Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

US-News

Nein, natürlich nicht, Don Taco ist kein Diktator :lol27:
Trump: "Viele Leute sagen: 'Vielleicht mögen wir einen Diktator'"
Der US-Präsident betonte aber sofort: "Ich mag keinen Diktator. Ich bin kein Diktator." Er ordnete die Gründung einer spezialisierten Einheit der Nationalgarde in Washington an

Washington – US-Präsident Donald Trump hat inmitten seines umstrittenen Vorgehens gegen Kriminalität in der Hauptstadt Washington nahegelegt, dass die US-Bürger einen "Diktator" an der Spitze des Landes gutheißen könnten. Trump beschwerte sich am Montag im Weißen Haus über Kritiker seines Vorgehens. "Sie sagen: 'Wir brauchen ihn nicht. Freiheit, Freiheit. Er ist ein Diktator. Er ist ein Diktator.' Viele Leute sagen: 'Vielleicht mögen wir einen Diktator'."

Trump betonte aber sofort: "Ich mag keinen Diktator. Ich bin kein Diktator. Ich bin ein Mann mit großartigem Menschenverstand und ein schlauer Mensch." Trump hatte im Wahlkampf 2024 gesagt, er könnte bei einem Wahlsieg am "ersten Tag" seiner neuen Amtszeit ein Diktator sein.

Training für Nationalgarde
Trump äußerte sich am Montag bei der Unterzeichnung von Dekreten, mit denen er die Kontrolle über die Hauptstadt Washington DC durch die Nationalgarde ausweiten will. So ordnete er die Gründung einer "spezialisierten Einheit der Nationalgarde von DC" an, die darin trainiert sei, "öffentliche Sicherheit und Ordnung sicherzustellen".

Auch Nationalgardisten in anderen US-Staaten sollten ein solches Training erhalten, hieß es in dem Dekret weiter. Sie sollen bei möglichen "Unruhen" landesweit eingesetzt werden können. Mit Blick auf die Hauptstadt Washington ordnete Trump zudem an, weitere Staatsanwälte und weitere Beamte der für Parks zuständigen Polizei einzustellen. Außerdem sollen die Möglichkeiten eingeschränkt werden, dass Festgenommene gegen Kaution auf freien Fuß kommen.

 
Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
 

Anhänge

    Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
In den USA soll ein Dorf entstehen, in dem nur Weiße leben dürfen
Das Wohnprojekt "Return to the Land" in den Ozark Montains in Arkansas will nur weiße Bewohner aufnehmen. Experten für Wohnrecht sagen, das könnte illegal sein

In den Ozark Mountains in Arkansas errichtet eine Gruppe von Siedlerinnen und Siedlern auf einem etwa 60 Hektar großen Stück Land aus dem Nichts eine neue Gemeinde. Mit dem Projekt "Return to the Land" soll eine Gemeinschaft geschaffen werden, die weißen, heterosexuellen Personen vorbehalten ist. Auch jüdische Menschen oder Bewerber, die den Islam praktizieren, sind ausgeschlossen. Die New York Times besuchte das Areal – und zitiert Experten, die anzweifeln, ob ein solches Wohnprojekt legal ist.

Die Siedlung befindet sich in der Nähe von Ravenden, einem kleinen Dorf mit etwa 400 Einwohnerinnen und Einwohnern. Gründer Eric Orwoll wuchs eigentlich in Kalifornien auf, studierte an der privaten Eastman School of Music in New York und war kurz Teil des umstrittenen Orchesters Shen Yun, hinter dem die homophobe Falun-Gong-Bewegung steckt. Er betrachte die Gruppe zwar als Sekte, sagt er, bewundere aber auch ihre Vorgehensweise.

 
Willkommen in Trumprea – Washingtons nächster Schritt nach Nordkorea
Man könnte meinen, Washington sei über Nacht in eine andere Hauptstadt verwandelt worden. Nicht Moskau, nicht Peking – nein, das Vorbild liegt weiter östlich: Pjöngjang. Vor dem Arbeitsministerium flattert die US-Flagge, und direkt darunter hängt nun ein riesiges Banner von Donald Trump, starrend wie der „Ewige Führer“ im Lehrbuch für Autokraten. Darunter das Mantra „American Workers First“ – eine Parole, die so klingt, als wäre sie im Parteisekretariat einer Diktatur abgestempelt worden. Es ist eine Inszenierung von bizarrer Schlichtheit: ein Gesicht, ein Slogan, ein Gebäude. Mehr braucht es nicht, um aus einem Ministerium ein Monument zu machen. Man wartet förmlich darauf, dass Kindergruppen in gleich geschneiderten Uniformen davor paradieren und Hymnen auf den „Supreme Leader“ anstimmen. Dass Trump erst Stunden zuvor seine Nähe zu Kim Jong Un gepriesen hatte, wirkt da fast wie eine Generalprobe für diese neue Ästhetik.

Neben Trumps Gesicht hängt übrigens Theodore Roosevelt. Der alte Progressive wird so zum unfreiwilligen Sidekick degradiert – wie ein Museumsstück, das man neben die Ikone stellen muss, damit der Personenkult ein wenig patriotische Patina bekommt. Roosevelt, der Kämpfer gegen Monopole, im Doppelpack mit Trump, dem Monopolisten seiner eigenen Marke. Ein schlechter Witz in Übergröße. Die Reaktionen sind entsprechend: Das Netz verspottet das Banner als „Trumpchella für Autokraten“, andere sprechen vom „größten Wahlplakat Nordkoreas – zufällig in Washington“. Auf Reddit kursieren schon Collagen, in denen Trumps Konterfei neben Kim Jong Uns Portraits aufmarschiert, übertitelt mit „Brüder im Geiste“.

 
Trumps Feldzug gegen Lisa Cook – Wie Rassismus, Frauenhass und Machtgier die Fed ins Wanken bringen
Die Nachricht schlug ein wie ein politischer Donnerschlag: Donald Trumps Versuch, Lisa Cook aus dem Board of Governors der Federal Reserve zu entfernen, ist ein solcher Moment. Nicht, weil es dabei um Personalfragen in einer Zentralbank ginge, sondern weil es die Essenz dessen berührt, was demokratische Institutionen ausmacht: Unabhängigkeit, Integrität und die Anerkennung von Vielfalt. Sie auch unseren Artikel unter: https://kaizen-blog.org/trumps-obsession-wenn-machtangst-in-rassistische-tiraden-muendet/

Lisa Cook ist nicht irgendwer. Sie ist die erste Schwarze Frau in der 111-jährigen Geschichte der Federal Reserve, die in den erhabenen Kreis der Gouverneure berufen wurde – ein Symbol für das, was lange unmöglich schien. Ihr Lebensweg ist ein Lehrbuch an Exzellenz: Wissenschaftlerin, Beraterin in Wirtschaftsfragen, eine Frau, die durch Kompetenz und Beharrlichkeit dorthin gelangt ist, wo Generationen vor ihr ausgeschlossen wurden. Und genau sie ist es, die nun von einem Präsidenten ins Visier genommen wird, der Institutionen nicht als Schutzräume der Demokratie, sondern als Bühnen seiner Willkür begreift.

Die Anklage ist erdrückend. Hakeem Jeffries, Fraktionsführer der Demokraten, spricht von einem Akt ohne Beweise – von einem Versuch, eine Frau ohne jeden Makel zu stürzen. Offiziell wird geraunt, Cook habe Immobilien an Universitätsangehörige vermietet und damit einen Interessenkonflikt geschaffen. Doch was hier skandalisiert wird, ist in Wahrheit vollkommen legitim – nichts anderes als der normale Vorgang, Eigentum zu vermieten, wie es Millionen Amerikaner tun. Es ist ein durchsichtiges Manöver, Scheinargumente zu erfinden, wo es keine Substanz gibt.

 
In den USA soll ein Dorf entstehen, in dem nur Weiße leben dürfen
Das Wohnprojekt "Return to the Land" in den Ozark Montains in Arkansas will nur weiße Bewohner aufnehmen. Experten für Wohnrecht sagen, das könnte illegal sein

In den Ozark Mountains in Arkansas errichtet eine Gruppe von Siedlerinnen und Siedlern auf einem etwa 60 Hektar großen Stück Land aus dem Nichts eine neue Gemeinde. Mit dem Projekt "Return to the Land" soll eine Gemeinschaft geschaffen werden, die weißen, heterosexuellen Personen vorbehalten ist. Auch jüdische Menschen oder Bewerber, die den Islam praktizieren, sind ausgeschlossen. Die New York Times besuchte das Areal – und zitiert Experten, die anzweifeln, ob ein solches Wohnprojekt legal ist.

Die Siedlung befindet sich in der Nähe von Ravenden, einem kleinen Dorf mit etwa 400 Einwohnerinnen und Einwohnern. Gründer Eric Orwoll wuchs eigentlich in Kalifornien auf, studierte an der privaten Eastman School of Music in New York und war kurz Teil des umstrittenen Orchesters Shen Yun, hinter dem die homophobe Falun-Gong-Bewegung steckt. Er betrachte die Gruppe zwar als Sekte, sagt er, bewundere aber auch ihre Vorgehensweise.

solche projekte sind damals schon gescheitert:

"Nueva Germania"
 
Die Architektur der Kontrolle: Wie Peter Thiels Datenmacht und das politische Netzwerk Rockbridge die Demokratie untergraben
Als sich CDU-Politiker in den vergangenen Jahren immer wieder mit MAGA-Vertretern aus den USA trafen, fokussierten sich die Medien und Faktenchecker auf die offensichtlichen Verbindungen: Trump, seine lauten Anhänger, die sichtbaren Populisten. Was sie übersahen, war das eigentliche Machtzentrum hinter der Fassade. Während Journalisten über Trumps Tweets berichteten, baute das Rockbridge Network im Schatten eine Parallelstruktur auf, die weitaus gefährlicher ist als MAGA je sein könnte. Trump ist austauschbar, MAGA ist eine Bewegung – aber Rockbridge ist eine Maschine. Eine Maschine, die unabhängig von Personen und Wahlergebnissen operiert, die systematisch demokratische Strukturen unterwandert und durch technokratische Kontrolle ersetzt. Diese Reportage bietet einen seltenen, tiefen Einblick in ein Netzwerk, das sich erfolgreich der öffentlichen Aufmerksamkeit entzogen hat – während es gleichzeitig die Grundfesten der westlichen Demokratie demontiert.

Peter Thiel hat ein System geschaffen, das Datenmacht, politische Strategie und milliardenschweres Kapital zu einem geschlossenen Kreislauf verbindet. Während seine Software Palantir die technische Infrastruktur für einen Überwachungsstaat liefert, baut das von ihm finanzierte Rockbridge Network die politische Maschinerie auf, um diese Vision durchzusetzen. Was hier entsteht, ist keine gewöhnliche Machtkonzentration, sondern ein neues Modell autoritärer Kontrolle im digitalen Zeitalter. Die Gefahr liegt nicht in spektakulären Putschversuchen oder offener Gewalt. Sie liegt in der schleichenden Transformation demokratischer Institutionen durch eine Allianz aus Datenanalyse, Venture Capital und politischer Mobilisierung. Thiel, der einst davon sprach, dass Freiheit und Demokratie nicht mehr kompatibel seien, hat mit chirurgischer Präzision ein Ökosystem erschaffen, in dem seine dystopische Vision Wirklichkeit werden kann.

 
Was erwartet man sich auch von einem Trump-Gesandten
„Zivilisiert bleiben“ – US-Gesandter sorgt mit Auftritt in Beirut für Empörung
Bei einer Pressekonferenz im Libanon fordert der US-Gesandte Tom Barrack die anwesenden Journalisten auf, sich „zivilisiert“ zu verhalten. Die libanesische Regierung bedauert die Äußerung.
Der US-Gesandte Tom Barrack hat mit Kommentaren über Journalisten im Libanon für Irritationen gesorgt. Zu Beginn einer Pressekonferenz im Präsidentschaftspalast in Beirut am Mittag forderte Barrack die anwesenden Medienvertreter dazu auf, sich „zivilisiert“ zu verhalten.

Sobald es chaotisch werde, seien er und sein Team weg, sagte er weiter. Denn das sei das Problem in der Region, fügte Barrack hinzu. Dabei fiel auch ein Wort, das von Journalisten vor Ort entweder als „animalisch“ oder „anomalisch“ – also atypisch – verstanden wurde.

In einer Mitteilung des Präsidialamts hieß es am Abend, man bedaure die Worte, „die einer seiner Gäste heute versehentlich auf seiner Bühne gesagt hat“ – allerdings ohne Barrack namentlich zu erwähnen.

Barrack ist der Sonder-Gesandte der US-Regierung für Syrien und Botschafter in der Türkei. Die Großeltern des Immobilieninvestors stammen aus dem Libanon.

 
Trump will Todesstrafe in Washington wieder einführen
US-Präsident Donald Trump hat inmitten seines umstrittenen Vorgehens gegen angeblich ausufernde Gewaltkriminalität in der US-Hauptstadt Washington die Wiedereinführung der Todesstrafe angekündigt. „Wenn jemand in der Hauptstadt Washington DC jemanden tötet, werden wir die Todesstrafe fordern“, sagte Trump gestern bei einer Kabinettssitzung im Weißen Haus.

Die Todesstrafe war im Jahr 1981 in Washington DC (Disctrict of Columbia) abgeschafft worden. Die US-Hauptstadt hat einen einzigartigen rechtlichen Status: Sie ist kein Bundesstaat, sondern unterliegt in einigen Bereichen der Kontrolle des Kongresses.

Diesen Sonderstatus hatte Trump genutzt und am 11. August Nationalgardisten in die Demokratenhochburg beordert. Inzwischen sind mehr als 2.200 Nationalgardisten in der Hauptstadt aktiv, sie kommen aus Washington, aber auch aus mehreren konservativ regierten Bundesstaaten. Seit Sonntag sind die Nationalgardisten bewaffnet im Einsatz.

Scharfe Kritik an Trumps Vorgehen
Trump drohte auch anderen von den Demokraten regierten Städten wie Chicago, New York und Baltimore ein Vorgehen wie in Washington an. Kritikerinnen und Kritiker werfen Trump vor, das Ausmaß der Kriminalität zu übertreiben, um ein zunehmend autoritäres Vorgehen zu rechtfertigen.

 
Zurück
Oben