Europäische Union will die Ära der nationalen Vetos beenden
Brüssel hat zahlreiche vetosichere Gesetzesvorschläge vorgelegt, um den wiederholten Widerstand von Ungarn und der Slowakei zu überwinden. Experten halten diese Strategie für politisch und rechtlich riskant.
Auf einem Krisengipfel Anfang des Monats griffen die europäischen Staats- und Regierungschefs zu einem Mittel, das noch vor wenigen Monaten undenkbar gewesen wäre, um aus der Sackgasse herauszukommen: die Ausgabe gemeinsamer, durch den gemeinsamen Haushalt gedeckter Schulden, um die Ukraine über Wasser zu halten, während der Krieg weiter tobt.
Der Trick dabei? Der Schritt umging die Notwendigkeit der Einstimmigkeit unter den Mitgliedstaaten, indem er die Länder zusammenbrachte, deren führende Politiker zusammenarbeiten wollten, und gleichzeitig Ungarn, die Slowakei und die Tschechische Republik, die sich dagegen aussprachen, von der Vereinbarung ausschloss. Auf diese Weise gelang es der EU nicht nur, wie versprochen 90 Milliarden Euro für die Ukraine für die Jahre 2026 und 2027 zu sichern, sondern auch einen neuen Weg aufzuzeigen - einen Weg, bei dem das Einstimmigkeitserfordernis Koalitionen der Willigen nicht mehr behindern muss.
Brüssel hat zahlreiche vetosichere Gesetzesvorschläge vorgelegt, um den wiederholten Widerstand von Ungarn und der Slowakei zu überwinden. Experten halten diese Strategie für politisch und rechtlich riskant.
Auf einem Krisengipfel Anfang des Monats griffen die europäischen Staats- und Regierungschefs zu einem Mittel, das noch vor wenigen Monaten undenkbar gewesen wäre, um aus der Sackgasse herauszukommen: die Ausgabe gemeinsamer, durch den gemeinsamen Haushalt gedeckter Schulden, um die Ukraine über Wasser zu halten, während der Krieg weiter tobt.
Der Trick dabei? Der Schritt umging die Notwendigkeit der Einstimmigkeit unter den Mitgliedstaaten, indem er die Länder zusammenbrachte, deren führende Politiker zusammenarbeiten wollten, und gleichzeitig Ungarn, die Slowakei und die Tschechische Republik, die sich dagegen aussprachen, von der Vereinbarung ausschloss. Auf diese Weise gelang es der EU nicht nur, wie versprochen 90 Milliarden Euro für die Ukraine für die Jahre 2026 und 2027 zu sichern, sondern auch einen neuen Weg aufzuzeigen - einen Weg, bei dem das Einstimmigkeitserfordernis Koalitionen der Willigen nicht mehr behindern muss.