Ich verstehe Cobra einerseits. Andererseits, warum schließen Gedanken, vielleicht auch sogar aktive Tätigkeiten gegen ungerechte Verteilung und unger im Rahmen persönlicher Möglichkeiten denn aus, sich nicht auch Gedanken um Tierschutz, konkret wie hier um Robbenjagd zu machen?
Und wenn man es streng nimmt, dann heucheln wir doch alle! Oder kämpft etwa jemand aktiv etwa gegen Landwirtschaftsprotektionismus in der EU? Der da ist, damit wir hier einigermaßen billig Lebensmittel einkaufen können. Kämpft jemand dagegen, dass unsere Fleischproduzenten hier dadurch z.B. auch billig nach Afrika "abwerfen" können, auch das, was hier sogar unverkäuflich ist, womit wir dortigen Farmern, Landwirten etc. oft die Lebensgrundlage entziehen und somit auch deren Kindern? Als Beispiel. Wir leben in Breiten, die, wenn man mal ganz ehrlich ist, ihren Lebensstandard auf Kosten anderer Regionen und dessen Kinder erworben haben und halten.
Und wenn wir schon dabei sind. Als Menschen haben wir vielleicht wenigstens etwas die Möglichkeit, unsere Interessen zu definieren, auf entsprechende Politik wenigstens zu versuchen hinzuwirken usw. Das können Tiere wie diese Robben nicht. Sie haben nur Menschen als Lobby. Und von daher sicher auch nicht verkehrt, dass auch da sich Stimmen finden.
Und letztlich, ob wir nun Threads zu Hunger in der Welt oder grausamen Tierschicksalen eröffnen und diskutieren. An sich ändern wir weder zum einen noch anderen Thema durch "Reden" etwas. Aber vielleicht wird ja der eine oder andere dadurch auf den Gedanken gebracht, sich näher damit auseinander zu setzen und aktiv zu handeln

Ist doch in keinem Fall verkehrt
