Berlin bestellt Moskaus Botschafter wegen "direkter Drohungen" ein
Das deutsche Außenministerium hat den russischen Botschafter in Berlin unter Verweis auf "direkte Drohungen Russlands gegen Ziele in Deutschland" einbestellt. Diese seien "ein Versuch, unsere Unterstützung für die Ukraine zu schwächen und unsere Geschlossenheit zu testen", erklärte das Außenamt am Montag im Online-Dienst X. Deutschland lasse sich "nicht einschüchtern". Derartige Drohungen "und alle Arten von Spionageaktivitäten in Deutschland seien "vollkommen inakzeptabel".
Das Außenministerium wollte auf Anfrage zunächst nicht präzisieren, worauf sich die Drohungen bezogen hätten. Möglicherweise hat die Einbestellung mit einer Erklärung des russischen Verteidigungsministeriums von vergangener Woche zu tun: Das Ministerium drohte darin, Unternehmen in Europa ins Visier zu nehmen, die Verbindungen zur Ukraine haben.
Genannt werden auch drei deutsche Firmen, unter anderem Davinci Avia - ein Tochterunternehmen des ebenfalls gelisteten niederländischen Rüstungskonzerns Destinus, der Motorenhersteller und Rüstungszulieferer 3W Professional in Hanau und das Münchner Luftfrachtunternehmen Airlogistics Germany. Das russische Ministerium verweist in einer Nachricht im Online-Netzwerk Telegram auf Pläne der Ukraine, gemeinsam mit europäischen Partnern die Drohnenproduktion auszubauen.
www.derstandard.at
Das deutsche Außenministerium hat den russischen Botschafter in Berlin unter Verweis auf "direkte Drohungen Russlands gegen Ziele in Deutschland" einbestellt. Diese seien "ein Versuch, unsere Unterstützung für die Ukraine zu schwächen und unsere Geschlossenheit zu testen", erklärte das Außenamt am Montag im Online-Dienst X. Deutschland lasse sich "nicht einschüchtern". Derartige Drohungen "und alle Arten von Spionageaktivitäten in Deutschland seien "vollkommen inakzeptabel".
Das Außenministerium wollte auf Anfrage zunächst nicht präzisieren, worauf sich die Drohungen bezogen hätten. Möglicherweise hat die Einbestellung mit einer Erklärung des russischen Verteidigungsministeriums von vergangener Woche zu tun: Das Ministerium drohte darin, Unternehmen in Europa ins Visier zu nehmen, die Verbindungen zur Ukraine haben.
Genannt werden auch drei deutsche Firmen, unter anderem Davinci Avia - ein Tochterunternehmen des ebenfalls gelisteten niederländischen Rüstungskonzerns Destinus, der Motorenhersteller und Rüstungszulieferer 3W Professional in Hanau und das Münchner Luftfrachtunternehmen Airlogistics Germany. Das russische Ministerium verweist in einer Nachricht im Online-Netzwerk Telegram auf Pläne der Ukraine, gemeinsam mit europäischen Partnern die Drohnenproduktion auszubauen.
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