Aktuelles

Slowenien NEWS

Grdelin

Handwerker
Der sozialdemokratische Ex-Premier Borut Pahor hat die slowenische Präsidentenwahl mit einem Erdrutschsieg gewonnen. Bei der Stichwahl am Sonntag hat Pahor laut Exit Polls mit 67 Prozent der Stimmen den Amtsinhaber Danilo Türk geschlagen. Türk kam auf knapp 33 Prozent. Das ergab eine Hochrechnung auf Basis einer Wählerbefragung, die nach Wahlschluss von den beiden größten Fernsehsendern RTV Slovenija und POP TV veröffentlicht wurde.
 

Triglav

Top-Poster
Regierungskrise in Slowenien: Eine zweite Revolution
Kommentar | Adelheid Wölfl, 15. Jänner 2013, 18:58

Es geht vor allem um Respekt vor dem Rechtsstaat

Slowenien, das in einer schweren Wirtschaftskrise steckt und rasch den Bankensektor sanieren muss, hat eigentlich weder die Zeit noch das Geld, nach den letzten Wahlen im Dezember 2011 schon wieder die Bürger an die Urnen zu bitten. Doch es sieht danach aus, dass die Regierung zerbricht, weil sich Premier Janez Janša, der unter Korruptionsverdacht steht, weigert zurückzutreten.



Dabei geht es nicht nur um Verantwortung angesichts der ernsten wirtschaftlichen Situation, sondern vor allem um Respekt vor dem Rechtsstaat. Die Antikorruptionsbehörde hat Janša Unregelmäßigkeiten bei seinen Einkünften nachgewiesen. Ihr Chef Goran Klemencic will neue Standards einzuführen: Sobald durch Vorwürfe gegen Politiker oder Beamte die Integrität des öffentlichen Amtes leidet, das sie bekleiden, sollten sie dieses nicht mehr ausüben.

Dieser Meinung sind auch die meisten Slowenen. Laut einer Umfrage der Wirtschaftszeitung Finance fordern 86 Prozent den Rücktritt des Premiers, 90 Prozent den Rücktritt des Bürgermeisters von Ljubljana, Zoran Jankovic. In Slowenien führt die Krise offensichtlich zu einer Reform der politischen Kultur, die auch von Demonstranten getragen wird. Auch wenn zurzeit viele Slowenen jammern, in welch schrecklichem Zustand ihr Land sei, so hat sich das öffentliche Bewusstsein bereits wirkungsmächtig verändert. Das erinnert an den Beginn der 1990er-Jahre, als auch Slowenen vorbildhaft für die Demokratisierung kämpften. (DER STANDARD, 16.1.2013)
Upor!-Gotovi ste!

 

Triglav

Top-Poster
Der japanische Konzern Panasonic steigt bei dem slowenischen ...

Panasonic steigt beim slowenischen Gorenje ein Der japanische Konzern Panasonic steigt bei dem slowenischen Haushaltsgeräte-Produzent Gorenje ein. Die beiden Unternehmen haben am Freitag eine fünfjährige strategische Partnerschaft verkündet, die auch eine Kapitalverbindung vorsieht. Panasonic wird mittels einer Kapitalerhöhung im Wert von 10 Mio. Euro einen 13-Prozent-Anteil an dem slowenischen Unternehmen erwerben, hieß es am Freitag.
Die beiden Unternehmen wollen bei der Entwicklung,
Panasonic steigt beim slowenischen Gorenje ein - IT-Business - derStandard.at
 

Triglav

Top-Poster
Komisch,komisch alle selbsternannten Unabhängikeitsmacher Rund um Jansa wandern in den Knast,dass ist nun seine/war sein neokonservative Revolution.Sein verständniss von Marktwirtschaft und das beste,die oder der bilden sich ein sie könnten sich selber ein Denkmal setzen

Jansa für 2 Jahre verurteilt,links Bavcar für 7 Jahre verurteilt.....





wurde von Unbekannten übermalt und letzten geklaut und verschrottet,hehe in Slowenien läuft en Film


61236622.jpg

und weg is sie....

slika-600x340-1372948766-909586.jpg








Slowenische Top-Manager müssen in Gefängnis


Untreue. Die Exchefs der Großkonzerne Istrabenz und Pivovarna Lasko wurden zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Die Urteile sind nicht rechtskräftig.

Ljubljana. In Slowenien sind zwei weitere einst führende Manager wegen Finanzmachenschaften verurteilt worden. Der Ex-Chef des Mischkonzerns Istrabenz, Igor Bavcar, und der Ex-Chef des Getränkekonzerns Pivovarna Lasko, Bosko Srot, sind am Freitag wegen eines dubiosen Börsengeschäfts mit Istrabenz-Aktien schuldig gesprochen worden. Bavcar muss wegen Anstiftung zur Untreue und wegen Geldwäsche für siebe Jahre ins Gefängnis, Srot bekam wegen Untreue fast sechs Jahre Haft, berichteten slowenische Medien.

Das Bezirksgericht in Ljubljana legte den beiden zusätzlich eine Geldstrafe von jeweils 35.000 Euro auf. Die Staatsanwaltschaft hatte jeweils acht Jahre Haft für Bavcar und Srot gefordert. Auch zwei weitere Mitangeklagte wurden am Freitag zu Freiheitsstrafen verurteilt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Bei dem umstrittenen Geschäft geht es um den Verkauf von 7,3 Prozent der Istrabenz-Aktien im Jahr 2007. Pivovarna Lasko, die damals von Srot geleitet wurde, hatte das Aktienpaket deutlich unter dem Börsenwert verkauft. Die Aktien landeten über eine Kette von Transaktionen bei einem Unternehmen, das Bavcar nahe stand. Bei dieser "Reise" des Aktienpakets soll ein Profit von 25 Mio. Euro erzielt worden sein. Der Großteil sollte Bavcar als Startkapital für seinen später misslungenen Management-Buy-Out (MBO) bei Istrabenz dienen.

Bavcar und Srot sind nur die letzten in einer Reihe von früheren einflussreichen slowenischen Managern, die wegen Finanzmachenschaften bei dubiosen MBOs oder wegen Korruption verurteilt worden sind. Diese Manager, die lange Jahre als unantastbar galten, kamen in den vergangenen Jahren vor Gericht, nachdem ihnen die Politik den Kampf ansagte.

Als erster "Tycoon" wurde im Vorjahr der ehemalige Chef der Baumarktkette Merkur, Bine Kordez, wegen Machenschaften im Zusammenhang mit dem MBO verurteilt. Er wird seine Haftstrafe von fast sechseinhalb Jahren bald antreten müssen. Im Gefängnis sitzt bereits die frühere Baubaronin Hilda Tovsak. Die Ex-Chefin des bankrottgegangenen Bauunternehmens Vegrad legte ein Geständnis in mehreren Korruptionsfällen ab, wofür sie insgesamt siebeneinhalb Jahre Haft bekommen hat. Wegen Betrugs wird gegen Tovsak noch in weiteren Fällen ermittelt, vor dem Abschluss sollen laut Medienberichten auch Ermittlungen in dubiosen Geschäften zwischen Vegrad und der slowenischen Hypo-Tochter stehen. Zwei weitere pleitegegangene Baubarone, Ivan Zidar (SCT) und Dusan Crnigoj (Primorje), sind ebenfalls wegen Korruption verurteilt worden. Crnigoj, der zu 14 Monaten verurteilt wurde, sitzt bereits im Gefängnis, Zidar befindet sich wegen seines schlechten Gesundheitszustands noch zu Hause.

(APA)
WirtschaftsBlatt Abo 3 Wochen gratis testen
 
Oben