Sechster Gerichtsschlag in Folge – Richterin kippt Trumps Milliardenkürzungen gegen Harvard
Ein Paukenschlag aus Boston: Die US-Bundesrichterin Allison Burroughs (U.S. District Court, Docket No. 25-CV-1421) hat die von der Trump-Regierung verhängten Kürzungen in Höhe von mehr als 2,6 Milliarden Dollar für Forschungsprojekte der Harvard University für rechtswidrig erklärt und deren sofortige Rücknahme angeordnet. Die Entscheidung ist nicht nur ein juristischer Sieg für Harvard, sondern auch eine scharfe Rüge an die Adresse des Weißen Hauses.
Ein politisch motivierter Angriff
Burroughs’ Urteil liest sich wie eine Abrechnung: Die Regierung habe Antisemitismus-Vorwürfe als „Vorwand für einen gezielten, ideologisch motivierten Angriff auf eine der führenden Universitäten des Landes“ benutzt. Die Verbindung zwischen Harvards Umgang mit antisemitischen Vorfällen auf dem Campus und den gekürzten Bundesmitteln sei „kaum nachzuvollziehen“. Antisemitismus zu bekämpfen sei Pflicht, schrieb sie, doch ebenso Pflicht sei es, das Recht auf freie Rede zu schützen. Die Entscheidung kippt sämtliche eingefrorenen und später gestrichenen Fördermittel seit dem 14. April 2025. Damit sind hunderte Forschungsprojekte von der Harvard Medical School bis zur Kennedy School of Government vor dem Kollaps bewahrt. Die Regierung habe, so Burroughs, gegen das Erste Verfassungsamendment verstoßen und unzulässige Bedingungen an die Vergabe öffentlicher Gelder geknüpft.
Harvard feiert einen Etappensieg
Harvards Präsident Alan Garber sprach von einem „wichtigen Tag für die akademische Freiheit“. In einer Botschaft an die Universität bekräftigte er, Harvard werde weiterhin Antisemitismus bekämpfen, aber keine Regierung dürfe diktieren, „was private Universitäten lehren, wen sie aufnehmen und einstellen oder welche Themen sie erforschen“. Historikerin Kirsten Weld, Präsidentin der Harvard-Sektion der American Association of University Professors, nannte das Urteil ein Signal an die Universitätsleitung, dass Kompromisse mit der Regierung „auf Kosten der Rechte der Harvard-Community nicht akzeptabel“ seien.
kaizen-blog.org
Ein Paukenschlag aus Boston: Die US-Bundesrichterin Allison Burroughs (U.S. District Court, Docket No. 25-CV-1421) hat die von der Trump-Regierung verhängten Kürzungen in Höhe von mehr als 2,6 Milliarden Dollar für Forschungsprojekte der Harvard University für rechtswidrig erklärt und deren sofortige Rücknahme angeordnet. Die Entscheidung ist nicht nur ein juristischer Sieg für Harvard, sondern auch eine scharfe Rüge an die Adresse des Weißen Hauses.
Ein politisch motivierter Angriff
Burroughs’ Urteil liest sich wie eine Abrechnung: Die Regierung habe Antisemitismus-Vorwürfe als „Vorwand für einen gezielten, ideologisch motivierten Angriff auf eine der führenden Universitäten des Landes“ benutzt. Die Verbindung zwischen Harvards Umgang mit antisemitischen Vorfällen auf dem Campus und den gekürzten Bundesmitteln sei „kaum nachzuvollziehen“. Antisemitismus zu bekämpfen sei Pflicht, schrieb sie, doch ebenso Pflicht sei es, das Recht auf freie Rede zu schützen. Die Entscheidung kippt sämtliche eingefrorenen und später gestrichenen Fördermittel seit dem 14. April 2025. Damit sind hunderte Forschungsprojekte von der Harvard Medical School bis zur Kennedy School of Government vor dem Kollaps bewahrt. Die Regierung habe, so Burroughs, gegen das Erste Verfassungsamendment verstoßen und unzulässige Bedingungen an die Vergabe öffentlicher Gelder geknüpft.
Harvard feiert einen Etappensieg
Harvards Präsident Alan Garber sprach von einem „wichtigen Tag für die akademische Freiheit“. In einer Botschaft an die Universität bekräftigte er, Harvard werde weiterhin Antisemitismus bekämpfen, aber keine Regierung dürfe diktieren, „was private Universitäten lehren, wen sie aufnehmen und einstellen oder welche Themen sie erforschen“. Historikerin Kirsten Weld, Präsidentin der Harvard-Sektion der American Association of University Professors, nannte das Urteil ein Signal an die Universitätsleitung, dass Kompromisse mit der Regierung „auf Kosten der Rechte der Harvard-Community nicht akzeptabel“ seien.
Sechster Gerichtsschlag in Folge – Richterin kippt Trumps Milliardenkürzungen gegen Harvard
Ein Paukenschlag aus Boston: Die US-Bundesrichterin Allison Burroughs (U.S. District Court, Docket No. 25-CV-1421) hat die von der Trump-Regierung verhängten Kürzungen in Höhe von mehr als 2,6 Milliarden Dollar für Forschungsprojekte der Harvard University für rechtswidrig erklärt und deren...