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Nachrichten aus Deutschland

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Kein Platz für Vielfalt – Wie ein Wahlergebnis eine Kita verhinderte und eine Stadt um ihre Zukunft brachte
Es hätte ein Aufbruch werden können. Ein gemeinsames Projekt für eine Region, die wirtschaftlich zu kämpfen hat, aber strukturell Potenzial besitzt. In Onstmettingen, einem Stadtteil von Albstadt, plante die Stadt auf dem Gelände der ehemaligen Textilfabrik Wohnhas den Bau einer zentralen Kindertagesstätte – nicht aus eigener Kraft, sondern in Zusammenarbeit mit der privaten Benevit-Gruppe.
Zehn Millionen Euro wollte der Unternehmer Kaspar Pfister investieren. Der Plan war ambitioniert, aber durchdacht: eine Pflegefachschule, angebunden an die bereits bestehende Pflegeeinrichtung vor Ort, kombiniert mit einer städtischen Kita. Ein Doppelprojekt, das nicht nur den akuten Mangel an Pflegekräften adressiert hätte, sondern auch die Betreuungssituation für Kinder verbessert hätte, zu einem Zeitpunkt, an dem die Stadt ihre bisherigen Kita-Gebäude als baufällig einstuft und kaum Spielraum im Haushalt hat.
Doch der Traum platzte, noch bevor das Vorhaben überhaupt den Stadtrat erreichte. Der Grund: das Wahlergebnis. In zwei Wahllokalen in Onstmettingen erreichte die AfD 33 und 37 Prozent. Für Pfister war das ein Signal, nicht bloß ein Ausdruck politischer Unzufriedenheit, sondern ein Misstrauensvotum gegen genau jene Vielfalt, für die sein Unternehmen steht. „Es geht hier nicht nur um Ausbildung, sondern um Integration“, betont er. Und dort, wo lautstark von „Remigration“ gesprochen werde, wolle er keine Schule bauen.

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"Dann hätten wir nicht diese Probleme"
Jetzt rechnet SPD-Minister mit Faesers Migrationspolitik ab
Nancy Faeser stellt am Mittwoch die Polizeiliche Kriminalstatistik 2024 vor. Der Trend ist besorgniserregend. Ein SPD-Minister rechnet nun mit seiner Parteikollegin und deren Migrationspolitik ab.
Die Polizeiliche Kriminalstatistik für 2024 bietet Anlass zur Sorge. Demnach nahm die Gewaltkriminalität im vergangenen Jahr erneut zu - um 1,5 Prozent. Mit bundesweit mehr als 217.000 Gewalttaten erreichte sie 2024 den höchsten Stand seit 2007. Immerhin: Ganz so steil wie im Vorjahr, als 8,6 Prozent mehr Gewalttaten registriert worden waren als 2022, zeigte die Kurve 2024 nicht mehr nach oben.

Während die Zahl der zu Gewalttaten ermittelten deutschen Tatverdächtigen im vergangenen Jahr um 0,7 Prozent stieg, registrierten die Polizeibehörden von Bund und Ländern bei den nicht deutschen Tatverdächtigen hier eine Zunahme um 7,5 Prozent. Allerdings weist das Bundeskriminalamt (BKA) darauf hin, dass auch der Anteil der Ausländer an der Bevölkerung im Verlauf des Jahres zugenommen hat. Studien zeigen zudem, dass Menschen eine Tat eher zur Anzeige bringen, wenn sie vermuten, dass der mutmaßliche Täter ein Ausländer ist.

Jetzt rechnet SPD-Minister mit Faesers Migrationspolitik ab
Während die geschäftsführende Innenministerin Nancy Faeser am Mittwoch betonte, dass die zusätzlichen Möglichkeiten für Messerverbote auf Veranstaltungen und in Verkehrsmitteln den Ländern ein wichtiges zusätzliches Instrument an die Hand gegeben hätte, übt ihr Parteikollege Ulrich Mäurer scharfe Kritik an ihrer Migrationspolitik. Die hatte Faeser am Dienstag noch explizit gelobt.


 
Wundert nicht wirklich.

Tatsächlich, aus der Sicht eines Unionwählers ist der logische nächste Schritt leider wirklich nur die AfD.
Sofern der Sumpf und der Nährboden auch nicht angegangen werden, wäre ich auch gar nicht überrascht wenn die AfD bei der nächsten vorgezogenen Wahl 40-51% erlangt.
 
Schon bei um die 35% würde ich einer anderen Partei (die dann logischerweise deutlich weniger hätte) zutrauen zu "kippen", und zum Junior-Partner zu werden.
Wer wäre aber dann der Junior-Partner?
Die CDU/CSU? Das wäre dann der letzte Strohhalmgriff der Union, solch eine Koalition würde dann das Ende der Partei bedeuten.
Im Grunde ist die Union ja nur für Wähler die sich nicht offen als rechtsextreme outen wollen, bei einer Zusammenarbeit wäre das ja dann völlig obsolet.
Es gibt eigentlich nur eine Partei der ich sofort zutrauen würde mit der AfD zu arbeiten, dass ist die FDP. Die sind aber hoffentlich bei der nächsten Wahl in der Kategorie "Sonstige".
 
Wer wäre aber dann der Junior-Partner?
Die CDU/CSU? Das wäre dann der letzte Strohhalmgriff der Union, solch eine Koalition würde dann das Ende der Partei bedeuten.
Im Grunde ist die Union ja nur für Wähler die sich nicht offen als rechtsextreme outen wollen, bei einer Zusammenarbeit wäre das ja dann völlig obsolet.
Es gibt eigentlich nur eine Partei der ich sofort zutrauen würde mit der AfD zu arbeiten, dass ist die FDP. Die sind aber hoffentlich bei der nächsten Wahl in der Kategorie "Sonstige".

Ich könnte mir eine rechts-konservative Revolte innerhalb der Union vorstellen. Dass diese damit begründet wird, die Ausrichtung der Partei wäre nicht rechts genug, und das sei der Grund für die Verluste an Wählerstimmen. Wenn deine Beschreibung von deren Wählern zutrifft, dann wäre das nur konsequent oder?
 
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