Amerika am Rand – Wie die Proteste gegen Trumps Deportationswelle das Land auf den 14. Juni zutreiben lassen
Es beginnt mit einem Ruf, tausendfach gerufen, tausendfach geschrien: No hate, no fear – immigrants are welcome here. Und es endet – vorerst – mit einem Polizeigriff, mit Reizgas, mit Handschellen aus Plastik. Was sich in New York, Los Angeles, Chicago, Atlanta, Denver, Portland, Philadelphia und Sioux City abspielt, ist kein Randphänomen mehr. Es ist der Ausdruck einer Gesellschaft, die aufreißt. Eine Wunde, die offenliegt. Und ein Land, das taumelnd auf ein Datum zusteuert, das längst Symbolcharakter trägt: der 14. Juni.
An jenem Samstag, Trumps 79. Geburtstag, soll in Washington eine Militärparade stattfinden – Panzer, Hymnen, Helikopter. Der Präsident ruft, die Truppen marschieren, und im Schatten der Inszenierung wächst die Angst. Denn während sich das Weiße Haus auf Hochglanz poliert, flackert in den Städten der Widerstand. Laut. Hartnäckig. Und immer verzweifelter.
In New York war es der Foley Square, der sich als erstes füllte – ein Ort, der Gericht und Gerechtigkeit atmen soll. Doch hier, wo einst Mahnwachen stattfanden, zogen am Dienstag Tausende durch die Straßen, viele mit Schildern: ICE out of NYC, Fuck fascism, Stop the deportations now. Familien, Arbeiterinnen, Jugendliche, Nachkommen von Immigranten. Menschen, deren bloße Anwesenheit zur Provokation wird in einem Staat, der seine Türen zuschlägt. Eine junge Frau mit mexikanischen Wurzeln spricht für viele: Ich bin hier für meine Mutter. Sie kann nicht hier sein, aber ich kann. Ihre Stimme zittert nicht. Aber sie weiß, dass es gefährlich ist, überhaupt zu sprechen. Über 20 Festnahmen allein in Lower Manhattan. Und es war eine friedliche Demo.
kaizen-blog.org
Es beginnt mit einem Ruf, tausendfach gerufen, tausendfach geschrien: No hate, no fear – immigrants are welcome here. Und es endet – vorerst – mit einem Polizeigriff, mit Reizgas, mit Handschellen aus Plastik. Was sich in New York, Los Angeles, Chicago, Atlanta, Denver, Portland, Philadelphia und Sioux City abspielt, ist kein Randphänomen mehr. Es ist der Ausdruck einer Gesellschaft, die aufreißt. Eine Wunde, die offenliegt. Und ein Land, das taumelnd auf ein Datum zusteuert, das längst Symbolcharakter trägt: der 14. Juni.
An jenem Samstag, Trumps 79. Geburtstag, soll in Washington eine Militärparade stattfinden – Panzer, Hymnen, Helikopter. Der Präsident ruft, die Truppen marschieren, und im Schatten der Inszenierung wächst die Angst. Denn während sich das Weiße Haus auf Hochglanz poliert, flackert in den Städten der Widerstand. Laut. Hartnäckig. Und immer verzweifelter.
In New York war es der Foley Square, der sich als erstes füllte – ein Ort, der Gericht und Gerechtigkeit atmen soll. Doch hier, wo einst Mahnwachen stattfanden, zogen am Dienstag Tausende durch die Straßen, viele mit Schildern: ICE out of NYC, Fuck fascism, Stop the deportations now. Familien, Arbeiterinnen, Jugendliche, Nachkommen von Immigranten. Menschen, deren bloße Anwesenheit zur Provokation wird in einem Staat, der seine Türen zuschlägt. Eine junge Frau mit mexikanischen Wurzeln spricht für viele: Ich bin hier für meine Mutter. Sie kann nicht hier sein, aber ich kann. Ihre Stimme zittert nicht. Aber sie weiß, dass es gefährlich ist, überhaupt zu sprechen. Über 20 Festnahmen allein in Lower Manhattan. Und es war eine friedliche Demo.
Amerika am Rand – Wie die Proteste gegen Trumps Deportationswelle das Land auf den 14. Juni zutreiben lassen
Es beginnt mit einem Ruf, tausendfach gerufen, tausendfach geschrien: No hate, no fear – immigrants are welcome here. Und es endet – vorerst – mit einem Polizeigriff, mit Reizgas, mit Handschellen aus Plastik. Was sich in New York, Los Angeles, Chicago, Atlanta, Denver, Portland, Philadelphia...