Man muss sich vorstellen, ein Kind ist tot – und die Waffenlobby schweigt. Trump natürlich auch.
Ein Elfjähriger wird erschossen, weil er an einer Tür klingelt und wegrennt. Kein Raub, kein Angriff, kein Einbruch. Nur ein harmloser Streich, wie ihn Generationen vor ihm gemacht haben, Freunde und ich haben auch eine "Klingelpartie" veranstaltet. Doch in einem Land, in dem Waffen schneller verfügbar sind als Schmerzmittel, endet Kindheit tödlich.
Die Waffenlobby wird wieder sagen: „Das war ein Einzelfall.“ Nein – es ist ein System. Ein System, das Waffenbesitz über Menschenleben stellt. Ein System, das mit jedem neuen Opfer seine eigene Unmenschlichkeit beweist. Und Politiker wie Donald Trump? Sie inszenieren sich als Verteidiger der Freiheit, während sie die NRA hofieren und jeden Versuch, Waffen zu regulieren, als Angriff auf die Verfassung brandmarken.
Wo bleibt die Empörung? Wo bleibt die Verantwortung? Wenn ein Kind stirbt, weil jemand glaubt, sein Haus mit Kugeln gegen Klingelstreiche verteidigen zu müssen, dann ist nicht das Kind das Problem – sondern die Kultur der Angst, die durch Waffen genährt wird.
Wer schweigt, stimmt zu. Wer verteidigt, macht sich mitschuldig.
Es ist Zeit, dass Amerika sich fragt: Was ist mehr wert – ein Leben oder ein Gewehr