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US-News

USA: Hunderttausende bei „No Kings“-Protesten gegen Trump

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Bei Kundgebungen haben in den USA so viele Menschen gegen die Politik von US-Präsident Donald Trump demonstriert wie noch nie seit dessen Amtsantritt im Jänner. In Agenturberichten war in der Nacht auf heute (MESZ) von Hundertausenden teilnehmenden Personen die Rede, die Veranstalter sprachen von Millionen Teilnehmern und Teilnehmerinnen in rund 2.000 Städten der USA.

Diese riefen anlässlich einer von Trump in Washington zelebrierten Militärparade zu der landesweiten Protestveranstaltung unter dem Motto „No Kings“ (Keine Könige) auf. Das Motto soll nach Angaben der Organisatoren daran erinnern, dass niemand über dem Gesetz stehe bzw. sich gar zum König erheben könne.

Trump eröffnete die offiziell zum 250. Bestehen der US-Armee abgehaltenen Parade in der Nacht auf heute (MESZ) zusammen mit seiner Frau Melanie auf einer Bühne vor dem Weißen Haus. Rund 6.000 Soldatinnen und Soldaten, 50 Hubschrauber und 150 Panzer nehmen an dem in den USA unüblichen Spektakel teil. Das Datum der Parade fällt mit Trumps 79. Geburtstag zusammen.

 

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Bei Kundgebungen haben in den USA so viele Menschen gegen die Politik von US-Präsident Donald Trump demonstriert wie noch nie seit dessen Amtsantritt im Jänner. In Agenturberichten war in der Nacht auf heute (MESZ) von Hundertausenden teilnehmenden Personen die Rede, die Veranstalter sprachen von Millionen Teilnehmern und Teilnehmerinnen in rund 2.000 Städten der USA.

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„Kein König wird hier herrschen“ – Amerikas Tag des zivilen Ungehorsams gegen Trump
Eine Republik hält den Atem an. Am heutigen Samstag, dem 14. Juni, dem 250. Gründungstag der US-Armee, dem „Flag Day“ und zugleich Donald Trumps 79. Geburtstag, marschieren Tausende Soldaten durch Washington – doch der wahre Aufmarsch findet andernorts statt: In den Straßen von Philadelphia, auf den Boulevards von Los Angeles, vor Gerichtsgebäuden in Tucson, auf Marktplätzen in Des Moines, an den Zäunen von Mar-a-Lago. Amerika hat einen Aufstand organisiert – einen friedlichen, aber entschlossenen.

Der Name dieser Bewegung: „No Kings“ – Kein König. Eine Absage an die Selbstinszenierung Trumps als allmächtiger Herrscher, an die Militärparade, an das Regieren per Dekret, an die Einschüchterung der Justiz. Initiiert wurde der Protest vom „50501 Movement“ – 50 Staaten, 50 Proteste, eine Bewegung. Millionen werden erwartet. Es ist die größte eintägige Mobilisierung seit Trumps Rückkehr ins Weiße Haus.
Protest als Gegenerzählung

 
Die Parade der Peinlichkeit – Wie Trump das Militär zu seinem Geburtstag degradierte
Washington, 14. Juni 2025 – Es regnete keine Ehrbekundungen, sondern Spott. Die Armee der Vereinigten Staaten marschierte an diesem Samstag über die National Mall – schwer bewaffnet, orchestriert, routiniert – und doch wirkte alles wie ein grotesk aufgeblasener Faschingsumzug ohne Pointe. Präsident Donald Trump hatte zum 250. Jubiläum der US-Armee geladen, es war zugleich sein 79. Geburtstag. Und wie so oft, wenn das Ego größer ist als das Ereignis, endete es in einem Spektakel der Verirrung.

Bereits die ersten Bilder sagten mehr als jede Pressemitteilung: eine mit Billigfolie ummantelte Tribüne, deren Charme irgendwo zwischen Garagenband-Auftritt und Homecoming-Parade schwankte. Davor ein Mann, der nie gedient hat, aber sich mit gespreiztem Kinn und krampfigem Salut als Oberbefehlshaber inszenierte – Donald J. Trump, zwischen Regenwolken und Pathosdröhnen, sprang zwischendurch auf, als wolle er sich selbst die Ehre erweisen.

Die „Show“ – so nennt es der Präsident selbst auf Truth Social – kostete laut Regierungsunterlagen rund 100 Millionen Dollar. Genug Geld, um 7.000 Veteranen ein Jahr lang medizinisch zu versorgen. Doch stattdessen rollten HIMARS-Raketenwerfer vorbei, ein Gitarrenriff zur Erinnerung an den Irakkrieg donnerte aus den Lautsprechern, und irgendwo brummte ein einsamer Chinook-Helikopter über die ungerührte Menge. In der Luft hing nicht der Geist von 1775, sondern der fette, schwere Nebel einer gewollten Erinnerungspolitik: Soldaten winkten müde vom Dach ihrer Panzer, einer formte ein Herz mit den Händen – ein stiller Protest oder schlicht Müdigkeit, man wusste es nicht. Viele marschierten, als wären sie woanders lieber.

Parallel dazu: Proteste. In mehr als 2.000 Städten rief die Bewegung „No Kings“ zum Widerstand gegen autoritäre Inszenierungen auf. In Los Angeles standen erstmals seit Jahrzehnten wieder US-Marines in voller Gefechtsmontur vor dem Bundesgebäude – stumm, mit Händen an den Gewehren, den Blicken der Demonstrierenden ausgeliefert. In Washington trugen Aktivist:innen Transparente mit Aufschriften wie „Feed Veterans – Not Egos“. Und ja, da war sie wieder: die Kluft zwischen Inszenierung und Wirklichkeit, zwischen imperialem Gehabe und sozialer Vernachlässigung.

 
Am Vorabend von Trumps Militärparade: Über 80-jähriger US-Veteran schweigend verhaftet – in Handschellen, ohne Gehwagen
Ein Moment aus Washington, der Fragen aufwirft.

Es ist der Abend vor Trumps großer Militärparade. Washington wirkt angespannt, wie unter Glas. Auf den Straßen bereitet sich die Hauptstadt auf den 14. Juni vor – den 250. Jahrestag der US-Armee, den „Flag Day“, und zugleich den 79. Geburtstag von Präsident Donald Trump. Kampfflugzeuge proben ihre Routen, Soldaten marschieren im Takt. Doch vor dem Capitol steht ein anderer Mensch: leise, unbewegt, allein.

Ein über 80-jähriger US-Veteran, grauhaarig, gebückt, aber mit klarem Blick. Auf seinem Schild steht: „Democracy is not a parade.“ Kein Geschrei. Keine Gewalt. Nur stille Mahnung. Dann passiert das Unfassbare: Die Polizei greift ein. Nicht weil er randaliert. Nicht weil er die öffentliche Ordnung stört. Sondern weil er – so die Beamten – eine „Sicherheitslinie“ überschritten habe. Der Mann wird in Handschellen gelegt. Und was die Bilder zeigen, geht unter die Haut:

 
Schüsse auf US-Politiker: Großfahndung nach Täter
Nach tödlichen Schüssen auf eine demokratische Politikerin und ihren Ehemann läuft im US-Bundesstaat Minnesota eine Großfahndung nach dem flüchtigen Täter. Melissa Hortman, Abgeordnete im Parlament Minnesotas, und ihr Ehemann Mark Hortman wurden gestern in der Früh (Ortszeit) in ihrem Wohnhaus in der Stadt Brooklyn Park angegriffen, wie Gouverneur Tim Walz mitteilte. Beide überlebten den Angriff nicht. Walz sprach von einer mutmaßlich politisch motivierten Tat.

Bei einem weiteren Angriff im nahegelegenen Champlin wurden zudem ein demokratischer Senator aus dem Parlament des Bundesstaats, John Hoffman, und seine Ehefrau niedergeschossen und schwer verletzt, wie Walz sagte.

 
Tödlicher Anschlag auf die Demokratie – Minnesota im Schockzustand
Es ist ein Angriff, der alles verändert: In den frühen Morgenstunden des 14. Juni 2025 wurden in Minnesota zwei gewählte Volksvertreter in ihren eigenen Häusern Ziel einer brutalen und offensichtlich politisch motivierten Gewalttat. Melissa Hortman, langjährige demokratische Abgeordnete und Fraktionschefin im Repräsentantenhaus, wurde gemeinsam mit ihrem Ehemann tödlich getroffen. Senator John Hoffman und seine Ehefrau Yvette überlebten schwer verletzt. Die Täter: verkleidet als Polizisten, mit täuschend echten Uniformen und einem Fahrzeug in Polizeioptik.

Der Angriff erfolgte in zwei Wellen, innerhalb kürzester Zeit. Zunächst am Wohnhaus Hoffmans in Champlin, dann bei Hortman in Brooklyn Park – keine fünf Meilen voneinander entfernt. Einer der mutmaßlichen Täter wurde nach einem Schusswechsel mit der Polizei gefasst. Der zweite befindet sich weiterhin auf der Flucht. Die Behörden sprechen von einem gezielten Anschlag auf politische Repräsentanten. Der Notstand wurde ausgerufen. Die Polizei rief die Bevölkerung dazu auf, keine Türen zu öffnen, wenn nur eine einzelne Uniformierte Person erscheint – und im Zweifel sofort den Notruf 911 zu wählen.

 
Tödliches Manifest – Anschlag auf die Demokratie erschüttert Minnesota
Es ist kurz nach drei Uhr morgens, als im beschaulichen Brooklyn Park, einem Vorort von Minneapolis, die Stille von Schüssen durchbrochen wird. Wenige Minuten später stehen zwei Häuser in zwei benachbarten Gemeinden im Zentrum einer großangelegten Fahndung – ein mutmaßlich politisch motivierter Mord an demokratischen Abgeordneten erschüttert nicht nur Minnesota, sondern das gesamte Land.

Die demokratische Abgeordnete Melissa Hortman, ehemalige Sprecherin des Repräsentantenhauses von Minnesota, wurde zusammen mit ihrem Ehemann Mark in ihrem eigenen Zuhause erschossen. Nur kurze Zeit zuvor waren der demokratische Senator John A. Hoffman und seine Frau Yvette in ihrem Wohnhaus in Champlin durch mehrere Schüsse schwer verletzt worden. Beide überlebten – bislang.

Die Polizei spricht von gezielter, politischer Gewalt. Der Täter soll sich als Polizist ausgegeben und ein täuschend echt wirkendes Fahrzeug verwendet haben. In seinem Wagen fanden die Ermittler eine „Hit-Liste“ mit fast 70 Namen: darunter Abtreibungsärztinnen, Pro-Choice-Aktivist:innen, progressive Gesetzgeber:innen – und die beiden betroffenen Abgeordneten.

In einem mitgeführten Manifest skizziert der Täter offenbar eine breite Serie von Angriffen gegen Personen, die er als Feinde einer „wahren amerikanischen Ordnung“ betrachtete. Die darin verwendeten Schlagworte – darunter „No Kings“, das Motto der heutigen landesweiten Anti-Trump-Proteste – lassen keinen Zweifel am ideologischen Hintergrund: Es geht um die gewaltsame Bekämpfung von Demokratie und Gleichberechtigung.

 
„Unsere großartige Militärparade findet statt – ob Regen oder Sonnenschein. Denkt daran: Eine Parade an einem Regentag bringt Glück. Wir sehen uns in D.C.“
Die Reaktion von Trump auf die Morde spricht Bände...
Klar, Attentäter sind ja vermutlich seine Fans

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:stupid:
 

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Zehntausende protestieren gegen Donald Trump – Auto fährt in Menschengruppe

Allerdings wurden die Proteste in anderen Orten von Gewalt überschattet. In San Francisco fuhr ein Mann sein Fahrzeug in einer Menge von »No Kings«-Demonstranten und verletzte mindestens vier Menschen. Die Behörden gehen laut dem Sender NBC von einer vorsätzlichen Tat aus, der Fahrer wurde festgenommen.

Einen ähnlichen Vorfall gab es in dem Ort Culpepper, im Bundesstaat Virginia. Dort fuhr ein Mann mit einem Geländewagen in eine Gruppe von Demonstranten. Mindestens eine Person wurde von dem Auto erfasst, über mögliche Verletzungen ist noch nichts bekannt. Auch in diesem Fall konnte der Fahrer festgenommen werden.

 
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