Tragische und kuriose Szenen aus dem besetzten Washington
Die 2200 Nationalgardisten sind das sichtbarste Zeichen der Übernahme der US-Hauptstadt durch Donald Trump. Doch viel mehr Angst flößen maskierte Bundesbeamte ein
Irgendwann hat sich offenbar der kleine Hunger gemeldet bei den drei Polizisten des Heimatschutzministeriums, die am Westausgang der Union Station patrouillieren. Eigentlich kein Problem: Der Washingtoner Bahnhof hält jede Menge Optionen für ein schnelles Essen bereit – darunter den Burger-Laden Shake Shack, wo Vizepräsident J. D. Vance und Verteidigungsminister Pete Hegseth vor zwei Wochen demonstrativ für die Kameras posierten und den Einsatz der Bundestruppen in der US-Hauptstadt lobten.
Doch den mit Schutzwesten und Pistolen ausgerüsteten Beamten der Behörde, die für die Abschiebung von Migranten zuständig ist, steht der Sinn offenbar nicht nach amerikanischer Kost. Sie steuern ausgerechnet einen Stand mit dem Namen "Gaucho Ways" und einer argentinischen Fahne an. Dort ordern sie ein paar frische Empanadas.
Leere Hauptstadt
Es ist nicht die einzige kuriose Szene in diesen Tagen in Washington. Bei einem Spaziergang wirkt die Stadt erstaunlich leer. Das mag teils am langen Labor-Day-Wochenende liegen. Doch auch die Touristenzahlen sind zuletzt zurückgegangen. Dafür sieht man umso mehr Sicherheitskräfte auf den Straßen.
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Die 2200 Nationalgardisten sind das sichtbarste Zeichen der Übernahme der US-Hauptstadt durch Donald Trump. Doch viel mehr Angst flößen maskierte Bundesbeamte ein
Irgendwann hat sich offenbar der kleine Hunger gemeldet bei den drei Polizisten des Heimatschutzministeriums, die am Westausgang der Union Station patrouillieren. Eigentlich kein Problem: Der Washingtoner Bahnhof hält jede Menge Optionen für ein schnelles Essen bereit – darunter den Burger-Laden Shake Shack, wo Vizepräsident J. D. Vance und Verteidigungsminister Pete Hegseth vor zwei Wochen demonstrativ für die Kameras posierten und den Einsatz der Bundestruppen in der US-Hauptstadt lobten.
Doch den mit Schutzwesten und Pistolen ausgerüsteten Beamten der Behörde, die für die Abschiebung von Migranten zuständig ist, steht der Sinn offenbar nicht nach amerikanischer Kost. Sie steuern ausgerechnet einen Stand mit dem Namen "Gaucho Ways" und einer argentinischen Fahne an. Dort ordern sie ein paar frische Empanadas.
Leere Hauptstadt
Es ist nicht die einzige kuriose Szene in diesen Tagen in Washington. Bei einem Spaziergang wirkt die Stadt erstaunlich leer. Das mag teils am langen Labor-Day-Wochenende liegen. Doch auch die Touristenzahlen sind zuletzt zurückgegangen. Dafür sieht man umso mehr Sicherheitskräfte auf den Straßen.
Tragische und kuriose Szenen aus dem besetzten Washington
Die 2200 Nationalgardisten sind das sichtbarste Zeichen der Übernahme der US-Hauptstadt durch Donald Trump. Doch viel mehr Angst flößen maskierte Bundesbeamte ein