Prüfbericht: Zu viel Hausmüll landet auf Europas Deponien
Für Österreich hat der Europäische Rechnungshof aber eine gute Nachricht. Nirgendwo in der EU wird pro Einwohner mehr Abfall gesammelt
Diesmal hat sich der Europäische Rechnungshof (EuRH) das Müllthema vorgeknöpft: Als zentrales Problem erweist sich die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit der Recyclingindustrie. In einigen Mitgliedstaaten gebe es nur wenige Anlagen, vor allem jene im Bereich des Kunststoffrecyclings wären von Schließungen bedroht. Steigende Kosten, mangelnde Nachfrage nach Recyclingprodukten und der Import billiger und kaum recycelbarer Kunststoffe aus Nicht-EU-Ländern erschwerten den Geschäftsbetrieb. Zulasten der Umweltziele, wie die Prüfer in einem Sonderbericht festhalten.
Zwar ist die Vermeidung, Wiederverwendung und das Recycling von Abfällen im EU-Recht gut verankert, auch die Investitionen in die Kreislaufwirtschaft würden gegenüber Mülldeponien mittlerweile begünstigt. Allerdings hinken einige EU-Staaten den ambitionierten Zielvorgaben hinterher; so manche hätten "nur geringe oder gar keine Fortschritte erzielt". Konsequenzen gibt es für sie, wenn überhaupt, erst mit reichlich Verspätung. Erste Vertragsverletzungsverfahren gegen acht EU-Staaten wegen nicht erfüllter Zielvorgaben aus dem Jahr 2008 wurde erst 2024 eingeleitet.
www.derstandard.at
Für Österreich hat der Europäische Rechnungshof aber eine gute Nachricht. Nirgendwo in der EU wird pro Einwohner mehr Abfall gesammelt
Diesmal hat sich der Europäische Rechnungshof (EuRH) das Müllthema vorgeknöpft: Als zentrales Problem erweist sich die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit der Recyclingindustrie. In einigen Mitgliedstaaten gebe es nur wenige Anlagen, vor allem jene im Bereich des Kunststoffrecyclings wären von Schließungen bedroht. Steigende Kosten, mangelnde Nachfrage nach Recyclingprodukten und der Import billiger und kaum recycelbarer Kunststoffe aus Nicht-EU-Ländern erschwerten den Geschäftsbetrieb. Zulasten der Umweltziele, wie die Prüfer in einem Sonderbericht festhalten.
Zwar ist die Vermeidung, Wiederverwendung und das Recycling von Abfällen im EU-Recht gut verankert, auch die Investitionen in die Kreislaufwirtschaft würden gegenüber Mülldeponien mittlerweile begünstigt. Allerdings hinken einige EU-Staaten den ambitionierten Zielvorgaben hinterher; so manche hätten "nur geringe oder gar keine Fortschritte erzielt". Konsequenzen gibt es für sie, wenn überhaupt, erst mit reichlich Verspätung. Erste Vertragsverletzungsverfahren gegen acht EU-Staaten wegen nicht erfüllter Zielvorgaben aus dem Jahr 2008 wurde erst 2024 eingeleitet.
Prüfbericht: Zu viel Hausmüll landet auf Europas Deponien
Für Österreich hat der Europäische Rechnungshof aber eine gute Nachricht. Nirgendwo in der EU wird pro Einwohner mehr Abfall gesammelt