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US-News

Ein Fanatiker regiert über Amerikas Gesundheit – und erklärt Masernimpfstoffe zu „Fötustrümmern“
Wie gefährliche Berater und Minister die USA für Amerikaner zur Gefahr machen: Robert F. Kennedy Jr.
Robert F. Kennedy Jr. hat gesprochen. Wieder einmal. Dieses Mal war es nicht gegen 5G, nicht gegen Dr. Fauci, nicht gegen Bill Gates oder die „Pharma-Mafia“, sondern gegen einen Impfstoff, der Hunderttausende Kinderleben gerettet hat: MMR – Masern, Mumps, Röteln.
In einem Fernsehformat, das sich „Town Hall“ nennt, aber inzwischen eher einer Bühne für gesundheitsgefährdende Geisterbeschwörungen gleicht, erklärte Kennedy am 30. April 2025 bei einer Veranstaltung von NewsNation, dass bestimmte religiöse Gruppen wie die Mennoniten in Texas aus Gewissensgründen Impfungen ablehnten.
Er sagte am 30. April 2025 wörtlich:
„There are religious objections to vaccines because the MMR vaccine contains a lot of aborted fetus debris and DNA particles.“
(Übersetzung: „Es gibt religiöse Einwände gegen Impfstoffe, weil der MMR-Impfstoff eine Menge abgetriebener Fötustrümmer und DNA-Partikel enthält.“)
Debris.
Man achte auf das Wort. Trümmer. Abfall. Reste.
Das ist es, was für ihn offenbar in einem Impfstoff steckt, den die WHO als eine der größten Errungenschaften moderner Medizin bezeichnet. Für Kennedy, der seit Jahren im Glashaus der Wissenschaft mit Steinen auf die Realität wirft, ist ein sorgfältig entwickelter Wirkstoff ein biologisches Schlachtfeld aus abgetriebenen Körpern und genetischen Splittern.
„Der Wahnsinn beginnt dort, wo man mit Ernst über Mythen spricht.“
Natürlich enthält der MMR-Impfstoff keine abgetriebenen Föten. Keine Überreste. Keine makabren Zutaten aus geheimen Labors. Er enthält genau das, was man braucht, um Kinder vor Krankheit, Hirnschäden und Tod zu schützen – basierend auf Zelllinien, die in den 1960er Jahren einmalig aus legal abgetriebenem Gewebe gewonnen wurden. Seither wurden diese Linien in Labors gezüchtet, verdünnt, vervielfältigt – so wie Hefe im Brot, nicht wie Fleisch in der Wurst.

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Und Rubio sucht weitere Länder wo er Migranten und auch US-Bürger einsperren lassen kann. Und daneben schnarcht das Trumpltier.

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US-Wirtschaft steht vor einem dreifachen Sturm – entfacht von Trump
Den USA droht eine Stagnation wie in den 1970er-Jahren, gestörte Lieferketten wie in der Pandemie und eine Finanzkrise wie 2008 – ein "perfect storm"

Donald Trump hat von seinem Vorgänger Joe Biden entgegen seinen eigenen Behauptungen eine US-Wirtschaft in einem sehr soliden Zustand übernommen, mit starkem Wachstum, geringer Arbeitslosigkeit und einer Inflation, die sich wieder der Zwei-Prozent-Marke annähert.

Doch mit Trumps Amtsantritt am 20. Jänner ist diese Phase vorbei. Die Börsen erlitten deutliche Verluste, und das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte im ersten Quartal des Jahres als Folge der katastrophalen Zollpolitik zum ersten Mal seit 2022. Viele Ökonomen erwarten für das ganze Jahr eine Rezession.


Der Vergleich macht sicher

:morontr:
 
"Slow, stubborn, stupid": Warum die US-Medien Trumps Aufstieg nicht kommen sahen
Martin Baron, Ex-Chefredakteur der "Washington Post" sorgt sich um unabhängige Medien unter Trump, vertraut aber darauf, dass sich guter Journalismus am Ende durchsetzt.

Seine Analyse von Donald Trumps Krieg gegen die Medien: messerscharf. Sein Humor: extra dry. Martin "Marty" Baron ist einer der prominentesten Journalisten der USA. Breiter bekannt wurde er durch den Film Spotlight, der auf wahren Begebenheiten basiert. Investigativreporter des Boston Globe unter Barons Führung deckten den jahrzehntelangen Missbrauch von Kindern durch Priester der katholischen Kirche im erzkatholischen Boston auf. Zuletzt war er Chefredakteur der Washington Post. Seit drei Jahren im Ruhestand, ist Baron dennoch publizistisch höchst aktiv – unter anderem hat er das Buch Collission of Power. Trump, Bezos and the Washington Post geschrieben. DER STANDARD spricht mit ihm via Teams-Call. So freundlich wie sein lichtdurchflutetes Arbeitszimmer wirkt auch der Mensch Martin Baron. Der Journalist freilich ist extrem pessimistisch, was die Unabhängigkeit der Medien unter Trump angeht.

STANDARD: Sie beschreiben in Ihrem Buch ein geheimes White-House-Diner im Jahr 2017 mit Jeff Bezos und führenden Journalisten der "Washington Post" als Gästen. Donald Trump habe das als "Möglichkeit, uns zu attackieren", gesehen. Das hat Sie in der Folge nicht daran gehindert, als Chefredakteur kritisch gegenüber der Trump-Administration zu agieren. Wäre das jetzt, in Trumps zweiter Amtszeit, auch noch möglich?

Baron: Absolut. Die Kollegen schreiben jeden Tag fantastische, investigative Geschichten, decken Dinge auf. Die Washington Post hat eine sehr gute Redaktion. Sofern ich das beurteilen kann, agiert sie in voller Unabhängigkeit. Ich weiß von keiner Einflussnahme, weder von innen noch von außen.

 
Grenzen der Hoffnung – Wie Amerikas Visapolitik seine klügsten Gäste verprellt
Im Sommer 2025, in einem Amerika, das sich zunehmend gegen sich selbst zu wenden scheint, zweifeln Tausende internationale Studierende, ob sie diesen Sommer ihre Familie sehen dürfen. Nicht, weil ihnen das Geld fehlt. Nicht, weil sie keine Zeit haben. Sondern weil sie Angst haben, nicht mehr zurückkehren zu dürfen.
"Ich werde es wohl lassen," sagt ein Doktorand der University of California in San Diego. "Je weniger ich mit Regierungen zu tun habe, desto besser." Es sollte ein harmloser Trip nach Hawaii werden. Doch in einer Nation, die Visa heute als Waffe und nicht als Geste der Einladung versteht, kann selbst eine Reise im Inland zur Bedrohung werden.
Seit dem Frühjahr hat die Trump-Regierung über 1.200 Visa widerrufen. In Wirklichkeit sind es mehr als 4.700, wie Regierungsdaten zeigen. Die Begründungen sind oft dünn, die Kommunikation chaotisch. Studierende verschwinden, tauchen unter, verlassen das Land freiwillig oder erleben an Flughäfen die willkürliche Mauer der Macht. Und wer geht, weiß nicht, ob er je zurückkommt.
Universitäten wie Berkeley warnen: Auslandreisen sind riskant. Der Rat ist klar: Bleibt, wo ihr seid. Bleibt im Dazwischen. Verzichtet auf Familie, auf Forschung, auf Sommer.
Das ist kein Einzelfall, sondern eine neue Struktur der Unsicherheit. Visaberater in Michigan geben zu: Sie können keine klaren Antworten mehr geben. Anwaltskanzleien in North Carolina berichten von täglichen Anrufen: Menschen, die wissen wollen, ob ein Kurzurlaub das Ende ihrer akademischen Laufbahn bedeuten könnte.

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Du kannst sie verteufeln...
Du kannst über sie lügen...
Du kannst sogar behaupten, sie würden „unsere Haustiere essen“...
Die Wahrheit ist, dass sie fleißige, bescheidene und „gottesfürchtige“ Menschen sind, die nach einem besseren Leben suchen.
Ich werde das niemals hassen.

You can demonize them...
You can lie about them...
You can even claim they're "eating pur pets"
The truth is they're hard working humble "god fearing " folks looking for a better way
I'll never hate that.

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Die Gnade des Rechts – und der Mann, der sie verhöhnt
Wir leben in einem Zeitalter, in dem die Wahrheit keine Krone mehr trägt. Sie liegt barfuß in den Gassen, während die Lüge in Limousinen davonrollt. Der Präsident der Vereinigten Staaten, ein Mann, der sich seit seinem ersten Amtsantritt als Feind der Demokratie entlarvt hat, erklärte nun öffentlich, er wisse nicht, ob alle Menschen – Bürger wie Nichtbürger – das Recht auf ein faires Verfahren verdienen.
Man muss innehalten bei solchen Sätzen. Nicht weil sie überraschen – sondern weil sie in ihrer Schlichtheit alles sagen, was man über den Zustand einer Demokratie wissen muss, wenn sie bereits beginnt, sich in eine Diktatur zu verwandeln.
Kilmar Abrego Garcia – ein Name, den man sich merken muss – wurde in einem juristischen Schatten abgeschoben. Keine Anhörung, kein Richter, kein Verteidiger. Nur ein Flug, ein Verschwinden, ein angebliches Foto, das Trump triumphierend in die Kameras hielt, um den eigenen Bruch mit dem Recht zu rechtfertigen. Später stellte sich heraus: manipuliert. Ein gefälschtes Tattoo als Rechtfertigung für den Bruch der Verfassung.
Wer, wenn nicht ein Diktator, handelt so?
Der größte Verrat sei nicht der am Land, sondern der an der Idee des Menschen. In Trumps Worten – „Ich weiß nicht, ob sie das Recht auf ein faires Verfahren haben“ – liegt dieser Verrat nackt und ungeschönt. Denn das Recht auf ein faires Verfahren ist kein Schmuckstück des Westens. Es ist das letzte Schutzschild des Schwachen. Wer es willkürlich entzieht, stellt sich über die Ordnung, über das Gesetz, über die Menschlichkeit.

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Ich komme aus einer kleinen, ländlichen Stadt in Wisconsin...
Von Oliver Kornetzke
Aus jener Art von Ort, in der das Highschool-Maskottchen heilig ist, die Kirchen die Ampeln übertreffen und das lokale Diner zu den Rühreiern politische Kommentare serviert – gefiltert durch eine Reagan-Ära-Brille voller rauer Selbstständigkeit und Bootstrap-Theologie. Diese Stadt hat mich großgezogen, ja – aber ich bin ihr entwachsen. Nicht aus Arroganz, sondern aus einem unstillbaren Wissensdrang, der sich nicht mit Zäunen und vertrauten Nachnamen vereinbaren ließ.
Meine Kindheit war in diesem Umfeld eine Anomalie. Während die meisten meiner Altersgenossen im Gravitationsfeld lokaler Normen und Traditionen verankert blieben, drückten mir meine Eltern einen Reisepass in die Hand und zeigten nach außen. Aus Roadtrips durch die USA wurden Zugfahrten durch Osteuropa. Ich war das Kind, das Fossilien und Insekten sammelte statt Baseballkarten, das Hauptstädte benennen konnte, aber keine Quarterbacks. Später zog ich ins Ausland. Ich studierte. Ich vertiefte mich in Geschichte, Wissenschaft, Philosophie – in das unermüdliche Streben nach Wissen und Verstehen. Ich wollte nicht nur die Welt begreifen, sondern auch: warum Menschen sich in ihr bewegen, wie sie es tun.
Und dann – wie ein tragischer Protagonist in einem Roman über die Gefahren der Nostalgie – kehrte ich zurück.

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Red Dress Day
Unsichtbare Gewalt: Wie Nordamerikas indigene Frauen spurlos verschwinden
In Kanada und den USA werden indigene Mädchen und Frauen überproportional oft entführt oder ermordet. Die Aufklärung der Fälle läuft meist schleppend

Der "Highway of Tears" ist ein knapp 720 Kilometer langes Straßenstück in der kanadischen Provinz British Columbia. Seit über 50 Jahren verschwinden entlang dieser Straße Mädchen und Frauen, viele von ihnen aus nahe gelegenen indigenen Gemeinschaften. 19 kanadische Ureinwohnerinnen wurden seit den 1970er-Jahren hier ermordet, viele andere gelten bis heute als vermisst.

Obwohl sie nur knapp fünf Prozent der Bevölkerung ausmachen, sind beinahe ein Viertel aller Mordopfer in Kanada indigene Frauen. Die Regierung unter dem früheren Premier Justin Trudeau führte von 2016 bis 2019 eine nationale Untersuchung der Fälle durch – und kam zum Schluss, dass ein "auf Ethnie, Identität und Geschlecht basierender Völkermord" im Gange sei.
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Mord als dritthäufigste Todesursache
Auch in den USA werden indigene Frauen und Mädchen unverhältnismäßig oft Opfer von Gewalt. Mord, so heißt es in einem Report des US-amerikanischen Urban Indian Health Institute, sei die dritthäufigste Todesursache von Frauen, die in Reservaten lebten. In manchen Landesteilen ist die Mordrate unter ihnen zehnmal so hoch wie im US-Durchschnitt. Indigene Gemeinschaften machen auch Arbeiter, die zu Tausenden für den Bau von Öl-Pipelines in Stammesgebiete kommen, für die hohe Zahl an Übergriffen verantwortlich.

Wer für die Aufklärung der Verbrechen verantwortlich ist, ist häufig unklar. Viele Reservate haben als souveräne Gebiete eigene Polizeieinheiten, die aber oft unterbesetzt und unterfinanziert sind. Die staatliche Polizei lagert die Ermittlungsarbeit dennoch häufig an sie aus. Den Kampf für Gerechtigkeit führen darum meist Verwandte der Frauen, Künstler:innen, Aktivist:innen und führende indigene Persönlichkeiten.



 
Trump schadet mit den Filmzöllen dem kulturellen Einfluss Hollywoods
100 Prozent Zoll auf ausländische und im Ausland gedrehte Filme würden der US-Filmindustrie den Todesstoß versetzen und ein weltoffenes US-Publikum entmündigen

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Filme in den USA zu drehen ist so teuer, dass erst jüngst wieder Teile der Filmbranche auf die Straße gegangen sind. Mit dem Slogan "Hollywood darf nicht Detroit werden" lenkten sie den Blick auf die verwaiste Filmstadt am Pazifik. Nur drei der heuer zehn oscarnominierten Filme wurden in den USA gedreht.

Der Grund sind die hohen Steuern für Filmdrehs in Amerika. Großproduktionen wandern an Orte ab, die mit Steueranreizen und pittoresken Landschaften locken, etwa England, Ungarn oder Australien.

Kultureller Austausch
Trumps Behauptung, dass der Filmstandort USA krankt, ist richtig. Doch anstatt heimische Steueranreize für Filmdrehs zu schaffen, setzt Trump seinen absurden Zollkrieg filmreif fort. 100 Prozent Zoll auf ausländische oder im Ausland produzierte Filme kündigte er an. Schaden wird er damit einer Kulturindustrie, die seit 100 Jahren die weltweite Filmkultur geprägt hat wie keine andere.

 

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