Geht es noch ekelhafter?
Der Mann, der den Friedensnobelpreis verdient hätte – fragt er selbst und Putin tröstet ihn
Trump hat den Friedensnobelpreis nicht bekommen. Das sagt er selbst, und er sagt auch, dass es ihm egal ist. Norwegen habe massiv an Glaubwürdigkeit verloren. Acht Kriege habe er gestoppt. Er mache das am besten. Putin persönlich habe angerufen und gesagt, er könne nicht glauben, dass Trump diesen und jenen Krieg beendet habe. Man sitzt damit und fragt sich, welche acht Kriege das gewesen sein sollen. Im Iran fallen gerade Bomben. In der Ukraine auch. Im Libanon ebenfalls. Aber Trump hat acht Kriege gestoppt, und Putin hat dafür angerufen. Putin. Derselbe Putin, der seit Jahren einen Angriffskrieg gegen die Ukraine führt, ruft Trump an, um ihm zu sagen, wie beeindruckend er ist.
Das Nobelkomitee in Oslo schläft vermutlich ruhig. Norwegen dürfte den Verlust an Glaubwürdigkeit verkraften. Was sich schwerer verkraften lässt, ist der Gedanke, dass dieser Mann täglich Entscheidungen trifft, die Millionen Menschen betreffen – während er öffentlich darüber redet, wie sehr er einen Preis verdient hätte, den er nicht bekommen hat. In Teheran ist heute wieder der Strom ausgefallen.
Der Mann, der den Friedensnobelpreis verdient hätte – fragt er selbst und Putin tröstet ihn
Trump hat den Friedensnobelpreis nicht bekommen. Das sagt er selbst, und er sagt auch, dass es ihm egal ist. Norwegen habe massiv an Glaubwürdigkeit verloren. Acht Kriege habe er gestoppt. Er mache das am besten. Putin persönlich habe angerufen und gesagt, er könne nicht glauben, dass Trump diesen und jenen Krieg beendet habe. Man sitzt damit und fragt sich, welche acht Kriege das gewesen sein sollen. Im Iran fallen gerade Bomben. In der Ukraine auch. Im Libanon ebenfalls. Aber Trump hat acht Kriege gestoppt, und Putin hat dafür angerufen. Putin. Derselbe Putin, der seit Jahren einen Angriffskrieg gegen die Ukraine führt, ruft Trump an, um ihm zu sagen, wie beeindruckend er ist.
Das Nobelkomitee in Oslo schläft vermutlich ruhig. Norwegen dürfte den Verlust an Glaubwürdigkeit verkraften. Was sich schwerer verkraften lässt, ist der Gedanke, dass dieser Mann täglich Entscheidungen trifft, die Millionen Menschen betreffen – während er öffentlich darüber redet, wie sehr er einen Preis verdient hätte, den er nicht bekommen hat. In Teheran ist heute wieder der Strom ausgefallen.