock des UN-Hauptquartiers ziehen und damit Generalsekretär António Guterres beerben. Hart sei der Job, ja, aber eben auch immens wichtig, sagte Baerbock noch. Vom nächsten UN-Generalsekretär hänge nichts weniger als das Weiterbestehen der multilateralen Institution ab.
Die Krisen in und um die Vereinten Nationen lassen sich nicht schönreden. Vor zehn Jahren, als Guterres gewählt wurde, fanden die Interactive Dialogues zum ersten Mal statt – seither ist die Welt nicht mehr wiederzuerkennen. Baerbock verwies auf die multiplen Konflikte hin, die neuen Kriege, die Klimakrise, auf die rasante technologische Evolution und nicht zuletzt auf den „politischen und finanziellen Druck“ auf die Vereinten Nationen. Wie wollen die vier Kandidaten also die UNO retten, in Zeiten ständiger Verletzungen der UN-Charta? Ganz konkrete Ansätze erfuhr man in diesem Stadium der Bewerbungen zwar nicht wirklich, aber alle vier waren sich einig: Reformen müssten her, Sparmaßnahmen und Effizienz seien notwendig, die UNO müsse sich stärker auf die Säulen Friedenssicherung und Entwicklung besinnen.
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Zwei Frauen und zwei Männer präsentierten in New York ihre Visionen für die Zukunft der Vereinten Nationen. Alle wollen Reformen, aber was kann der nächste Generalsekretär wirklich ausrichten?
Es ist erst das zweite Mal, dass dieses globale Bewerbungsgespräch in solch einem Setting stattfand. Vier Kandidaten, die je drei Stunden Fragen von Diplomaten der UN-Mitgliedsländer und zivilgesellschaftlichen Organisationen entgegennahmen – ihre Antworten wurden live in alle Welt übertragen. Der Job, den die zwei Frauen und zwei Männer anstreben, ist „einer der härtesten der Welt“, da redete Annalena Baerbock nicht um den heißen Brei herum. Die Präsidentin der UN-Generalversammlung leitete diese Woche die sogenannten Interactive Dialogues mit den vier Bewerbern. Sie alle wollen am 1. Jänner 2027 in den 38. Stock des UN-Hauptquartiers ziehen und damit Generalsekretär António Guterres beerben. Hart sei der Job, ja, aber eben auch immens wichtig, sagte Baerbock noch. Vom nächsten UN-Generalsekretär hänge nichts weniger als das Weiterbestehen der multilateralen Institution ab.
Die Krisen in und um die Vereinten Nationen lassen sich nicht schönreden. Vor zehn Jahren, als Guterres gewählt wurde, fanden die Interactive Dialogues zum ersten Mal statt – seither ist die Welt nicht mehr wiederzuerkennen. Baerbock verwies auf die multiplen Konflikte hin, die neuen Kriege, die Klimakrise, auf die rasante technologische Evolution und nicht zuletzt auf den „politischen und finanziellen Druck“ auf die Vereinten Nationen. Wie wollen die vier Kandidaten also die UNO retten, in Zeiten ständiger Verletzungen der UN-Charta? Ganz konkrete Ansätze erfuhr man in diesem Stadium der Bewerbungen zwar nicht wirklich, aber alle vier waren sich einig: Reformen müssten her, Sparmaßnahmen und Effizienz seien notwendig, die UNO müsse sich stärker auf die Säulen Friedenssicherung und Entwicklung besinnen.
„Härtester Job der Welt“: Vier Pläne für die Rettung der UNO
Zwei Frauen und zwei Männer präsentierten in New York ihre Visionen für die Zukunft der Vereinten Nationen. Alle wollen Reformen, aber was kann der nächste Generalsekretär wirklich ausrichten?