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US-News

Donnie Taco braucht einen Sündenbock für seine grandiose Unfähigkeit
Trump ordnet Untersuchung zu Bidens Amtszeit an
US-Präsident Donald Trump will angebliche Rechtsverstöße während der Amtszeit seines Vorgängers Joe Biden prüfen lassen. Das Justizministerium und andere Behörden sollen untersuchen, ob „geistige Unzurechnungsfähigkeit“ des Demokraten vertuscht wurde und Helfer Bidens bewusst Verfassungsbruch begingen. Das verfügte Trump in einem Memorandum, wie gestern bekanntwurde.

Trump griff zum wiederholten Male eine in rechten Kreisen verbreitete Verschwörungserzählung auf, der zufolge Entscheidungen Bidens – etwa Begnadigungen kurz vor dem Ende seiner Amtszeit – „nichtig“ seien, da eine Unterschriftenmaschine zum Einsatz gekommen sei.

Die These besagt, dass der Demokrat die Dokumente weder selbst unterzeichnet noch davon gewusst habe, seine Gehilfen sich also des Machtmissbrauchs schuldig gemacht hätten.
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Biden: „Lächerlich und falsch“
Biden bezeichnete die angeordnete Untersuchung einer angeblichen „Verschwörung“ zur Vertuschung seines Gesundheitszustands als Ablenkung.



Peinlicher als Donnie Taco, das unfähige Trumpltier, geht fast nicht mehr
 
Amerikas gefährlichster Export – Wie ein Land die Welt mit Rechtspopulismus infiziert
Der Blick auf die Vereinigten Staaten im Juni 2025 ist kein Blick auf eine verirrte Nation – es ist ein Blick auf eine bewusste Entscheidung. Eine Entscheidung für eine Politik, die längst nicht mehr über Differenz verhandelt, sondern über Ausschluss herrscht. Donald Trump, der am 20. Januar seine zweite Amtszeit antrat, steht heute wieder bei 43 % Zustimmung laut Gallup, 44 % bei Reuters/Ipsos, 45 % bei CBS/YouGov und Emerson College. Selbst das Pew Research Center, das im April noch ein Absinken auf 40 % konstatierte, meldete eine Stabilisierung. Die Talfahrt, die im April mit nur 39 % laut ABC News einen historischen Tiefstand markierte – den niedrigsten Wert eines US-Präsidenten nach 100 Tagen seit 1945 – wurde durch eine überraschende Erholung im Mai gebremst. Doch dieser Wiederanstieg ist kein Reflex auf erfolgreiche Politik – er ist ein Ausdruck ideologischer Entschlossenheit. Trumps Rückhalt beruht nicht auf Zahlen, sondern auf Weltbildern. Und diese Weltbilder verbreiten sich. Sie sind der gefährlichste Export, den Amerika zu bieten hat. Die Normalisierung eines Ausnahmezustands also.

In Trumps Amerika herrscht ein anderer Maßstab: Deportationen gelten als Ordnungspolitik, Zwangsmaßnahmen als Schutz, Exekutivanordnungen als Effizienz. 51 % der Amerikaner finden, er regiere zu autoritär, doch ein wachsender Anteil verteidigt genau das. In der Wirtschaftspolitik liegt Trumps Zustimmung bei 38 %, obwohl 56 % sagen, die Lage habe sich verschlechtert. Trotzdem sind es 43 % der Bevölkerung, die das offenbar hinnehmen – oder gutheißen. Diese paradoxe Stabilität seiner Zustimmungswerte ist keine Rechenaufgabe, sie ist ein kulturpolitischer Befund: Trump hat den Diskurs verschoben. Die Frage lautet nicht mehr, ob er gefährlich ist – sondern für wen. Und während Minderheiten, Migrant:innen, Journalist:innen und Gerichte systematisch unter Druck geraten, scheint sich ein großer Teil des Landes an diesen Ausnahmezustand gewöhnt zu haben. Besonders gravierend ist der demografische Bruch: Unter Latino-Wähler:innen fiel die Zustimmung von 43 % auf 39 %, bei unabhängigen Wähler:innen sogar von 43 % auf 29 %, bei Frauen unterstützen nur noch 30 % seine Wirtschaftspolitik. Und doch: Das reicht nicht für eine politische Wende. So entsteht ein globaler Resonanzraum der Radikalisierung

 
Streit mit Trump: Musk droht mit Konsequenzen für Raumfahrt
Der Streit zwischen US-Präsident Donald Trump und Tech-Milliardär Elon Musk könnte spürbare Folgen für die US-Raumfahrt haben. Musk kündigte gestern an, dass seine Firma SpaceX sofort damit anfangen werde, die Weltraumkapsel „Dragon“ außer Betrieb zu nehmen.

Er verwies auf Trumps Worte, dass man viele Milliarden damit einsparen könnte, wenn man die Regierungsverträge von Musks Unternehmen aufkündigt. Das SpaceX-Raumschiff ist aktuell praktisch unverzichtbar für die USA, um Astronautinnen und Astronauten ins All zu bringen.

„Ohne mich hätte Trump verloren“
Der Streit über das Steuergesetz Trumps zieht einen Schlussstrich unter das enge Verhältnis des US-Präsidenten mit Musk. „Elon und ich hatten ein großartiges Verhältnis. Ich weiß nicht, ob wir das noch haben werden“, sagte Trump heute vor Journalistinnen und Journalisten im Weißen Haus.

 
USA verhängen Sanktionen gegen vier IStGH-Richterinnen
Die USA haben Sanktionen gegen vier Richterinnen des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) verhängt. Die Vereinigten Staaten würden alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, „um unsere Souveränität, die Souveränität Israels und die Souveränität aller anderen Verbündeten der USA vor unrechtmäßigen Handlungen des IStGH zu schützen“, so US-Außenminister Marco Rubio gestern.

Durch die Sanktionen werden mögliche Vermögenswerte der Frauen in den USA eingefroren. Der IStGH kritisierte die Sanktionen als „klaren Versuch“, die Unabhängigkeit des Gerichts mit Sitz in Den Haag zu untergraben.

Zwei Richterinnen an Netanjahu-Verfahren beteiligt
Zwei der Richterinnen waren an dem Verfahren beteiligt, das zur Ausstellung eines Haftbefehls gegen den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu führte. Der IStGH hatte im November einen Haftbefehl gegen Netanjahu wegen Kriegsverbrechen im Gazastreifen erlassen, was beim engen Israel-Verbündeten USA auf heftige Kritik stieß.

 
Fußball: US-Präsident Trump verbietet WM-Teilnehmer Iran die Einreise
Die Fußball-Weltmeisterschaft findet 2026 in den USA, Mexiko und Kanada statt. Der Iran hat sich qualifiziert. Die Spieler dürften durch das Einreiseverbot des US-Präsidenten jedoch nicht ins Land.

Die Fußballnationalmannschaft des Iran durfte Ende März jubeln. Das Team von Trainer Amir Ghalenoei qualifizierte sich vorzeitig für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in den USA, Mexiko und Kanada. Als eine von 48 Mannschaften wollten die Iraner dabei sein.

Weil es rund um Donald Trumps harte Politik etwas Unruhe bei den Kontinentalverbänden gab, bekräftigte Fifa-Präsident Gianni Infantino zuletzt: "Die Welt ist willkommen in Amerika." Und auch JD Vance, der Vizepräsident der USA, betonte, dass ausländische Fans in den USA willkommen seien, vorausgesetzt sie verließen im Anschluss an das Turnier das Land wieder.

Wenige Wochen später sieht die Lage jedoch etwas anders aus. Grund dafür ist das von US-Präsident Trump angekündigte Einreiseverbot. Dieses könnte der iranischen Nationalelf nun Probleme bereiten – ebenso wie vielen Fans.

Iran unter gelisteten Ländern

 
Never ending story mit Don Taco
US-Gericht blockiert Einreisestopp für Harvard-Studierende
Eine Bundesgericht in den USA hat den von Präsident Donald Trump angekündigten Einreisestopp für fast alle ausländischen Staatsangehörigen, die an der Elite-Universität Harvard studieren wollen, vorerst blockiert. Bis zu einer Anhörung vor Gericht sollen die bislang geltenden Regeln aufrechterhalten werden, hieß es gestern (Ortszeit) in der Begründung der Richterin.

Die Universität, die ihren Sitz in Cambridge im Bundesstaat Massachusetts hat, habe ausreichend nachgewiesen, dass sie andernfalls „einen unmittelbaren und nicht wiedergutzumachenden Schaden erleiden“ würde, argumentierte die Richterin. Der Stopp des Vorhabens gelte mit der Verkündung und sei bis zu einer weiteren Anordnung des Gerichts in Kraft.

Uni kann vorerst aufatmen
Damit kann die Hochschule im Streit mit der US-Regierung zunächst aufatmen, auch wenn der finale Ausgang des Verfahrens noch nicht absehbar ist. Die Universitätsleitung hatte erst kürzlich Rechtsmittel gegen die Ankündigung Trumps eingelegt, indem sie eine bereits bestehende Klage vor dem Gericht erweiterte.

 
Bundeskanzler Friedrich Merz
@bundeskanzler
The US and Germany share the same DNA. We are partners. We are friends. We are literally family.

Many citizens here in the US have ancestors hailing from Germany.

I just gave
@POTUS
a copy of his grandfather’s birth certificate. He was born in Kallstadt, Germany, in 1869.
 
Bundeskanzler Friedrich Merz
@bundeskanzler
The US and Germany share the same DNA. We are partners. We are friends. We are literally family.

Many citizens here in the US have ancestors hailing from Germany.

I just gave
@POTUS
a copy of his grandfather’s birth certificate. He was born in Kallstadt, Germany, in 1869.

Die USA sind eigentlich ein gutes Beispiel dafür, dass Gene für die Identität nicht entscheidend sind. Die meisten deutschstämmigen Amerikaner fühlen sich den Briten und Australiern näher als den Deutschen. Gemeinsame Sprache ist ein wichtiger Faktor.
 
Die USA sind eigentlich ein gutes Beispiel dafür, dass Gene für die Identität nicht entscheidend sind. Die meisten deutschstämmigen Amerikaner fühlen sich den Briten und Australiern näher als den Deutschen. Gemeinsame Sprache ist ein wichtiger Faktor.
Das liegt aber vor allem an den beiden Weltkriegen, in denen die USA gegen Deutschland. kämpften. Alles deutsche galt zu diesen Zeiten als unamerikanisch.

Noch bis zum ersten WK war Deutsch die am häufigsten gesprochene Sprache nach Englisch in den USA. Schulunterricht fand im mittleren Westen teilweise auf Deutsch statt, es gab deutsche Zeitungen. Davon sind nur noch die Amish und verwandte religiöse Sekten geblieben, die bis heute in alten deutschen Dialekten sprechen.
 
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