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Nachrichten aus Europa

Ivo2

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Rishi Sunak wird neuer Premierminister
Nur wenige Tage nach dem Rücktritt von Liz Truss hat Großbritannien einen neuen Premier. Der britische Ex-Finanzminister Rishi Sunak setzte sich gegen seine einzige Mitstreiterin Penny Mordaunt durch, die im parteiinternen Rennen um das Amt ihre Kandidatur zurückzog, wie sie am Montag auf Twitter mitteilte. Sunak habe ihre volle Unterstützung, so Mordaunt.

Der 42-jährige Enkel indischer Einwanderer ist der erste nicht weiße Premierminister der fünftgrößten Volkswirtschaft der Welt und der erste gläubige Hindu in der Downing Street 10. 2015 zog Sunak, Sohn eines Arztes und einer Apothekerin, erstmals ins britische Unterhaus ein. Im Februar 2020 übernahm er das Amt des Finanzministers – wenige Tage vor Beginn der CoV-Pandemie. Er musste binnen kürzester Zeit ein Programm aus gigantischen Finanzhilfen erarbeiten, was ihm Popularität verschaffte.

Sunak inszenierte sich als Kandidat, der die Partei einen kann. Zuletzt hatten sich mit Handelsministerin Kemi Badenoch und Ex-Innenministerin Suella Braverman zwei führende Politikerinnen vom rechten Rand der Partei hinter ihn gestellt. „Das Vereinigte Königreich ist ein großartiges Land, aber wir stehen vor einer tiefen Wirtschaftskrise“, so Sunak auf Twitter. Deshalb habe er erneut für den Tory-Vorsitz und damit auch für das Amt des Regierungschefs kandidiert. „Ich möchte unsere Wirtschaft in Ordnung bringen, unsere Partei einen und etwas für unser Land tun.“

 

Ivo2

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HUNDERT JAHRE „MARSCH AUF ROM“
Italien und der Schatten des Faschismus
Nie habe sie mit dem Faschismus sympathisiert. So formulierte es die neue italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni in ihrer ersten Regierungserklärung vor Kurzem. Und doch trägt sie mit ihrer Partei Fratelli d’Italia die Symbole aus der Zeit von Benito Mussolini weiter. Ins Reine gekommen ist Italien mit dem Faschismus bis in die Gegenwart nicht. Ab dem 27. Oktober jähren sich die Ereignisse, die den selbst ernannten „Duce“ an die Macht gebracht haben, zum hundertsten Mal. Der „Marsch auf Rom“ sollte nicht nur Italien verändern.

Im Oktober 1922 steht Rom kurz vor der Belagerung. Nicht durch eine feindliche Arme. Sondern durch 40.000 gewaltbereite Schwarzhemden, die schon davor im Land die Frontstellungen zwischen einer aktiven Linken und einer neuen Rechten zu ihren Gunsten entscheiden wollten. Und die linken Aktivisten, die etwa Fabriken besetzt hatten, von diesen Orten der Unruhe vertrieben. Sie alle hören auf den Befehl eines Mannes, den der eigentliche Mentor des italienischen Faschismus, Gabriele d’Annunzio, wenige Jahre davor noch belächelt hatte: Benito Mussolini aus dem Städtchen Predappio der sonst so roten Emilia Romagna.

Noch heute gelten Aufmarsch und Einfall der Anhänger des „Duce“ ab dem 27. Oktober 1922 in Rom als Beginn der faschistischen Herrschaft in Italien. Es sollte ein Ereignis mit Vorbildwirkung für ganz Europa werden, auch für Österreich, das im christlich-sozialen Segment sah, dass Faschismus und die Stellung der katholischen Kirche unter einen Hut zu bringen waren.

 

daritus

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