MAGA am Scheideweg – Trumps Bruch mit Putin erschüttert die Rechte
Die Welt hatte sich an das Schauspiel gewöhnt: Donald Trump, der selbsternannte Friedensbringer, verspricht die schnelle Beilegung des Ukrainekriegs, ein starker Händedruck hier, ein harter Deal dort. Noch im Wahlkampf hatte er verkündet, binnen 24 Stunden nach seiner Rückkehr ins Weiße Haus einen Waffenstillstand zu erzielen. Doch Monate später ist von Verhandlungen kaum etwas übrig – und Trumps Ton gegenüber Moskau hat sich dramatisch verschärft.
Nach einer der tödlichsten Angriffswellen Russlands seit Kriegsbeginn, bei der in Kiew mindestens zwölf Menschen starben, zeigte sich der Präsident plötzlich ungewohnt scharf: „Ich weiß nicht, was zum Teufel mit Putin passiert ist“, sagte Trump. „Ich bin nicht glücklich mit dem, was er tut. Er tötet viele Menschen.“
Es war ein Satz mit Sprengkraft. Denn nicht nur in der internationalen Diplomatie hallte er nach – sondern vor allem in den eigenen Reihen. Die „Make America Great Again“-Bewegung, lange ein monolithischer Block hinter ihrem Anführer, zeigt nun feine, aber deutlich wachsende Risse. Was einst als bedingungslose Loyalität galt, verwandelt sich in ein Feld kontroverser Positionen: Während ein Teil der MAGA-Basis nun härtere Maßnahmen gegen Russland fordert – inklusive Sanktionen und Waffenlieferungen –, halten andere Trump die Treue, sehen ihn schlecht beraten oder von „globalistischen Eliten“ in die Irre geführt.
Der republikanische Senator Chuck Grassley fand am deutlichsten Worte. „Ich habe genug davon, dass Putin unschuldige Menschen tötet“, schrieb er am Montag auf X. „Präsident Trump, handeln Sie – zumindest mit Sanktionen.“
Die Welt hatte sich an das Schauspiel gewöhnt: Donald Trump, der selbsternannte Friedensbringer, verspricht die schnelle Beilegung des Ukrainekriegs, ein starker Händedruck hier, ein harter Deal dort. Noch im Wahlkampf hatte er verkündet, binnen 24 Stunden nach seiner Rückkehr ins Weiße Haus einen Waffenstillstand zu erzielen. Doch Monate später ist von Verhandlungen kaum etwas übrig – und Trumps Ton gegenüber Moskau hat sich dramatisch verschärft.
Nach einer der tödlichsten Angriffswellen Russlands seit Kriegsbeginn, bei der in Kiew mindestens zwölf Menschen starben, zeigte sich der Präsident plötzlich ungewohnt scharf: „Ich weiß nicht, was zum Teufel mit Putin passiert ist“, sagte Trump. „Ich bin nicht glücklich mit dem, was er tut. Er tötet viele Menschen.“
Es war ein Satz mit Sprengkraft. Denn nicht nur in der internationalen Diplomatie hallte er nach – sondern vor allem in den eigenen Reihen. Die „Make America Great Again“-Bewegung, lange ein monolithischer Block hinter ihrem Anführer, zeigt nun feine, aber deutlich wachsende Risse. Was einst als bedingungslose Loyalität galt, verwandelt sich in ein Feld kontroverser Positionen: Während ein Teil der MAGA-Basis nun härtere Maßnahmen gegen Russland fordert – inklusive Sanktionen und Waffenlieferungen –, halten andere Trump die Treue, sehen ihn schlecht beraten oder von „globalistischen Eliten“ in die Irre geführt.
Der republikanische Senator Chuck Grassley fand am deutlichsten Worte. „Ich habe genug davon, dass Putin unschuldige Menschen tötet“, schrieb er am Montag auf X. „Präsident Trump, handeln Sie – zumindest mit Sanktionen.“
