Das wird das Paprika schmerzen
Unter den Klängen von Star Wars – Charlie Kirk-Anhänger in Portland abgeführt
Es gibt Bilder, die man für Satire halten würde, wären sie nicht real. In Portland, jener Stadt, die einst für Protestkultur, Kreativität und progressive Werte stand, führten Polizisten am Freitagabend einen Mann in Handschellen ab – zu den Klängen der Star Wars-Musik. Der Mann trug ein T-Shirt mit der Aufschrift „Freedom“, hatte in ein Megafon gerufen, dass er hinter ICE und „Amerika“ stehe, und wurde verhaftet, während um ihn herum rechte und linke Gruppen schrien, filmten und sich gegenseitig beschuldigten, den Untergang des Landes zu verkörpern.
Was auf den ersten Blick wie ein groteskes Straßentheater wirkt, ist längst ein Symptom einer tiefen politischen Krankheit. Die Demonstrationen vor dem ICE-Gebäude im Süden der Stadt sind zu einer Art Freiluftlabor für Amerikas Selbstzerstörung geworden – einer Bühne, auf der sich die Mythen und Parolen der Trump-Ära mit der alltäglichen Realität urbaner Polizeiarbeit mischen. Zwischen Tränengas, Handys und Bibelzitaten verläuft keine klare Grenze mehr zwischen Ordnung, Glauben und Wahn.
Der verhaftete Mann heißt Thomas Wayne Allen, ein junger Anhänger der Bewegung, die sich selbst als „MAGA Patriots of Oregon“ bezeichnet. Bilder zeigen ihn, wie er in den Stunden zuvor mit anderen jungen Männern am ICE-Gelände stand – einige in „Charlie Kirk Freedom“-Shirts, andere mit Bibelversen auf den Armen. Sie riefen Slogans gegen „Antifa“, schworen „Jesus is Lord“ und sahen sich als Erben jener Generation, die nach dem Attentat auf Charlie Kirk zu einer Art heiligen Märtyrerkult geworden ist. In den Online-Foren der Bewegung wird Allen bereits als „Patriot“ bezeichnet, der „von der Polizei im Namen des Bösen verschleppt“ worden sei.
kaizen-blog.org
Unter den Klängen von Star Wars – Charlie Kirk-Anhänger in Portland abgeführt
Es gibt Bilder, die man für Satire halten würde, wären sie nicht real. In Portland, jener Stadt, die einst für Protestkultur, Kreativität und progressive Werte stand, führten Polizisten am Freitagabend einen Mann in Handschellen ab – zu den Klängen der Star Wars-Musik. Der Mann trug ein T-Shirt mit der Aufschrift „Freedom“, hatte in ein Megafon gerufen, dass er hinter ICE und „Amerika“ stehe, und wurde verhaftet, während um ihn herum rechte und linke Gruppen schrien, filmten und sich gegenseitig beschuldigten, den Untergang des Landes zu verkörpern.
Was auf den ersten Blick wie ein groteskes Straßentheater wirkt, ist längst ein Symptom einer tiefen politischen Krankheit. Die Demonstrationen vor dem ICE-Gebäude im Süden der Stadt sind zu einer Art Freiluftlabor für Amerikas Selbstzerstörung geworden – einer Bühne, auf der sich die Mythen und Parolen der Trump-Ära mit der alltäglichen Realität urbaner Polizeiarbeit mischen. Zwischen Tränengas, Handys und Bibelzitaten verläuft keine klare Grenze mehr zwischen Ordnung, Glauben und Wahn.
Der verhaftete Mann heißt Thomas Wayne Allen, ein junger Anhänger der Bewegung, die sich selbst als „MAGA Patriots of Oregon“ bezeichnet. Bilder zeigen ihn, wie er in den Stunden zuvor mit anderen jungen Männern am ICE-Gelände stand – einige in „Charlie Kirk Freedom“-Shirts, andere mit Bibelversen auf den Armen. Sie riefen Slogans gegen „Antifa“, schworen „Jesus is Lord“ und sahen sich als Erben jener Generation, die nach dem Attentat auf Charlie Kirk zu einer Art heiligen Märtyrerkult geworden ist. In den Online-Foren der Bewegung wird Allen bereits als „Patriot“ bezeichnet, der „von der Polizei im Namen des Bösen verschleppt“ worden sei.
Unter den Klängen von Star Wars - Charlie Kirk-Anhänger in Portland abgeführt
Dass die Polizei in dieser Nacht den Mann mit dem Megafon abführte, während andere ungehindert „Death to ICE“ schrien, passt ins verwirrende Muster eines Landes, das längst nicht mehr weiß, wo Ordnung endet und politisches Theater beginnt. Alles wird gefilmt, alles kommentiert, alles verzerrt...