Macht, Märkte, Missachtung – Trumps Wirtschaftskrieg gegen die eigene Regierung
Es beginnt wie so oft mit einem Satz. Einer dieser Sätze, die mehr enthüllen als jede offizielle Stellungnahme. „Es geht nicht um Sicherheit, sondern um Stärke, um Macht und um Respekt“, schreibt Präsident Donald Trump auf Truth Social. Es ist Dienstagmorgen, die Weltwirtschaft taumelt, die Börsen brechen ein, und Trumps Worte klingen nicht nach Beruhigung, sondern nach Kriegserklärung. Nicht an China, nicht an Europa – sondern an die Idee rationaler Wirtschaftspolitik.
Am Vortag hatte Finanzministerin Monica Crowley noch versucht, das Bild zu retten. Die neuen Zollbeschränkungen, erklärte sie, seien ein Akt zur Sicherung der nationalen Sicherheit und ein Mittel zur Stabilisierung der Märkte. Eine Regierung in Kontrolle. Ein Plan. Eine Strategie. Doch Trump, wie so oft getrieben von Eigensinn und digitalem Sendungsbewusstsein, zerreißt diese Deutung mit einem Satz. Es geht ihm nicht um Schutz. Es geht ihm um Dominanz. Damit widerspricht er seiner eigenen Finanzministerin öffentlich – in einem Moment maximaler ökonomischer Unsicherheit.
Der Präsident und das "Yippy" Amerika
Mittwochmorgen, das Chaos eskaliert. Angesichts der globalen Marktturbulenzen zieht Trump überraschend einen Großteil seiner angekündigten Zölle für 90 Tage zurück – mit Ausnahme Chinas, wo der Satz nun auf 125 % steigt. Während sich Analysten weltweit fragen, ob nun ein Kurswechsel ansteht, tritt Finanzminister Scott Bessent vor die Presse. Es sei keinesfalls eine Reaktion auf die Markteinbrüche, versichert er. Vielmehr hätten viele Länder den Dialog gesucht. Diplomatie als Grund.
Doch keine Stunde später stellt Trump die eigene Regierung bloß. Er habe die Zölle zurückgezogen, weil „die Leute yippy geworden sind und Angst hatten“.
Es beginnt wie so oft mit einem Satz. Einer dieser Sätze, die mehr enthüllen als jede offizielle Stellungnahme. „Es geht nicht um Sicherheit, sondern um Stärke, um Macht und um Respekt“, schreibt Präsident Donald Trump auf Truth Social. Es ist Dienstagmorgen, die Weltwirtschaft taumelt, die Börsen brechen ein, und Trumps Worte klingen nicht nach Beruhigung, sondern nach Kriegserklärung. Nicht an China, nicht an Europa – sondern an die Idee rationaler Wirtschaftspolitik.
Am Vortag hatte Finanzministerin Monica Crowley noch versucht, das Bild zu retten. Die neuen Zollbeschränkungen, erklärte sie, seien ein Akt zur Sicherung der nationalen Sicherheit und ein Mittel zur Stabilisierung der Märkte. Eine Regierung in Kontrolle. Ein Plan. Eine Strategie. Doch Trump, wie so oft getrieben von Eigensinn und digitalem Sendungsbewusstsein, zerreißt diese Deutung mit einem Satz. Es geht ihm nicht um Schutz. Es geht ihm um Dominanz. Damit widerspricht er seiner eigenen Finanzministerin öffentlich – in einem Moment maximaler ökonomischer Unsicherheit.
Der Präsident und das "Yippy" Amerika
Mittwochmorgen, das Chaos eskaliert. Angesichts der globalen Marktturbulenzen zieht Trump überraschend einen Großteil seiner angekündigten Zölle für 90 Tage zurück – mit Ausnahme Chinas, wo der Satz nun auf 125 % steigt. Während sich Analysten weltweit fragen, ob nun ein Kurswechsel ansteht, tritt Finanzminister Scott Bessent vor die Presse. Es sei keinesfalls eine Reaktion auf die Markteinbrüche, versichert er. Vielmehr hätten viele Länder den Dialog gesucht. Diplomatie als Grund.
Doch keine Stunde später stellt Trump die eigene Regierung bloß. Er habe die Zölle zurückgezogen, weil „die Leute yippy geworden sind und Angst hatten“.


