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Nachrichten aus Ungarn

Ungarn verschickt Einberufungsbescheide an Reservisten
In Ungarn haben mehrere Menschen Einberufungsbescheide erhalten. Das Verteidigungsministerium stellt klar: Eine allgemeine Einberufung gibt es nicht.
In Ungarn haben mehrere Personen Einberufungsbescheide von der Armee erhalten. Die Schreiben sind echt, eine allgemeine Einberufung gibt es nach Angaben des ungarischen Verteidigungsministeriums aber nicht. Betroffen sind freiwillige Reservisten, die für bereits geplante Dienstaufgaben herangezogen werden.

Zuvor hatten Berichte über die Briefe in sozialen Medien für Aufregung gesorgt. Mehrere Haushalte im Bezirk Hajdú-Bihar erhielten entsprechende Schreiben. Auch aus dem Kreis Tolna wurden ähnliche Fälle gemeldet, berichtet das ungarische Nachrichtenportal „ATV“.

Reservisten nehmen an Übungen teil
Das ungarische Verteidigungsministerium erklärte auf Anfrage der Regionalzeitung „Haon“, die aktuellen Bescheide stünden im Zusammenhang mit geplanten Aufgaben der freiwilligen Reserve. Es handle sich demnach weder um eine außergewöhnliche Maßnahme auf regionaler Ebene noch um eine landesweite Einberufung.

 
Ungarn: Neustart für unter Orban eingestellte Qualitätszeitung
Die ungarische Tageszeitung „Nepszabadsag“ wird genau zehn Jahre nach ihrer Einstellung wieder als Onlinenachrichtenportal zurückkehren und zudem als gedrucktes Wochenblatt erscheinen.

Die plötzliche Einstellung der maßgeblichen linksliberalen Qualitätszeitung am 8. Oktober 2016 galt als einer der drastischsten Angriffe auf die Pressefreiheit unter der heuer abgewählten Regierung von Viktor Orban.

Herausgeber ist der Verlag Liberty Press GmbH. Hauptinvestor ist die neu gegründete 4Sight Media Group, die von vier ungarischen Privatpersonen getragen wird. 90 Prozent gehören der Media Group und zehn Prozent Akos Toth, der neuer Chefredakteur der Zeitung wird.

 
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