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US-News

Schlagabtausch zwischen Washington und dem Vatikan
Tom Homan, zuständig für die Grenzpolitik, geht öffentlich auf Papst Leo XIV los, nachdem dieser Trumps Einwanderungspolitik scharf kritisiert hatte. Homan erklärt, der Papst solle sich um die eigenen Probleme der katholischen Kirche kümmern. Wer über die Mauern des Vatikans steige, werde härter bestraft als in den USA, sagt er. Damit verlagert er die Debatte von moralischer Verantwortung auf Grenzsicherung. Der Ton ist direkt und ohne Zurückhaltung. Ein Regierungsvertreter greift das Oberhaupt der katholischen Kirche frontal an. Es geht nicht nur um Einwanderung, sondern um Autorität und Deutungshoheit. Wenn religiöse Kritik auf staatliche Macht trifft, wird aus politischem Streit ein offener Konflikt zwischen Institutionen.

 
Als Anstand noch Staatsräson war
Im Januar 2006 trat George W. Bush vor den Kongress und sagte einen Satz, der heute fast fremd wirkt: Es werde immer Unterschiede und Debatten geben, aber selbst harte Auseinandersetzungen könnten in einem zivilen Ton geführt werden. Das war kein Idealismus, sondern eine Selbstverpflichtung. Bush stand damals unter Druck wegen des Irakkriegs und innenpolitischer Konflikte, doch er stellte klar, dass Streit nicht Entmenschlichung bedeuten darf. Politik war Konfrontation, aber keine persönliche Fehde. Der Präsident sprach vom Respekt gegenüber dem politischen Gegner als Grundlage der Demokratie. Wer heute auf diese Passage zurückblickt, erkennt, wie stark sich der Ton in Washington verändert hat. Der Anspruch, Differenzen ohne Beleidigung auszutragen, war einmal selbstverständlich. 2006 war das keine Schwäche, sondern Führungsverständnis. Ein Präsident, der den Rahmen setzte und klar machte, dass Macht auch Verantwortung für Sprache bedeutet.

 
Mutmaßliche Ausbildertätigkeit für China – US-Behörden nehmen früheren Air-Force-Piloten fest
Ein ehemaliger US-Kampfjetpilot mit Kenntnissen des Hightech-Jets F-35 soll nach seiner Zeit bei der Air Force Trainings für das chinesische Militär durchgeführt haben. Das Justizministerium sieht darin einen schweren Regelverstoß.
Die US-Justiz spricht von einem mutmaßlichen Betrug des eigenen Landes: Ein erfahrener früherer Kampfpilot der Air Force soll ohne Genehmigung Piloten des chinesischen Militärs trainiert haben.

Der 65-jährige Gerald B., der in den USA in der Vergangenheit unter anderem Piloten für den Einsatz des modernen Tarnkappen-Kampfflugzeugs F-35 trainierte, sei im Bundesstaat Indiana festgenommen worden, teilte das Justizministerium mit. Demnach muss für die Ausbildung ausländischer Streitkräfte durch US-Staatsangehörige zwingend eine Genehmigung des US-Außenministeriums vorliegen. B. besaß diese offenbar nicht.

Der Elite-Kampfpilot mit jahrzehntelanger Erfahrung im Fliegen von US-Militärflugzeugen habe gegen Bestimmungen der Waffenexportkontrolle verstoßen, hieß es. Konkret soll B. mindestens ab dem August 2023 chinesische Militärpiloten trainiert haben.

Er habe »mutmaßlich sein Land betrogen, indem er chinesische Piloten darin ausbildete, gegen jene zu kämpfen, die zu beschützen er geschworen hat«, erklärte das Justizministerium. Feinde der USA zu trainieren, stelle »eine bedeutende Bedrohung der nationalen Sicherheit« dar.

 
Da hat sich jemand was von der Hand Gottes abgeschaut :mrgreen:
„Johnny MAGA“ – Ein Mitarbeiter des Weißen Hauses hinter 280.000 Followern

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Der X-Account @johnnymaga gilt seit Jahren als lautstarke Pro-Trump-Stimme mit rund 280.000 Followern. Das Profil trat als unabhängiger, rechter kampagnennaher Account auf. Tatsächlich führen ausgewertete Datensätze und technische Zuordnungen zu Garrett Wade, 27 Jahre alt, Mitarbeiter im Weißen Haus. Er verdient laut veröffentlichten Gehaltsangaben 74.500 Dollar jährlich und betreut die Rapid-Response-Social-Media-Kanäle der Administration.

Die dem Account hinterlegte Telefonnummer soll Wade zugeordnet sein. Frühere Account-Namen enthielten offenbar sein Geburtsjahr. Eine Offenlegung seiner Regierungsfunktion erfolgte nie. Mehrere Medien nutzten Beiträge des Profils als Beleg für angebliche Basisunterstützung. Gleichzeitig verstärkte der Account regelmäßig Inhalte des Präsidenten, darunter Beiträge von Truth Social und Positionen zur harten Einwanderungspolitik.

Besonders aufsehenerregend war ein Post, in dem ein Video, das Barack und Michelle Obama als Affen darstellt, als „Meisterwerk“ bezeichnet wurde. Das Video löste breite Kritik aus. Später hieß es aus dem Umfeld des Weißen Hauses, ein einzelner Mitarbeiter habe es veröffentlicht. Eine Entschuldigung des Präsidenten blieb aus.

Wade soll zuvor für die Digitalberatung Opinion Architects gearbeitet haben, die mehr als 325.000 Dollar von Make American Great Again Inc. für Beratungsleistungen erhielt. Auch Zahlungen über das Republican National Committee sind dokumentiert. Verheiratet ist er mit Allison Schuster, 26, ebenfalls Mitarbeiterin im Weißen Haus. Sie teilte mehrfach Beiträge des anonymen Accounts, darunter Lob für die Pressesprecherin Karoline Leavitt. Der Fall wirft eine grundlegende Frage auf: Wenn ein Regierungsmitarbeiter unter Pseudonym einen reichweitenstarken politischen Account betreibt, verschwimmen Amt und Aktivismus. Transparenz ist keine Nebensache, sondern Voraussetzung für Vertrauen.


Mehr muss man nicht über das weltgrößte A....loch und seine Kumpane wissen

:maga:
 

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In Washington rätseln viele über Trumps Agenda. Geht ihm die Luft aus?
Donald Trump kapert alle Aufmerksamkeit, drei Jahre hat er noch im Weißen Haus. Aber immer mehr US-Amerikaner fragen sich, was dieser Mann eigentlich noch vorhat. Eine Spurensuche

Eigentlich ist die Rede zur Lage der Nation in den Vereinigten Staaten eine große Bitte: Der US-Präsident wendet sich an den Kongress, erklärt seine Ziele und wünscht sich, dass seine Agenda in Gesetze gegossen wird. Zwischen 1965 und 2024 hat es laut den Politikwissenschaftlerinnen Donna Hoffman und Allison Howard pro Rede im Schnitt 31 Bitten des Präsidenten an den Kongress gegeben, eine Idee umzusetzen.

Seit Dienstagabend ist klar, dass Donald Trump auch zu diesem Thema übliche Gepflogenheiten über den Haufen wirft. Gerade einmal ein halbes Dutzend Mal hat Trump von Senat und Repräsentantenhaus neue Gesetze verlangt. Große Vorhaben wie Steuerkürzungen, die von ihm versprochenen Hilfen bei zu hohen Medikamentenpreisen oder eine klar koordinierte Zollpolitik waren nicht darunter.

Ideenlosigkeit und Wut
Stattdessen wünschte sich der Präsident in gleich mehreren Fällen nur die nachträgliche Verankerung von Dekreten, die er ohnehin längst verhängt hat. Einzig der Vorschlag, dass Tech-Konzerne selbst für die Stromgewinnung für ihre energiehungrigen KI-Datencenter zahlen sollen, hätte Strahlkraft – große Chancen auf die Umsetzung hat die Idee angesichts der hauchdünnen Mehrheit der industriefreundlichen Republikaner im Repräsentantenhaus nicht.

Trotz dieser Ideenlosigkeit hat Trump 107 Minuten geredet. Länger hat noch nie ein US-Präsident vor dem Kongress über die Lage der Nation informiert. Länger hat aber auch noch nie ein Präsident versucht, die Menschen vom Erfolg seiner Politik zu überzeugen. Nach etwas über einem Jahr seiner zweiten Amtszeit hängt über Washington und den gesamten Vereinigten Staaten immer konkreter eine komplexe Frage: Was ist, wenn Trump gar keine Ideen mehr für die nächsten drei Jahre hat?


Er ist einfach das weltgrößte A....loch, der größte Lügner aller Zeiten, dazu ein beschissener Rassist mit sehr viel krimineller Energie, dazu korrupt bis in die letzte Faser.
 
Da müsste ja das weltgrößte A....loch lebenslang bekommen und eine Strafe von einigen Billionen Dollar.
345 Millionen Dollar – Ein Urteil, das Greenpeace an den Rand drängt
Fast zehn Jahre nach den Protesten gegen die Dakota-Access-Ölpipeline holt die juristische Abrechnung die Umweltorganisation Greenpeace mit voller Wucht ein. Ein Richter in North Dakota hat angekündigt, Greenpeace zur Zahlung von voraussichtlich 345 Millionen Dollar Schadenersatz zu verpflichten – eine Summe, die die Organisation nach eigenen Angaben unmöglich aufbringen kann.

Richter James Gion erklärte in einem am Dienstag eingereichten Schriftsatz, er werde eine entsprechende Anordnung unterzeichnen. Das Geld soll an das Pipeline-Unternehmen Energy Transfer fließen. Bereits im vergangenen Jahr hatte Gion den ursprünglich von einer Jury zugesprochenen Betrag von 666,9 Millionen Dollar nahezu halbiert. In seiner jetzigen Einreichung nannte er keine neue Endsumme, bestätigte jedoch den reduzierten Rahmen von 345 Millionen Dollar. Mit der formalen Anordnung wird nun ein Berufungsverfahren vor dem Obersten Gerichtshof von North Dakota erwartet – und zwar von beiden Seiten.

Blut im Wasser – Die Sprache vor Gericht

Im Zentrum des Verfahrens stehen drei Organisationen: Greenpeace International mit Sitz in den Niederlanden, Greenpeace USA und der Finanzarm Greenpeace Fund Inc. Eine neunköpfige Jury befand sie im vergangenen Jahr wegen Verleumdung und weiterer Vorwürfe für haftbar. Greenpeace USA wurde in allen Punkten schuldig gesprochen – darunter Verschwörung, Hausfriedensbruch, Störung und unerlaubte Einflussnahme auf Geschäftsbeziehungen. Die beiden anderen Einheiten wurden in einzelnen Punkten haftbar gemacht.

Die Klage geht zurück auf die massiven Proteste in den Jahren 2016 und 2017. Tausende Menschen demonstrierten und campierten nahe der Pipeline-Trasse am Missouri River, oberhalb des Reservats der Standing Rock Sioux. Der Stamm hatte das Projekt früh als Bedrohung für seine Trinkwasserversorgung kritisiert. Die Bilder von Blockaden, Lagern und Polizeieinsätzen gingen damals um die Welt.

Die Jury setzte den Gesamtschaden zunächst auf 666,9 Millionen Dollar fest und verteilte ihn unterschiedlich auf die drei Greenpeace-Organisationen. Allein Greenpeace USA sollte 404 Millionen Dollar tragen. Energy Transfer kündigte bereits an, auch gegen die Reduzierung des Betrags vorgehen zu wollen. Die ursprünglichen Feststellungen der Jury und die Höhe des Schadenersatzes seien „rechtmäßig und gerecht“, hieß es vom Unternehmen.

Greenpeace hingegen verweist auf seine finanzielle Realität. In einer Finanzmeldung Ende 2024 erklärte Greenpeace USA, man verfüge zum 31. Dezember über 1,4 Millionen Dollar an liquiden Mitteln und insgesamt 23 Millionen Dollar an Vermögenswerten. Schon die von der Jury festgesetzten 404 Millionen Dollar könne man nicht zahlen, ohne die eigene Arbeit einzustellen. Der Interims-Justiziar von Greenpeace USA, Marco Simons, bekräftigte nun erneut, dass Organisationen mittlerer Größe nicht in der Lage seien, „Hunderte Millionen Dollar an Schadenersatz“ zu leisten. Zugleich zeigte er sich überzeugt, dass das Verfahren noch lange nicht abgeschlossen sei. Die Klage hätte nie vor eine Jury gehört, es gebe zahlreiche rechtliche Ansatzpunkte für eine Berufung – unter anderem mangelnde Beweise für zentrale Feststellungen und ernsthafte Zweifel an der Fairness des Verfahrens.

Greenpeace sieht in der Klage den Versuch, Kritiker durch Gerichtsverfahren mundtot zu machen und abschreckende Wirkung gegenüber Aktivisten zu erzielen. Energy Transfer weist das zurück und betont, es gehe nicht um Meinungsfreiheit, sondern um Rechtsverstöße.

Vor Gericht argumentierte ein Anwalt von Energy Transfer, Greenpeace habe die Proteste gezielt koordiniert, Demonstranten organisiert, Blockade-Material geliefert und falsche Behauptungen über das Pipeline-Projekt verbreitet. Die Verteidigung der Greenpeace-Organisationen hielt dem entgegen, es gebe keine Beweise für diese Darstellung. Mitarbeiter hätten nur geringe oder gar keine Rolle bei den Protesten gespielt; zudem trage Greenpeace keine Verantwortung für Bauverzögerungen oder Schwierigkeiten bei der Refinanzierung des Projekts.

Mit der nun angekündigten Anordnung steht Greenpeace vor einer existenziellen juristischen Auseinandersetzung. Sollte das Urteil Bestand haben, wäre es eine der höchsten finanziellen Belastungen, die jemals gegen eine Umweltorganisation in den Vereinigten Staaten verhängt wurden. Sollte es aufgehoben oder weiter reduziert werden, bliebe dennoch ein Signal: Proteste gegen milliardenschwere Infrastrukturprojekte können Jahre später in Gerichtssälen entschieden werden – mit Summen, die über das Überleben ganzer Organisationen bestimmen.

 
Rekordzahl von Amerikanern verlässt Amerika
Im vergangenen Jahr erlebten die Vereinigten Staaten etwas, das es seit der Großen Depression nicht mehr gegeben hatte: Mehr Menschen verließen das Land als es betraf. Die Trump-Regierung präsentierte die negative Nettozuwanderung als Beweis für eine erfolgreiche Politik der Abschiebungen und Visabeschränkungen. Gleichzeitig steigt jedoch die Zahl der amerikanischen Staatsbürger, die das Land auf der Suche nach einem günstigeren Leben verlassen, schreibt das Wall Street Journal .

Es ist wichtig zu betonen, dass die negative Nettozuwanderung in erster Linie auf einen starken Rückgang der Einwanderung und vermehrte Abschiebungen zurückzuführen ist und nicht ausschließlich auf die Zunahme der Zahl der auswandernden amerikanischen Staatsbürger.

Der neue amerikanische Traum: Leben außerhalb Amerikas
Die Vereinigten Staaten erheben seit der Eisenhower-Ära keine systematischen Daten mehr über die Auswanderung ihrer Bürger. Aufenthaltsgenehmigungen, Immobilienkäufe und Einschreibungen an Hochschulen in über 50 Ländern belegen jedoch, dass Amerikaner das Land in Rekordzahl verlassen. Schätzungen zufolge leben heute zwischen vier und neun Millionen Amerikaner außerhalb der Vereinigten Staaten.

Lissabon, Dublin und Barcelona sind zu Symbolen einer neuen Auswanderungswelle geworden. So viele Amerikaner haben Wohnungen in der portugiesischen Hauptstadt gekauft, dass Neuankömmlinge sich darüber beklagen, häufiger Englisch als Portugiesisch zu hören. Im Dubliner Stadtteil Grand Canal Dock ist laut Immobilienmaklern jeder fünfzehnte Einwohner in den Vereinigten Staaten geboren – ein höherer Anteil als bei den irischen Einwanderern nach Amerika während der Auswanderungswelle nach der Großen Hungersnot.

 
Es ist für Amerikaner viel einfacher, mexikanische Korruption verantwortlich zu machen, als zuzugeben, dass jedes Kartell mit amerikanischen Waffen ausgerüstet ist, mit amerikanischem Geld finanziert wird und von amerikanischer Sucht angetrieben wird

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Weißes Haus im Umbau – Gericht lässt Klage gegen Ballsaal-Projekt weiterlaufen!
Der Streit um den geplanten Ballsaal im Weißen Haus geht in die nächste Runde. Der National Trust for Historic Preservation ist mit seinem Antrag auf eine einstweilige Verfügung gescheitert, doch entscheidend ist etwas anderes: Das Gericht hat anerkannt, dass die Organisation klagebefugt ist. Genau darauf hatte der Trust von Beginn an bestanden. Präsidentin und CEO Carol Quillen sprach von Enttäuschung über die nicht gewährte Verfügung, betonte jedoch, dass die Entscheidung den Weg freimache, die Klage fortzuführen. Das Gericht habe deutlich gemacht, dass der Trust berechtigt sei, das Vorgehen juristisch prüfen zu lassen. Nun soll die Klage erweitert werden. Konkret will die Organisation geltend machen, dass der Präsident seine gesetzliche Befugnis überschritten habe. Dieser Punkt stand bislang nicht im Zentrum des Verfahrens, rückt nun aber ins Blickfeld. Damit verschiebt sich die juristische Auseinandersetzung weg von der Frage eines Baustopps hin zur Grundsatzfrage nach der Reichweite präsidialer Vollmachten bei baulichen Eingriffen an einem historischen Regierungssitz. Das Verfahren ist damit keineswegs beendet. Im Gegenteil: Es tritt in eine Phase ein, in der die rechtliche Substanz geprüft wird.

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Denver stellt sich quer – Bürgermeister zieht klare Grenze gegenüber ICE
Der Bürgermeister von Denver, Mike Johnston, setzt ein deutliches Zeichen gegen mögliche Übergriffe bei Einwanderungseinsätzen. Bundesbehörden wie ICE sollen künftig nicht mehr auf städtischem Gelände operieren dürfen. Gleichzeitig erhalten die örtlichen Polizeikräfte die Befugnis einzugreifen, sollte es zu rechtswidigem Verhalten kommen, etwa zu Brutalität gegenüber Verdächtigen oder Demonstrierenden. Johnston betont, es gebe keine konkreten Hinweise auf bevorstehende verstärkte Einsätze. Er handle, um die Bevölkerung zu beruhigen und „jeden Einwohner sicher zu halten“. Denver reiht sich damit in eine wachsende Gruppe demokratisch regierter Städte ein, die neue Grenzen für föderale Migrationsmaßnahmen ziehen. Chicago, New York und Seattle haben ähnliche Schritte angekündigt. Auch von demokratisch geführten Bundesstaaten kommt Widerstand gegen eine Ausweitung von Abschiebeoperationen. Die Fronten zwischen kommunaler Selbstverwaltung und Bundesbehörden verhärten sich weiter.

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