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US-News

Nice Guy with a Gun
Was Charlie Kirk zu Massakern wie dem jetzt in Michigan zu sagen hatte

Die Nachbarn in der kleinen Stadt in Michigan sagten, er schien "a nice guy" zu sein, "a typical country kid". Der 40-jährige Ex-Marine crashte dann mit seinem Pick-up in die nahe Kirche der Heiligen der Letzten Tage, fackelte das Gebäude ab und eröffnete das Feuer mit seinem Schnellfeuergewehr. Mindestens vier Tote, acht Verletzte.

Ein Vorfall von dutzenden pro Jahr. Inzwischen ein Teil der amerikanischen Normalität. Diesmal eine Kirche und keine Schule. Motiv: vorläufig unbekannt. Die Kirche mit den Menschen drin war einfach da, und ein Gewehr hatte der Mann auch, also warum nicht losziehen und ein Massaker anrichten?

Denn wie sagte es der ultrarechte Aktivist Charlie Kirk im Jahr 2023? "Es ist es wert, den Preis einiger Schusswaffentoten jedes Jahr zu zahlen, damit wir den zweiten Verfassungszusatz haben können, um unsere anderen von Gott gegebenen Rechte zu schützen."

Der zweite Verfassungszusatz (Second Amendment) aus dem Jahr des Herrn 1791 gesteht US-Bürgern das Recht auf Waffentragen zu (allerdings im Rahmen einer "gut regulierten Miliz").

Dieses Recht auf eine Bürgerwehr aus dem 18. Jahrhundert wurde aber später vom Supreme Court als Recht auf individuellen Waffenbesitz interpretiert.

Charlie Kirk wurde bekanntlich selbst erschossen und ist Märtyrer der Trump-Bewegung. Sein Vermächtnis im Sinne des obigen Zitats wirkt nach. (Hans Rauscher, 29.9.2025)

 
Man muss sich nichts dabei denken. Gut, seine Fan sind cerebral entkernt. Der kranke Typ ist eine Bedrohung für die nationale Sicherheit aller Staaten.
Trump will 100-Prozent-Zoll auf im Ausland produzierte Filme
Der US-Präsident sieht das amerikanische Filmgeschäft durch andere Länder benachteiligt. Wie die Zölle in der Praxis erhoben werden sollen, bleibt unklar

Washington – US-Präsident Donald Trump will auf alle im Ausland produzierte Filme einen Zoll von 100 Prozent erheben. Er sehe das US-amerikanische Filmgeschäft durch andere Länder benachteiligt, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Trump nannte kein Startdatum für die in Aussicht gestellten Zölle.

Auch ist unklar, wie genau die Aufschläge in der Praxis erhoben werden sollen – etwa wenn ein deutscher Film auf einer Streamingplattform in den USA gezeigt wird –oder ob die Kinoindustrie betroffen ist. Filme werden nicht wie Waren mit einem festen Preis importiert und sind oft grenzüberschreitende Produktionen. Die US-Regierung müsste also unter anderem einen Weg finden, Filme dafür zu bewerten – und festzulegen, ab wann sie als ein Import gelten.

Keine neue Idee
Trumps Vorstoß ist nicht neu. Bereits im Mai hatte er das US-Handelsministerium ermächtigt, "sofort mit der Einführung eines Zolls in Höhe von 100 Prozent auf alle Filme zu beginnen, die in unser Land kommen und im Ausland produziert wurden". Einzelheiten nannte er damals wie auch heute nicht.

Trump beklagte im Mai, die Filmindustrie in den USA gehe unter. "Andere Länder bieten alle möglichen Anreize, um unsere Filmemacher und Studios aus den Vereinigten Staaten abzuwerben", kritisierte er. "Hollywood und viele andere Gebiete in den USA werden vernichtet. Dies ist eine konzertierte Aktion anderer Nationen und daher eine Bedrohung der nationalen Sicherheit." Filme sollten wieder in Amerika produziert werden, forderte er. Seit seinem Amtsantritt fährt Trump einen aggressiven Kurs bei seiner Zollpolitik. (APA, 29.9.2025)



:maga:
 
Hollywood unter Zoll – Trumps Krieg gegen das Kino der Welt
Donald Trump hat wieder einmal eine Idee in die Welt gesetzt, die an Absurdität kaum zu überbieten ist. In einem wütenden Post auf seiner Plattform Truth Social erklärte er, das Filmgeschäft sei „Hollywood und den Vereinigten Staaten gestohlen“ worden. Die Lösung? Ein hundertprozentiger Einfuhrzoll auf sämtliche Filme, die außerhalb der USA produziert werden. Mit anderen Worten: Trump will das globale Kino mit einer Steuer belegen, die der Logik nach ins Leere laufen muss. Denn wie genau besteuert man etwas, das längst nicht mehr in Containerhäfen ankommt? Filme reisen heute nicht in Zelluloidrollen über den Atlantik, sondern in Datenströmen. Netflix, Amazon, Disney+, Arte, BBC – sie senden in Sekunden über Server, Satelliten und Glasfaserkabel. Es gibt keine Zollschranke, die man digital passieren muss, keine Container, die man aufhält, und keine physischen Waren, die man mit einem Stempel belegen könnte. Trumps Ankündigung wirkt wie der Versuch, mit einem Schlagbaum den Wind zu stoppen.

Noch unklarer ist, auf welcher juristischen Grundlage dieser Zoll überhaupt ruhen sollte. Schon bei seinen Handelskriegen gegen China oder die EU hatte Trump sich auf das nationale Sicherheitsrecht berufen oder auf das Narrativ einer „wirtschaftlichen Notlage“ durch Handelsdefizite. Doch während man Autos oder Stahl mit viel politischem Willen unter das Label „Sicherheitsinteresse“ zwingen konnte, wird es schwer, einen französischen Autorenfilm oder eine koreanische Serie zur Bedrohung der nationalen Verteidigung zu erklären. Ein Oscar-Gewinner aus Mexiko ist kein Panzer, der amerikanische Grenzen überrollt. Was bleibt, ist ein weiterer Beweis für Trumps Vorstellung von Kultur als Besitzstand. Für ihn ist das Kino nicht globale Kunst, sondern ein amerikanisches Monopol, das verteidigt werden müsse wie ein Stück Land oder eine Industrieanlage. Dass gerade die Offenheit für internationale Impulse Hollywood einst groß gemacht hat – von europäischen Exilanten in den 1930er Jahren über Italo-Regisseure in den 1960ern bis zu globalen Koproduktionen der Gegenwart – passt nicht in diese Logik. In Trumps Welt ist jedes ausländische Bild eine Gefahr, jedes Drehbuch von außen ein Diebstahl.

 
Möbel unter Zoll – Trumps nächster Schlag ins Leere
Donald Trump scheint derzeit im Wochentakt neue Ideen aus dem Hut zu zaubern, wie man die Vereinigten Staaten wirtschaftlich an die Wand fahren könnte. Sein neuester Streich: „substantielle“ Zölle auf Möbel. Verkündet hat er das wie gewohnt nicht etwa in einem Fachgespräch mit Wirtschaftsvertretern, sondern in einem kurzen Wutausbruch auf Social Media. Die Begründung klingt wie aus einem schlechten Wahlkampfslogan: Man müsse die Möbelindustrie in North Carolina retten und „den Staat wieder GREAT machen“.

Was das konkret bedeutet, ließ der Präsident offen. „Details folgen“, versprach er, als ginge es um ein Sommerfest und nicht um eine Maßnahme, die den gesamten Möbelmarkt durcheinanderwirbeln könnte. Unklar ist vor allem, ob es sich um einen weiteren Zoll obendrauf handelt – schließlich hatte Trump erst letzte Woche verkündet, dass er ab dem 1. Oktober 30 Prozent Einfuhrsteuer auf Polstermöbel erheben will. Die Industrie reibt sich verwundert die Augen: Ist das nun der Möbel-Zoll I, Möbel-Zoll II oder einfach nur Trumps tägliche Dosis Chaos? Besonders grotesk wirkt das Ganze, weil Möbel keine Panzer sind, die die nationale Sicherheit gefährden. Sie sind Sitzgelegenheiten, Betten, Schränke – Gegenstände, die Familien benötigen und die durch Zölle schlicht teurer werden. Wer künftig ein Sofa aus Europa oder Asien kauft, wird tiefer in die Tasche greifen müssen. Und statt „America First“ bedeutet es für viele Bürger vor allem: „Empty Wallets First“.

 
Saudi-Arabien kündigt Trump-Tower um eine Mrd. Dollar an
In der saudi-arabischen Hafenstadt Dschidda soll um eine Milliarde Dollar (etwa 850 Mio. Euro) ein Trump-Tower gebaut werden. Der saudi-arabische Immobilienentwickler Dar Global teilte dazu gestern mit, er sei eine entsprechende Partnerschaft mit der Trump Organization eingegangen. Diese hatte das Projekt bereits im Dezember bekanntgegeben. Dar Global erklärte, im geplanten Hochhaus sollten Büros und Luxuswohnungen entstehen.

Die Trump Organization wird von zwei Söhnen von US-Präsident Donald Trump geleitet, Donald Junior und Eric. Donald Senior ist über einen Trust an der Firma beteiligt.

Der US-Präsident hatte bei einem Besuch Saudi-Arabiens im Mai eine „strategische wirtschaftliche Partnerschaft“ zwischen beiden Ländern angekündigt. Saudi-Arabien werde 600 Mrd. Dollar in den USA investieren, kündigte er damals an.


Tja, das Trump, der korrupteste Präsident, u.v.m. schlechte und kriminelle Eigenschaften, den die USA je hatte
 
Neue Umfrage zeigt: Mehrheit der Wähler befürwortet nun ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump

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Die schlimmsten Ausschreitungen in Portland – Zustände, die uns fassungslos machten. Zehn Minuten Videomaterial voller Grausamkeit, die pure Angst im Nacken, lebendig von dort wieder wegzukommen. Ich dachte noch einmal über mein Leben nach, denn bei einer Eskalation der Gewalt würde ich niemals lebendig heimkehren.

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Portland im Kriegszustand – zumindest in Trumps Fantasie
Die schlimmsten Ausschreitungen in Portland – Zustände, die uns fassungslos machten. Zehn Minuten Videomaterial voller Grausamkeit: Menschen, die auf Straßenfesten tanzen, Touristen mit Kameras, Familien, die Eis schlecken.

Die pure Angst im Nacken, lebendig von dort wieder wegzukommen, weil es jederzeit passieren könnte, dass ein Straßenmusiker zu laut spielt oder ein Hund nicht angeleint ist. Ich dachte noch einmal über mein Leben nach, denn bei einer Eskalation der Gewalt – etwa wenn jemand auf offener Straße Shakespeare rezitiert – würde ich niemals lebendig heimkehren.

Und doch erklärte Donald Trump die Stadt zur „vom Krieg verwüsteten Zone“. Er verkündete, dass nur ein Militäreinsatz die Katastrophe abwenden könne. Also werden nun Soldaten geschickt, nicht etwa, um Katastrophengebiete zu sichern oder echte Krisenherde zu befrieden, sondern um Portland vor Latte-Macchiato-Trinkern, Buchhändlern und Straßenkünstlern zu retten. Panzer sollen rollen, wo Skateboards gleiten, Uniformierte patrouillieren, wo Jogger am Fluss entlanglaufen.

 
Steuergeschenke und Kohle-Renaissance als Angriff auf Umwelt, Klima und Gesellschaft – ein Investigativbericht
Die Regierung in Washington hat einen Plan vorgestellt, der wie ein Fossil aus einer anderen Zeit wirkt: Die Kohle soll zurück an die Spitze der US-Energieversorgung, koste es, was es wolle. 13,1 Millionen Acres Bundesland werden für den Abbau geöffnet, die Förderabgaben gesenkt, 625 Millionen Dollar in alte Kraftwerke gepumpt, um ihre Lebenszeit künstlich zu verlängern. Parallel reißt die Umweltbehörde EPA Grenzwerte ein – von CO₂ über Quecksilber bis zu giftigen Abwässern. Es ist eine Rückwärtsrolle, ein Versuch, ein Zeitalter zu restaurieren, das der Markt, die Technik und die Wissenschaft längst hinter sich gelassen haben.

Trump inszeniert dabei das alte Ritual: Helme im Hintergrund, Schlagworte im Vordergrund – „clean, beautiful coal“ – und das Versprechen billiger, sicherer Energie. Doch in Wahrheit steht ein milliardenschwerer Subventionsapparat dahinter, der eine alternde Industrie stützt, während die moderne Energiewirtschaft längst woanders investiert. Seit 2005 ist der Anteil der Kohle an der US-Stromerzeugung von fast der Hälfte auf nur noch 16 Prozent gefallen. Der Trend war eindeutig: billiges Erdgas, Solar, Wind und Speicher verdrängen die Kohle. Hunderte Meiler sind stillgelegt worden, zehntausende Bergleute haben ihre Jobs verloren. Selbst in Trumps erster Amtszeit konnten die Notverordnungen und Förderprogramme die Entwicklung nicht aufhalten – rund 100 Kohlekraftwerke gingen vom Netz.

 
Springsteen prangert bei Filmpremiere „Hass“ in den USA an
US-Rockstar Bruce Springsteen hat sich bei einer Filmpremiere in New York gegen den zunehmenden „Hass“ in der Gesellschaft seines Landes ausgesprochen und zugleich die Vereinigten Staaten als „Land der Hoffnung und Träume“ verteidigt, für das es sich zu kämpfen lohne.

„Derzeit gibt es jeden Tag Ereignisse, die uns daran erinnern, dass wir besonders gefährliche Zeiten durchmachen“, sagte der 76-jährige Musiker bei der Premiere der Filmbiografie „Springsteen: Deliver me from Nowhere“.

„Land of Hopes and Dreams“
Er sei sein Leben lang als „eine Art musikalischer Botschafter für Amerika“ unterwegs gewesen und habe „versucht, den Abstand zwischen der amerikanischen Wirklichkeit, in der wir oft hinter unseren Idealen zurückbleiben, und dem amerikanischen Traum zu erfassen“, sagte Springsteen, während er ein paar Akkorde auf seiner Gitarre anspielte.

 
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