Drittgrößtes Geberland
Mittlerweile trägt die Türkei 7,3 Prozent aller humanitären Hilfsgelder weltweit. Damit ist sie drittgrößter Geldgeber nach den USA und Großbritannien. In kürzester Zeit hatte Ankara die Ausgaben um 591 Millionen US-Dollar erhöht. Im vergangenen Jahr gab Ankara insgesamt 1,6 Milliarden Dollar für humanitäre Hilfe aus, so die
Sabah. Ein Grund dafür seien die über eine Millionen syrischen Flüchtlinge im eigenen Land, die vor dem drei Jahre andauernden Bürgerkrieg flüchteten. Auch die Zahl der aufgenommenen Flüchtlinge stieg in Verbindung mit der finanziellen Hilfe innerhalb der vergangenen Jahre unaufhörlich. Während die Flüchtlingshilfe der Vereinten Nationen,
UNHCR, das Land bereits im Jahr 2013 als das fünftgrößte Flüchtlingsaufnahmeland führten, stieg die Zahl seit dem unaufhörlich an. Damals wurde die Zahl, der von der Türkei aufgenommenen Flüchtlinge noch auf weniger als 610.000 Flüchtlinge geschätzt. Mehr Flüchtlinge nahmen in derselben Region nur der Libanon und Jordanien auf. Im kleinen Libanon befanden sich Ende des vergangenen Jahres 856.500 Flüchtlinge.
Die USA ist immer noch stärkstes Geberland
Die Statistik der Geberländer wird jedoch weiter von der USA angeführt. Allein im Jahr 2013 brachte die amerikanische Volkswirtschaft 4,7 Milliarden Dollar an humanitärer Hilfe auf. An vierter Stelle der Geberländer steht Japan, gefolgt von Deutschland. Das geht aus dem Bericht der
Global Humanitarian Assistance hevor. Die meisten Mittel weltweit fließen in Hilfsaktionen in Syrien. Schon im Jahr 2012 bezog der türkische Nachbar 1,5 Milliarden Dollar aus internationalen Geldern und ist damit weltweit der größte Krisenherd.