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US-News

Ein zerrissenes Versprechen – Die Republikaner im erbitterten Medicaid-Streit
Es ist eine stille Rebellion, die sich in den Fluren des Kapitols entfaltet. Mehr als nur eine politische Meinungsverschiedenheit – es ist ein Machtkampf, ein Duell der Überzeugungen, das den Kern der republikanischen Partei erschüttert. Und mitten in diesem Sturm steht Mike Johnson, der Sprecher des Repräsentantenhauses, der versucht, seine zerstrittene Fraktion zusammenzuhalten.
Auf dem Spiel steht ein gigantisches Gesetzespaket, das Herzstück von Präsident Donald Trumps legislativer Agenda. Elf Gesetzentwürfe, zusammengeführt in ein einziges „Megabill“, das dem Präsidenten als triumphales Erbe dienen soll. Aber was als Triumphzug geplant war, droht zum Desaster zu werden – denn von den moderaten bis zu den harten Hardlinern in der Partei wächst der Widerstand.
Im Zentrum der Auseinandersetzung steht der Medicaid-Plan – eine umfassende Reform des Gesundheitsprogramms für die Schwächsten der Gesellschaft. Neue Arbeitsanforderungen für Leistungsberechtigte, verschärfte Überprüfungen der Anspruchsberechtigung – Maßnahmen, die nach Meinung der Hardliner zu schwach sind und zu spät greifen. Sie sollen erst 2029 in Kraft treten, und Staaten können Ausnahmen für „Härtefälle“ gewähren.
„Was für ein Witz“, wettert Andy Harris, der Vorsitzende des House Freedom Caucus. „Das ist nichts als Kosmetik. Die Sümpfe von Washington bleiben bestehen. Und im Übrigen – der Bund sollte den Staaten nicht mehr für arbeitsfähige Erwachsene auf Medicaid zahlen als für Kinder, Schwangere, Senioren oder Menschen mit Behinderungen.“
Es ist ein Sturm der Empörung, der Johnsons Führung auf eine Zerreißprobe stellt. Er darf sich nur drei republikanische Abweichler leisten, wenn er das Megabill durch das Repräsentantenhaus bringen will. Doch in den Hinterzimmern der Macht formiert sich der Widerstand.

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Springsteens flammende Anklage – Der Boss erhebt seine Stimme gegen Trump
Es gibt Momente, in denen Musik mehr ist als nur Klang, mehr als eine Ansammlung von Akkorden und Textzeilen. Manchmal wird sie zur Anklage, zur Stimme der Freiheit, zum Ruf nach Gerechtigkeit. Am Mittwochabend in Manchester, weit entfernt von den Küsten seiner Heimat, wurde Bruce Springsteen zum Boten dieser Wahrheit.
Dort, auf der Bühne vor tausenden Menschen, hob der „Boss“ seine Stimme und sprach nicht nur als Musiker, sondern als Bürger, als Patriot – ein Wort, das er sich inmitten eines zerrissenen Amerikas zurückerobert hat. „In meiner Heimat, dem Amerika, das ich liebe, dem Amerika, über das ich geschrieben habe und das seit 250 Jahren ein Leuchtfeuer der Hoffnung und Freiheit ist, liegt die Macht derzeit in den Händen einer korrupten, inkompetenten und verräterischen Regierung“, rief er, und jeder Ton seiner Stimme zerriss den Schleier der Resignation.
Springsteen sprach, und seine Worte waren wie Hammerschläge auf das Blech der Gleichgültigkeit. Ein Mann, der sein ganzes Leben lang für die „Working Class“ gesungen hat, der den Schmerz und die Hoffnungen der einfachen Menschen zu seiner Musik gemacht hat, stand da und rief zur Verteidigung dessen auf, was Amerika einst bedeutete – Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität.
„Heute Abend rufen wir alle, die an Demokratie und das Beste aus der amerikanischen Erfahrung glauben, auf, mit uns aufzustehen. Erhebt eure Stimmen gegen den Autoritarismus, und lasst die Freiheit erklingen.“ Es waren keine leeren Worte, keine klischeehaften Parolen. Es war der Ruf eines Mannes, der weiß, dass Schweigen zum Komplizen macht.
Und dann setzte die Musik ein. „Land of Hopes and Dreams“ – ein Lied, das die Straßen Amerikas in seinen Klängen einfängt, das Versprechen einer besseren Zukunft, das Echo all jener, die sich nach einem Ort sehnen, an dem sie frei atmen können. „Dreams will not be thwarted. Faith will be rewarded.“ Träume werden nicht vereitelt. Glaube wird belohnt. Es war, als ob die Gitarren selbst zu einer Stimme der Freiheit wurden.

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Ich wette der Boss trägt inzwischen Pampers
Dein Trumpltier trägt Pampers, aber er ist nicht der Boss, sondern der korrupteste und unfähigste Präsident den die USA je hatte.

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Coverversion von einem anderen großartigen Amerikaner

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Hier sieht man den großartigen Amerikaner, Coverversion mit Strophe gewidmet Old Trump und seinen Rassismus

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Der Wächter, der die Flamme der Gerechtigkeit löschte – John Roberts und der Verrat an der Rechtsstaatlichkeit
John Roberts hatte immer das Bild eines unerschütterlichen Verteidigers der Rechtsstaatlichkeit gepflegt. Ein Oberster Richter, der die Unabhängigkeit der Justiz verteidigte wie ein Wächter an der Schwelle der Verfassung. Doch was bleibt von diesem Bild, wenn der Mann, der die Robe der höchsten amerikanischen Gerichtsbarkeit trägt, selbst die Tore geöffnet hat? Tore, die einen Mann wie Donald Trump mit einem Siegel der Unantastbarkeit versehen.
Es ist fast schon eine Tragödie. Da steht John Roberts auf der Bühne der Georgetown University, warnt vor den Gefahren für die Rechtsstaatlichkeit, betont die Bedeutung einer unabhängigen Justiz – und seine Worte hallen hohl. Denn es war Roberts selbst, der in der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs vom Juli 2024, die Präsidenten Immunität für offizielle Handlungen zusprach, die Feder führte. Eine Entscheidung, die Donald Trump wie ein Schutzschild umgab.
Wie kann man vor der Erosion der Rechtsstaatlichkeit warnen und gleichzeitig die juristische Grundlage für ihre Zerstörung schaffen? Wie kann ein Richter, der den Mut hat, vor politischem Druck zu warnen, gleichzeitig die Immunität eines Mannes bestätigen, der das Recht als Werkzeug seiner Macht betrachtet?
Roberts betonte damals, dass „der Präsident nicht über dem Gesetz steht“. Eine Aussage, die in der Theorie glanzvoll klingt, doch in der Praxis zur Farce wurde. Denn die Immunität, die dem Präsidenten für offizielle Handlungen gewährt wurde, erschwert nicht nur die Strafverfolgung – sie stellt den Präsidenten auf ein Podest über den Bürgern.

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Der Sturm auf das Rayburn-Gebäude – Medicaid-Proteste enden in Verhaftungen
Washington D.C. – Es war ein Sturm, der sich in den Fluren des Rayburn-Gebäudes entlud – ein Aufstand derer, die sich weigerten, schweigend zuzusehen, wie ihnen die Lebensgrundlage entzogen wird. Demonstranten drangen in das Gebäude ein, während eine Kongressanhörung zu Medicaid-Kürzungen stattfand. Chaos breitete sich aus. In den Gängen hallten Rufe und Sprechchöre, Sicherheitskräfte wurden hektisch, und der Ruf nach Festnahmen lag in der Luft.
Was hier wie ein Akt des Aufruhrs wirkte, war in Wahrheit ein verzweifelter Schrei. Ein Schrei von Menschen, die nicht bereit sind, tatenlos zuzusehen, wie ihnen der Zugang zu medizinischer Versorgung genommen wird. Medicaid – das Gesundheitsprogramm für Millionen bedürftiger Amerikaner – soll gekürzt werden, und für viele bedeutet das den Verlust der letzten Rettung in einem Land, das oft nur den Starken hilft.
Am 13. Mai 2025 wurden bei diesem Protest in Washington D.C. 26 Menschen verhaftet, die sich weigerten, das Gebäude zu verlassen. Sie gehörten zur Gruppe National ADAPT und protestierten gegen die geplanten Kürzungen. Die US Capitol Police begründete die Festnahmen mit „Blockierung, Behinderung oder Belästigung“. „No cuts to Medicaid“, hallte es durch die Flure, und die Demonstranten, viele von ihnen Menschen mit Behinderungen, machten deutlich, dass diese Kürzungen ihr Leben bedrohen.

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Ben Cohen ist Jude
Während Rede von Robert F. Kennedy Jr.
Mitbegründer von Ben & Jerry’s nach Zwischenrufen im Kapitol festgenommen
Ben & Jerry’s ist für seinen Aktivismus bekannt, inklusive der Unterstützung für die Menschen in Gaza. Nun hat Mitbegründer Ben Cohen eine Rede von US-Gesundheitsminister Kennedy für Protest genutzt. Das hatte Folgen.
Der US-Gesundheitsminister war mitten in einer Rede vor dem US-Senat, als Ben Cohen zum Zwischenruf ansetzte. »Sie töten arme Kinder in Gaza und bezahlen dafür, indem Sie den Kindern hier die Medicaid-Leistungen kürzen«, rief Cohen von der Zuschauertribüne. Der 74-Jährige ist Mitbegründer der Eiscreme-Marke Ben & Jerry’s und für sein politisches Engagement bekannt.

Für den Protest gegen Robert F. Kennedy Jr. ist er nun jedoch festgenommen worden. Videoaufnahmen zeigen, wie die Kapitolpolizei Cohen mit gefesselten Händen abführt. »Lasst Lebensmittel nach Gaza«, fügte er noch hinzu, als er abgeführt wurde.

 
Bruce Springsteen: was in den USA gerade passiert

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Anhörung im Supreme Court zu US-Geburtsrecht
Im Streit über den Versuch von US-Präsident Donald Trump, das verfassungsrechtlich verankerte Geburtsrecht einzuschränken, hat sich seine Regierung kritischen Fragen des obersten US-Gerichts gestellt.

Richterinnen und Richter gespalten
In der Anhörung zeigten sich die Richterinnen und Richter gespalten – zwischen klarer Ablehnung und grundsätzlicher Offenheit für die Argumente der Regierung. Auch Vertreter klagender Bundesstaaten und Bürgerrechtsorganisationen wurden befragt.

Im Mittelpunkt der Anhörung stand nicht die Verfassungsmäßigkeit des umstrittenen Dekrets, sondern die Frage, ob Bundesgerichte es landesweit vorläufig stoppen dürfen – wie in diesem Fall geschehen. Die Regierung fordert, dass solche Anordnungen künftig nur für direkt beteiligte Kläger gelten.

Die liberalen Richterinnen Sonia Sotomayor, Elena Kagan und Ketanji Brown Jackson äußerten deutliche Bedenken – sowohl an der Argumentation der Regierung als auch am Dekret selbst. Die konservativen Richter – insbesondere Brett Kavanaugh und Clarence Thomas – zeigten sich dagegen grundsätzlich offen, stellten aber Fragen zur praktischen Umsetzung.

Entscheidung dauert noch

 
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