Autoproduktion in Russland nimmt ab
Die Produktion von Pkw in Russland ist im ersten Halbjahr 2013 gegenüber dem Vergleichzeitraum des Vorjahres um 2,7 Prozent zurückgegangen. Das Staatskomitee für Statistik (Rosstat) gibt die Zahl der von Januar bis Juni hergestellten Fahrzeuge mit 928 000 an.
Im selben Zeitraum wurden 95 100 Lastkraftwagen (einschließlich Fahrgestell) gebaut. Das ist um 4,8 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum 2012.
Die Produktion von Bussen hat sich um 2,9 Prozent auf 24 600 verringert.
Autoproduktion in Russland nimmt ab | Wirtschaft | RIA Novosti
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Russland bietet Ägypten Getreidehilfe an
Russland ist bereit, Ägypten humanitäre Hilfe in Form von Getreidelieferungen zu leisten, falls ein diesbezüglicher Antrag gestellt werden sollte.
„Allen Anzeichen nach ist die Situation mit der Getreideversorgung dort nicht gerade gut“, so der stellvertretende Landwirtschaftsminister Ilja Schestakow am Montag auf einer Pressekonferenz bei RIA Novosti.
Wie der Vize-Minister ausführte, müssen gemeinsam mit der Weltgemeinschaft humanitäre Hilfslieferungen an Ägypten erwogen werden.
Aus einem aktuellen Bericht der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Uno (FAO) geht hervor, dass die Unruhen und die Erschöpfung der Währungsreserven in Ägypten die Lebensmittelsicherheit im Land ernsthaft bedrohen.
„Sollte die ägyptische Seite einen diesbezüglichen Antrag stellen, werden wir diesen sicherlich erörtern“, so Schestakow. Er verwies darauf, dass der russische Landwirtschaftsminister Nikolai Fjodorow Ko-Vorsitzender der zwischenstaatlichen Kommission für Handels- und Wirtschaftskooperation mit Ägypten ist.
Das Getreide könnte dem staatlichen Interventionsfonds Russlands entnommen werden, in dem derzeit 1,2 bis 1,3 Millionen Tonnen Getreide akkumuliert sind. Es liege nun an der ägyptischen Seite, eine solche Hilfe zu beantragen. Die russische Führung würde eine definitive Entscheidung darüber treffen, so Schestakow.
Der Vize-Vorsitzende der Staatsverwaltung für Rohstofflieferungen Ägyptens, Mamdouh Abdel Fattah, hatte der Agentur Reuters am vergangenen Freitag mitgeteilt, dass die ägyptischen Behörden angesichts der saisonbedingten Steigerung der Preise für Getreide und dessen hinlänglicher Vorräte im Land in nächster Zeit keine Getreidekäufe planen.
Ägypten war früher einer der größten Abnehmer von russischem Getreide.
http://de.ria.ru/politics/20130715/266486966.html
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Russland will Getreideimport auf die Hälfte senken
Das russische Landwirtschaftsministerium veranschlagt laut Vizeminister Ilja Schestakow eine Senkung der Getreideeinfuhren in der laufenden Saison (Juli 2013 bis Juni 2014) gegenüber der vorangegangenen Saison auf die üblichen 700 000 bis 800 000 Tonnen.
Nach Expertenschätzungen lagen die russischen Getreideeinfuhren im vergangenen Wirtschaftsjahr bei 1,7 Millionen Tonnen. Ein Jahr zuvor hatten sie 960 000 Tonnen betragen.
Diese aktuelle Importprognose setze allerdings voraus, dass der diesjährige Ernteertrag 95 Millionen Tonnen erreichen würde, so der Vizeminister. Ein Jahr zuvor waren es 70,9 Millionen Tonnen gewesen.
Das Ministerium peilt einen Getreideexport in Höhe von 20 Millionen Tonnen – gegenüber 16 Millionen Tonnen in der vorigen Saison – an.
Die Getreide-Anfangsbestände hatten nach dem Stand vom 1. Juli 2013 bei 7,2 Millionen Tonnen gelegen und waren damit auf den niedrigsten Wert der letzten Jahre gesunken. Die laufende Saison kann nach Schätzungen der Landwirtschaftsbehörde mit den Beständen von 12,8 Millionen Tonnen zu Ende gehen.

© RIA Novosti.
Welthandel mit Getreide
http://de.ria.ru/business/20130715/266486926.html
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Russlands Industrieproduktion steigt
Die Industrieproduktion in Russland hat im Juni 2013, nach einer zweimonatigen Talfahrt, ihr Wachstum fortgesetzt.
Wie das Staatsamt für Statistik (Rosstat) am Montag berichtet, ist die Industrieproduktion im Juni im Jahresabstand um 0,1 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat 2012 und um 0,9 Prozent seit Mai 2013 gestiegen.
Das Industriewachstum im ersten Halbjahr 2013 betrug 0,1 Prozent gegenüber 3,1 Prozent im Vergleichszeitraum 2012.
Im zweiten Quartal 2013 ist die Industrieproduktion um 0,3 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2012 und um 1,4 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2013 gestiegen. (Im zweiten Quartal vorigen Jahres wurden 2,3 Prozent Wachstum verzeichnet.)
Die Industrieproduktion hatte sich im vierten Quartal 2012 deutlich verlangsamt und zeigte im Januar und Februar 2013 einen Rückgang um 0,8 bzw. 2,1 Prozent im Jahresabstand.
Das russische Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Handel rechnet damit, in diesem Jahr eine Rezession vermeiden zu können, ist sich aber über die bestehenden Risiken im Klaren. Laut einer Prognose des Ministeriums soll sich das Industriewachstum bis Ende 2013 auf zwei Prozent verlangsamen (2,6 Prozent im Jahr 2012) und sich im Jahr 2014 auf bis zu 3,4 Prozent beschleunigen.
http://de.ria.ru/business/20130715/266488004.html
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Noch eine gute Nachricht
Russland beendet Geheimnistuerei um Öl- und Gasreserven
Russland behandelt Informationen über die Öl- und Gasvorräte künftig nicht mehr als Verschlusssache, schreibt die Zeitung „Rossijskaja Gaseta“ am Montag.
„Ich nenne diese Zahlen erstmals öffentlich“, sagte Naturressourcen-Minister Sergej Donskoi Ende der vergangenen Woche. Ihm zufolge beliefen sich Russlands Ölreserven der Kategorie ABC1 (so genannte bewiesene Ressourcen) am 1. Januar 2012 auf 17,8 Milliarden Tonnen und die der Kategorie C2 (potenzielle Vorräte außerhalb der erschlossenen Vorkommen) auf 10,9 Milliarden Tonnen. Die Gasreserven beliefen sich auf 48,8 beziehungsweise 19,6 Billionen Kubikmeter.
Bisher mussten die Experten ihre Prognosen zur Öl- und Gasförderung anhand inoffizieller Zahlen aufstellen.
„Es ist offensichtlich, dass die Daten über Vorräte an Erdöl und Erdgas in der offenen modernen Welt, im Zeitalter des Ringens um Investitionen ein wichtiger Wettbewerbsvorteil sind“, so der Minister. Die Verheimlichung dieser Informationen habe negative Folgen für die Investitionsattraktivität des russischen Brennstoff-Energie-Komplexes gehabt.
Die russischen Energiereserven seien anhand der Berichte der öl- gasfördernden Betriebe zusammengefasst worden, so der Analyst Grigori Birg (Investcafe). Da die meisten Energiekonzerne an der Börse vertreten sind und Interessierte mit solchen Informationen versorgt werden, sei doch klar, dass Geheimnistuerei in diesem Fall ein Anachronismus sei, den man hätte viel früher loswerden müssen.
Die öffentliche Bekanntgabe der Öl- und Gasreserven habe aber einen weiteren wichtigen Aspekt, fügte Donskoi hinzu.
„Russland wird oft vorgeworfen, dass es jedes Jahr mehr Öl und Gas fördere als neue Vorräte entdecke. Jetzt müssen wir nicht mehr die Erfolge unserer Unternehmen verschweigen, dank derer die entdeckten Rohstoffreserven seit acht Jahren die Fördermenge übertreffen“, so der Minister.
Im Jahr 2012 wurden in Russland 49 neue Öl- und Gasfelder ausfindig gemacht. Damit sind die Reserven um 650 Millionen Tonnen Öl und 800 Milliarden Kubikmeter Gas gewachsen.
http://de.ria.ru/zeitungen/20130715/266486043.html