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US-News

Amerika 2026: Trump ehrt Microsofts Chef mit einem Orden, Vance wirft Microsoft gleichzeitig aus dem Visa-Programm
Am Donnerstag verlieh Donald Trump im US-Institut für Frieden in Washington die höchsten Auszeichnungen des Landes für Wissenschaft und Technik. Er nannte die geehrten Milliardäre „Nationalschätze“. Wenige Stunden zuvor hatte sein Vizepräsident JD Vance dieselbe Branche vor Kameras abgekanzelt und ausländische Fachkräfte „Leibeigene“ genannt. 5 der 6 Geehrten sind Einwanderer. Der einzige gebürtige Amerikaner unter ihnen ist Michael Dell.

Noch vor der Zeremonie für Microsoft-Chef Satya Nadella trat Vance vor die Presse und verkündete, das Unternehmen werde aus einem Programm ausgeschlossen, über das Firmen Green Cards für ausländische Fachkräfte mit H-1B-Visum beantragen. Microsoft habe das Visa-System missbraucht. „Unsere Botschaft an Microsoft lautet: Ihr seid ein großartiges amerikanisches Unternehmen, aber ihr müsst großartige amerikanische Arbeiter einstellen“, sagte er. Man könne nicht erst amerikanische Beschäftigte entlassen und sie dann durch „ausländische Leibeigene“ ersetzen. Im Vorjahr habe die Firma 6.000 Amerikaner entlassen und sich zugleich 6.300 H-1B-Visa gesichert. Dazu kamen nach seinen Angaben fast 3.000 Green Cards.

 
Richter zerlegt Trumps Presseverbot: Regierung muss ihre Sicherheitsargumente erst einmal beweisen
US-Bezirksrichter Timothy Kelly bezeichnete zentrale Argumente der Regierung im Streit um das Presseverbot im Weißen Haus als einen „steilen Anstieg“ und eine „schwierige Aufgabe“. Er verlangte von der Regierung außerdem konkrete Angaben dazu, welche nationalen Sicherheitsinteressen durch die betroffenen Medien tatsächlich gefährdet sein sollen. Das Justizministerium erklärte, es gehe nicht nur um nationale Sicherheit, sondern auch um angeblich falsche Berichterstattung, die politische Entscheidungen beeinflussen könne. Regierungsanwalt Michael Velchik sagte, Trump habe nichts gegen negative Berichte, wohl aber gegen nachweislich falsche Behauptungen. Die Klägerseite warf der Regierung vor, unliebsame Sichtweisen und Berichterstattung gezielt zu benachteiligen. Anwalt Theodore J. Boutrous Jr. nannte dies eine inhaltsbezogene Beschränkung der Meinungsfreiheit und einen klaren Verstoß gegen den Ersten Verfassungszusatz.
 
Nord Stream zurück auf dem Tisch: Washington und Moskau reden plötzlich über amerikanisches Geld
Nord Stream galt politisch als erledigt, nun wird hinter verschlossenen Türen wieder darüber gesprochen. Amerikanische und russische Vertreter beraten über eine Beteiligung von Investoren aus den USA an den Gasleitungen. Auf russischer Seite sitzt Kirill Dmitrijew mit am Tisch, Chef des staatlichen Direktinvestitionsfonds und seit Monaten einer der Männer, über die Moskau wirtschaftliche Kontakte nach Washington knüpft. Auf amerikanischer Seite taucht Jared Kushner auf, Donald Trumps Schwiegersohn. Beide trafen sich in den vergangenen Wochen mehrfach, in Moskau und New York. Wie ausführlich Nord Stream dabei behandelt wurde, bleibt offen. Verschwunden ist das Projekt jedenfalls nicht. Nach Angaben von Beteiligten steht es weiterhin auf der Tagesordnung.
Ein Geschäft wäre derzeit allerdings schwer durchzubringen. Nord Stream unterliegt europäischen und amerikanischen Sanktionen, mehrere Behörden müssten zustimmen. Hinzu kommt Berlin. Deutschland erklärt seit Langem, russisches Gas erfolgreich durch andere Lieferanten ersetzt zu haben. Eine Wiederaufnahme würde ausgerechnet Europas größten Energieverbraucher erneut mit russischem Gas versorgen. Und diesmal könnten amerikanische Investoren daran verdienen. Genau diese Konstruktion macht die Gespräche politisch heikel: Russland liefert, Deutschland kauft, amerikanisches Kapital verdient mit.
Kushner hält wirtschaftliche Vereinbarungen offenbar für einen möglichen Weg zu einer Waffenruhe. Dmitrijew verfolgt auf russischer Seite seit Längerem das Ziel, Gaslieferungen nach Deutschland wieder aufzunehmen. Erst im vergangenen Monat traf er Vertreter des amerikanischen Energie- und Finanzministeriums, um über eine mögliche Zusammenarbeit im Energiesektor zu sprechen. Eine schnelle Rückkehr von Nord Stream ist damit noch lange nicht beschlossen. Doch allein, dass Washington und Moskau über amerikanisches Geld für ein sanktioniertes russisches Gasprojekt sprechen, zeigt, wie weit die wirtschaftlichen Gespräche inzwischen reichen. Der Krieg läuft weiter, die Sanktionen gelten weiter, und trotzdem wird bereits darüber verhandelt, wer eines Tages an russischem Gas nach Europa verdienen könnte.

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Hegseth: Öffentliche Militärhinrichtung von Attentäter
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth will die geplante Erschießung eines zum Tode verurteilten Attentäters auf einem Militärstützpunkt öffentlich stattfinden lassen.

Man werde dafür sorgen, dass Menschen die Hinrichtung des ehemaligen Militärpsychiaters Nidal Hasan beobachten könnten, sagte Hegseth dem rechtskonservativen US-Sender Real America’s Voice gestern. Ein Pentagon-Mitarbeiter sagte auf Anfrage, die Hinrichtung solle „live übertragen“ werden.

13 Menschen getötet, 32 weitere verletzt
Die Hinrichtung ist für den 3. Dezember auf dem Militärstützpunkt Fort Hood im Bundesstaat Texas geplant. Hasan hatte 2009 auf dem Militärstützpunkt das Feuer auf Soldaten eröffnet und 13 Menschen getötet. 32 weitere Menschen wurden verletzt. Der damalige Militärpsychiater wurde 2013 von einem Militärgericht zum Tode verurteilt.

 
Amerika 2026: Willkommen im Dritten Reich, die Hinrichtung läuft jetzt im Livestream
Die Vereinigten Staaten werden die Erschießung eines Mannes in Echtzeit übertragen. Nidal Hasan, der 2009 in einer Klinik des Stützpunkts Fort Hood mit einer Pistole mit Laservisier 13 Menschen erschoss, soll vor laufender Kamera von einem Erschießungskommando der Armee getötet werden, teilte das Verteidigungsministerium mit. Noch nie wurde eine Hinrichtung in den USA übertragen. Seit 1945 hat das amerikanische Militär niemanden mehr erschießen lassen. Donald Trump hat die Vollstreckung auf Empfehlung seines Ministers gebilligt. Der Tod wird zum Programm, und das Publikum ist eingeladen.

Der 3. Dezember ist gewählt, nicht gefunden. Pete Hegseth ließ die Erschießung auf einen Donnerstag um 13 Uhr nach Fort Hood legen, zur Stunde und an den Ort des Massakers von 2009. Das sei „überhaupt keine Frage“ gewesen, sagte er. Man werde dafür sorgen, dass die Leute zusehen könnten und dass es öffentlich sei, „weil die Menschen begreifen müssen, dass solche Taten ernste Folgen haben“. Hegseth hatte die Erschießung als Methode selbst durchgesetzt. Ein Beamter des Ministeriums, der seinen Namen nicht nennen wollte, sagte nur: „Es wird übertragen. Einzelheiten folgen.“ So kündigt die Regierung eine Tötung an wie ein Sendedatum. Die Wiederholung des Verbrechens als Zeremonie, die Kamera dort, wo früher die Menge stand. Ein Staat führt den Tod vor und nennt es Unterricht.

 
ICE-Beamte schossen bei Einsatz in New York auf Mann
Beamte der US-Einwanderungsbehörde ICE haben gestern im New Yorker Stadtteil Bronx auf einen Mann in seinem Auto geschossen und ihn verletzt. In dem Fahrzeug befand sich auch ein Kind.

Das US-Heimatschutzministerium (DHS), zuständig für ICE, teilte mit, es habe sich um einen „gezielten Vollstreckungseinsatz“ gehandelt, um einen vorbestraften Mann aus der Dominikanischen Republik festzunehmen. ICE-Beamte hätten sofort Erste Hilfe geleistet. Der Mann sei am Leben und in einem örtlichen Krankenhaus.

Mamdani will ICE stoppen
Der Bürgermeister von New York, Zohran Mamdani, bezeichnete den Vorfall als „ungeheuerlich und unglaublich“. Er habe US-Präsident Donald Trump angerufen, um mit ihm darüber zu sprechen. „Ich werde ihn auffordern, alle Vollstreckungsmaßnahmen der ICE-Behörde in unserer Stadt zu beenden. Ich werde nicht tatenlos zusehen, wie ICE-Beamte die Menschen in unseren Stadtvierteln terrorisieren.“

 
Noch jemand aus Trumps engstem Kreis arbeitet für ein Pro-Putin-Regime: diesmal die Tochter seiner Stabschefin, mit dem Gewehr in der Hand
Wie bereits am 7. Oktober berichtet, geht diese Geschichte nun weiter. Schon wieder führt eine Spur aus der Nähe des Weißen Hauses zu einem moskaunahen Regime auf dem Balkan. Katie Wiles, Tochter von Trumps Stabschefin Susie Wiles, arbeitet für eine Lobbyfirma, die für 35.000 Dollar im Monat die Republika Srpska vertritt, ein selbstverwaltetes Gebiet in Bosnien und Herzegowina. Im August war sie zuletzt dort.

Ein Bild, verbreitet von der konservativen Aktivistin Evi Kokalari, zeigt die jüngere Wiles mit einem Gewehr, daneben einen Mann, der als Željko Budimir benannt wurde, der Innenminister der Republika Srpska. In ihrer eigenen Online-Story trug das Foto die Zeile „mostly work + some serious fun!“. Eine junge Frau posiert mit der Waffe neben einem Minister und beschriftet es wie einen Urlaubsschnappschuss. Zwischen Arbeit und Vergnügen zieht hier niemand mehr eine Grenze, und darin steckt die Nachricht. Was früher ein Skandal gewesen wäre, wandert heute als beiläufiges Bild durchs Netz.

 
78 Prozent geben Trump Mitschuld an steigenden Preisen: Selbst Republikaner verlieren das Vertrauen
Eine neue Reuters/Ipsos-Umfrage zeigt ein massives Problem für Trump vor den Zwischenwahlen: 78 Prozent der Befragten geben seiner Politik zumindest eine Mitschuld an den gestiegenen Lebenshaltungskosten. Selbst unter Republikanern sagen 64 Prozent, das Weiße Haus trage Verantwortung, 57 Prozent erklären, ihre Kosten stiegen schneller als ihre Einkommen. Besonders schlecht fallen die Werte bei Inflation aus: 68 Prozent aller Befragten und 40 Prozent der Republikaner sind unzufrieden mit Trumps Umgang damit.
Benzin kostete am Donnerstag im landesweiten Schnitt 4,36 Dollar pro Gallone, Diesel 6,28 Dollar. Zölle, der Iran-Krieg und steigende Energiekosten werden von vielen als Preistreiber gesehen. Für 54 Prozent ist die Lebenshaltung deutlich teurer geworden, und der Kostendruck ist inzwischen eines der wichtigsten Themen für die Wahlentscheidung. Selbst dort, wo Trump politisch weiter Rückhalt hat, frisst die wirtschaftliche Realität sichtbar an seiner Unterstützung.
Und ja, es ist nicht schön, diese Themen mit in den Hauptvordergrund zu stellen, aber man will gewinnen, und schiebt das andere nach. Das rundet das Bild ab und seine Zahlen stürzen weiter nach unten.
 
Wie jetzt? Das weltgrößte A....loch scheißt auf Dodik?
Trump-Berater für Dodik aktiv – nun distanziert sich der US-Präsident von ihnen
Gespielte Empörung nach Bericht der "New York Times", dass Chris LaCivita und James Blair zu den Wahlen in die Republika Srpska gereist waren?

Donald Trump distanziert sich plötzlich von zweien seiner Berater: Chris LaCivita und James Blair, bekannt als Co-Leiter seines Präsidentschaftswahlkampfs 2024. Er habe "keine Ahnung, für wen sie sonst noch arbeiten", so der US-Präsident. Sie seien bloß "externe Berater". Zuvor war bekannt geworden, dass LaCivita und Blair in den bosnischen Landesteil Republika Srpska gereist waren, um dort das Regime von Milorad Dodik zu unterstützen.

Dodik ist ein sezessionistischer Politiker, der seit Jahren den Staat Bosnien und Herzegowina zerstören will und der vom russischen Machthaber Wladimir Putin unterstützt wird. Dodik sagte nach dem Wahlsieg für seine Partei SNSD vergangenen Sonntag: "Wäre Trumps großartiger Sieg nicht gewesen, wären wir heute wahrscheinlich politisch tot; doch dank des neuen Klimas sind wir nun politische Gewinner."

LaCivita und Blair arbeiten derzeit für "Maga Inc" – ein von Trump unterstütztes Aktionskomitee, das unbegrenzt Geld für den Wahlkampf für die Midterm-Wahlen Anfang November sammeln und ausgeben darf. Trump schrieb nun, dass er einen möglichen Interessenkonflikt klären und LaCivita und Blair entlassen werde, falls ein solcher vorliege.

Die Äußerungen des Präsidenten erfolgten, nachdem die New York Times berichtet hatte, dass LaCivita und Blair zu den Wahlen vergangenen Sonntag in die Republika Srpska gereist waren. Informanten hätten demnach der Zeitung berichtet, dass LaCivita und Blair für ihre Tätigkeit für das Regime von Dodik Hunderttausende Dollar erhalten hätten.

Hilfe für Putin-Freund?
Trump hat in der Vergangenheit sowohl LaCivita als auch Blair öffentlich gelobt. In den USA wird nun darüber diskutiert, weshalb Trumps Berater ein politisches Regime unterstützen, das dem Kreml sehr nahe steht. Dodik traf Putin zuletzt am 29. September in Moskau. Der Kreml-Freund und seine Entourage standen seit 2009 wegen seiner politischen Aktivitäten, die allesamt darauf abzielen, die Republika Sprska von Bosnien und Herzegowina abzuspalten und damit Bosnien und Herzegowina zu zerstören, unter US-Sanktionen. Doch unter der Trump-Regierung wurden die Sanktionen im vergangenen Frühling plötzlich aufgehoben.

 
Trump will erneut Entlassung von Notenbank-Direktorin prüfen
US-Präsident Donald Trump treibt seinen Versuch voran, die US-Notenbankdirektorin Lisa Cook aus dem Amt zu drängen. Eine von ihm eingesetzte Kommission soll Vorwürfe untersuchen, wonach Cook bei Immobilienkrediten falsche Angaben gemacht haben soll.

Anschließend soll das Gremium dem Präsidenten empfehlen, ob ein ausreichender rechtlicher Grund für ihre Entlassung vorliegt. Das geht aus einem Memorandum des Weißen Hauses hervor, wie heute mehrere US-Medien berichteten.

Für den 5. November ist eine nicht öffentliche Anhörung im Weißen Haus angesetzt. Cook soll dort befragt werden und kann mit Unterstützung eines Anwalts Beweise und Stellungnahmen vorlegen. Bis zum 10. November kann sie sich anschließend erneut schriftlich äußern. Danach soll die Kommission Trump ihre Einschätzung übermitteln.

Entlassungsversuch schon im Vorjahr
Trump hatte bereits im August 2025 versucht, Cook zu entlassen. Er wirft ihr vor, 2021 bei Kreditgeschäften für zwei Immobilien in den Bundesstaaten Michigan und Georgia jeweils einen Hauptwohnsitz angegeben zu haben, was günstigere Kreditkonditionen ermöglichen kann.

 
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