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Nachrichten aus Deutschland

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 13322
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Da erreichen sie beinahe Erdogans Werte, der macht nur für 4% der Bevölkerung Politik :mrgreen:
Mal abgesehen davon, dass Deutschland Trump nicht unterstützt, die Union zwar an der Seite der USA steht, aber eine militärische Unterstützung aktiv ablehnt, um Deutschland aus dem Konflikt herauszuhalten. Die FDP zwar rhetorisch oft näher an den USA ist, aber als 3-Prozent-Partei kaum noch Rückhalt für solche Positionen in der Bevölkerung hat.
 

Das Problem: Weil niemand bereit ist, einen kleinen Nachteil zu spüren, sind Reformen unmöglich.

Das größere Problem: Jetzt ist es auch zu spät für die sogenannten "Volksparteien", mit Reformen zu kommen. Sie hatten lange genug Zeit, um Entwicklungen zu verhindern.

Das größte Problem: Die AfD hat keine guten Lösungen, aber die Leute sind wie in den USA einfach nur noch auf Disruption aus.

Das unvergleichlich größte Problem: Wenn eine Regierung ohne die AfD zustande kommen soll, wird es eine Mehrparteienkoalition geben, welche nichts durchsetzen werden kann.

Der Hoffnungsschimmer: Deutschland akzeptiert Minderheitsregierungen und sucht sich für jedes Vorhaben neue Mehrheiten. Das würde die Demokratie fördern - wenn man das ohne Brandmauern machen würde.
 
Das unvergleichlich größte Problem: Wenn eine Regierung ohne die AfD zustande kommen soll, wird es eine Mehrparteienkoalition geben, welche nichts durchsetzen werden kann.

Der Hoffnungsschimmer: Deutschland akzeptiert Minderheitsregierungen und sucht sich für jedes Vorhaben neue Mehrheiten. Das würde die Demokratie fördern - wenn man das ohne Brandmauern machen würde.

Guter Vorschlag, funktioniert leider nicht. Eine Minderheitsregierung kann leider noch viel weniger durchsetzen und du hat es richtig erkannt, AfD hat absolut keine Lösungen, so wie alle rechtsextremen Parteien, wenn man mal von "Ausländer raus" absieht.
 
Excuse me, wir haben 2026 und nicht 1880, als die Kinder- und Jugendmedizin erst ein Namen von William Osler bekommen hat. Pädiatrie hat nix mit Pedes (Füße) zu tun.
Allerdings versucht Nina Warken mit der Feinheit eines Vorschlaghammers, genau diese Kinder- und Jugendmedizin wieder zu vernichten, keiner versteht warum, weshalb, weswegen. Die Facharztausbildung zur Pädiatrie dauert 5 Jahre, die zusätzliche Spezialisierung, zum Beispiel in der Chirurgie, Neurologie, HNO von 2 Jahren wurde ersatzlos gestrichen. Der Schlaganfall bei Oma und beim Frühchen, sind bestimmt gleich. Ja ne, iss klar.
Okay, Kinder kosten Geld und wählen noch nicht.
Dieses Geld bringen sie erst später wieder ein, durch ihre Arbeit. Sowohl Kinder als auch Senioren werden in unserer Gesellschaft aktuell behandelt, als wären sie nur eine Last und nicht unsere Zukunft und unsere Wissensdatenbank, Traurig!
Und das für ein paar Heller mehr im Staatssäckel. Das kann nicht unser Ziel sein. Steht dieses Vorgehen nicht mit dem Gesetz im Konflikt, nämlich mit dem : ,,(Art. 2 Abs. 2 GG): Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Dies schützt vor staatlichen Eingriffen, umfasst aber nicht automatisch ein umfassendes Recht auf eine gesunde Umwelt oder psychische Gesundheit."
Damit mischt sich Frau Warken in die Gesundheit von lebenden Menschen ein und gefährdet diese durch Abbau von Krankenhäusern und dringend benötigten Behandlungsstellen.
Also bleibt alle gesund und trinkt einen Schluck Multivitaminsaft, euer Hirsch.

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Der Großteil der Unternehmen in Deutschland hat höchstens zehn Beschäftigte. Wenn ein Betrieb/Unternehmen keine 10.000€ für Einmalzahlungen übrig hat, soll es einfach dicht machen.
 
Tschernobyl lebt noch – in den Wäldern Bayerns
39 Jahre nach der Explosion im Reaktorblock vier des Kernkraftwerks Tschernobyl schießen Jäger in deutschen Wäldern Wildschweine und schicken das Fleisch nicht in den Handel. Nicht weil es zäh wäre oder krank. Sondern weil es strahlt.

2025 wurden in Deutschland 2.927 erlegte Wildschweine mit einer Radioaktivität über dem gesetzlichen Grenzwert von 600 Becquerel pro Kilogramm gemessen. Das ist kein Ausreißer, kein Einzelfall, kein Relikt aus einer vergessenen Debatte. Das ist der Alltag des deutschen Forstes, vier Jahrzehnte nach einer Katastrophe, die offiziell als bewältigt gilt.

Der Mechanismus ist so simpel wie unaufhaltsam. Die Waldböden in Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen und Thüringen tragen noch immer Cäsium-137 in sich – eingetragen durch den radioaktiven Niederschlag, der sich nach der Explosion vom 26. April 1986 über Europa verteilte. Cäsium-137 hat eine Halbwertszeit von rund 30 Jahren. Das bedeutet, dass der Stoff noch bis weit in die zweite Hälfte dieses Jahrhunderts hinein messbar im Boden verbleiben wird. Pilze und Waldpflanzen nehmen das Cäsium aus dem Boden auf. Wildschweine fressen Pilze. Und so wandert die Strahlung von 1986 in das Tier von 2025.

Bayern trägt die größte Last. Rund 2.300 der 2.927 betroffenen Tiere wurden dort registriert. Baden-Württemberg folgt mit 491 Fällen, Sachsen mit 109, Thüringen mit 18. Das sind die Regionen, über die der radioaktive Regen damals am stärksten niederging – kein Zufall, sondern Geografie und Wetterlagen vom April 1986, die bis heute ihre Spur hinterlassen.

Fleisch, das den Grenzwert von 600 Becquerel pro Kilogramm überschreitet, darf nicht verkauft werden. Die Tiere werden entsorgt. Für jeden erlegten erwachsenen Eber zahlt der Staat 204,52 Euro Entschädigung an den Jäger, für ein Jungtier 102,26 Euro. Über die Summe der ausgezahlten Entschädigungen wird die Zahl der betroffenen Tiere überhaupt erst erfasst – es gibt keine flächendeckende Beprobung, nur den Umweg über die Jagd und das Geld.

 
Gestrandeter Wal schwimmt wieder
Der an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns in Deutschland gestrandete Buckelwal ist weggeschwommen. Dies war auf Livestreams im Internet zu erkennen. Rettungskräfte befürchten, dass er nun wieder Richtung Hafen schwimmt.

Der seit knapp drei Wochen vor der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns festsitzende Buckelwal ist am Montag von seiner Position weggeschwommen. Dies war auf Livestreams im Internet zu erkennen. Er wechselte dabei mehrfach die Richtung. Der Meeressäuger lag seit dem 31. März in der Wismarbucht vor der Insel Poel fest. Die leitende Tierärztin der privaten Initiative, Janine Bahr-van Gemmert, sagte der Nachrichtenagentur dpa, man sei auf dem Weg zum Hafen. Boote stünden parat.

Die Vertreter der Rettungsinitiative auf Poel sahen sich zuletzt auf sehr gutem Weg und im Zeitplan. Der Wal habe am Sonntagmorgen „tolle Reaktionen“ und viel Lebensenergie gezeigt. Sie schlossen am Sonntag nicht aus, dass sich der rund zwölf Meter lange Meeressäuger aus eigener Kraft freischwimme. In diesem Fall greife „Plan B“. „Das heißt, die Boote der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sind auf Stand-by, dass für den Fall, dass er los schwimmt, wir ihn dann guiden können. Und es ist sichergestellt, dass wir ihn dann auch bis in die Nordsee und dann über die Nordsee in den Atlantik leiten können“, sagte Rechtsanwältin Constanze von der Meden von der privaten Rettungsinitiative.

Ein Finanzier der Aktion, der Mediamarkt-Mitgründer Walter Gunz, zeigte sich pessimistischer. Der Wal registriere vollumfänglich, dass er völlig frei sei. Daher sei die Frage, „ob sich dieser Wal noch geleiten lässt“.

 
Nachdruck von MSN, Originalartikel des Wall Street Journal ist hinter einer Paywall

Deutschland wandelt sich zur Waffenfabrik
BERLIN – Angesichts des Zusammenbruchs seines Exportmodells schwenkt Deutschland von Autos auf Kanonen um und versucht, den industriellen Niedergang in einen Rüstungsboom zu verwandeln.

Nachdem das Land jahrzehntelang Europas Produktionsmotor war, steckt es nun in der längsten Stagnationsphase seit dem Zweiten Weltkrieg fest und kämpft mit der Konkurrenz aus China und einem Nachfrageeinbruch. Die Reaktion ist so drastisch wie die Krise selbst: Die industrielle Basis wird zum Arsenal des Westens umgestaltet.

Eine Vielzahl von Datenpunkten zeigt, wie das alte Modell gescheitert ist. Laut Regierungsangaben gehen monatlich rund 15.000 Arbeitsplätze in der deutschen Fertigungsindustrie verloren, darunter auch im einst dominanten Automobilsektor. Mercedes-Benz verzeichnete für 2025 einen Gewinnrückgang von 49 %, während Volkswagen, der zweitgrößte Automobilhersteller der Welt, einen Gewinnrückgang von 44 % im gleichen Zeitraum meldete und ankündigte, bis 2030 50.000 Stellen in Deutschland abzubauen.

Selbst Flaggschiffmarken wie Porsche berichten von massiven Einbrüchen: Der operative Gewinn sank um 98 % im Vergleich zu 2024, das bereits eines der schlechtesten Jahre der modernen Geschichte war. Die deutsche Wirtschaft wird heute größtenteils vom Dienstleistungssektor getragen, der rund 70 % der Wirtschaftsleistung ausmacht. Das verarbeitende Gewerbe trägt zwar immer noch 20 % bei – und bis zu einem Fünftel aller Dienstleistungen sind an Industrieunternehmen wie Automobilhersteller gebunden.

Angesichts der zunehmend unsicheren Sicherheitsgarantien der USA und der Aufrüstung Europas positioniert sich Berlin als Rückgrat der europäischen Verteidigungsindustrie.

Gleichzeitig haben jüngste regulatorische Änderungen in Deutschland und der EU den Kapitalmarktzugang für Rüstungsunternehmen verbessert, während große Regierungsaufträge und öffentliche Finanzierungsprogramme fast eine Billion Euro an Verteidigungsmitteln freigesetzt haben. Diese Investitionen wurden durch die Furcht vor russischem Expansionismus und einem zunehmend feindseligen globalen Umfeld getrieben.

Entlang des gesamten deutschen Industriegürtels werden die Produktionslinien, die einst das Exportwunder des Landes ermöglichten, für die europäische Aufrüstung umgerüstet.

Die Regierung unterstützt diesen Ansatz. Berlins Strategie besteht nicht darin, die alte Wirtschaft wiederzubeleben, sondern sie zu ersetzen. Leerstehende Fabrikhallen und ein wachsender Pool an entlassenen Fachkräften werden in den einzigen Sektor umgeleitet, der noch immer stark wächst.

Volkswagen verhandelt mit israelischen Unternehmen, um ab 2027 Komponenten für Israels Raketenabwehrsystem Iron Dome zu produzieren. Zahlreiche Unternehmen haben die Produktion um drei Schichten erhöht, um Waffen und Munition für die Ukraine herzustellen. Patriot-Abfangraketen, lange Zeit ein rein amerikanisches Produkt, sollen bald auch in Deutschland gefertigt werden, um die stark gestiegene Nachfrage zu decken.

Fast 90 % des europäischen Risikokapitals für Verteidigungstechnologie fließen laut Regierungsangaben in deutsche Unternehmen.

„Europa muss sich verteidigen können, und das bedeutet auch, eine starke und verlässliche Sicherheits- und Verteidigungsindustrie aufzubauen“, sagte Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Reiche und ihre Kabinettskollegen, darunter der Verteidigungsminister, drängen darauf, angeschlagene Produktionsunternehmen in Rüstungsunternehmen umzuwandeln. „Die Umnutzung bestehender Produktionsstätten aus anderen Branchen kann die Hürden für den Ausbau der heimischen Kapazitäten senken“, sagte sie.
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Die Zeiten ändern sich, die Nachkriegsordnung gehört der Vergangenheit an, der Krieg in der Ukraine und der Krieg im Iran haben gezeigt, dass man in der Lage sein muss, sich selbst zu verteidigen, ohne auf die USA angewiesen zu sein
 
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