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US-News

Das Urteil über Oregon – und das Schweigen der Verfassung
Vor wenigen Augenblicken entschied das 9. US-Berufungsgericht in San Francisco im Fall Trump v. State of Oregon, Az. 25-17108, dass Donald Trump formal das Kommando über die Nationalgarde von Oregon übernehmen dürfe – obwohl er sie vorerst nicht einsetzen kann. Ein juristischer Pyrrhussieg, doch einer, der die Machtbalance zwischen Bund und Bundesstaat neu vermisst. Der Fall begann vor drei Wochen, als U.S. District Judge Karin Immergut, eine in Portland geborene Juristin mit republikanischem Hintergrund und früherer Bundesanwältin, zwei einstweilige Verfügungen gegen das Weiße Haus erließ. Sie untersagte dem Präsidenten zunächst, 200 Soldaten der Oregon National Guard nach Portland zu befehligen, um dort „die öffentliche Ordnung wiederherzustellen“. Als Trump die Anordnung umging, indem er stattdessen Truppen aus Kalifornien beorderte, folgte ihre zweite Verfügung: kein einziger Nationalgardist, egal aus welchem Staat, dürfe ohne Zustimmung Oregons im Bundesstaat eingesetzt werden.

Es war ein klarer Schlag gegen ein zunehmend autoritäres Weißes Haus – und der Auftakt zu einem juristischen Tauziehen, das nun in San Francisco seinen nächsten Akt erlebte. Ein dreiköpfiges Richtergremium des 9th Circuit hob Immerguts erste Verfügung auf. Die Mehrheit: Richter Ryan D. Nelson und Richterin Bridget S. Bade, beide von Donald Trump ernannt. Die Minderheit: Richterin Susan P. Graber, berufen von Bill Clinton, eine erfahrene Juristin mit jahrzehntelanger Erfahrung in Zivilrechtsfragen und bekannt für ihre präzise, unaufgeregte Sprache.

 
Qasim Rashid, Esq.:
Am 6. Januar in Washington, D.C.: Etwa 2.500 MAGA-Anhänger protestierten gewaltsam. Die Polizei von D.C. meldete: 174 verletzte Polizisten, 9 Todesfälle, über 1.500 strafrechtliche Verurteilungen.
Am 18. Oktober in New York City: Etwa 100.000 Amerikaner protestierten friedlich. Die NYPD meldete: 0 Verletzte, 0 Todesfälle, 0 Festnahmen.

FAKT – Gewalt von Rechts bleibt die größte Terrorbedrohung in Amerika.

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Mehr als 1.580 Personen wurden im Zusammenhang mit dem Sturm auf das US-Kapitol angeklagt. Davon wurden über 1.270 verurteilt, darunter 660 zu Haftstrafen.
Trump hat nach seiner Amtseinführung 2025 angekündigt, viele dieser Personen zu begnadigen – und hat dies auch umgesetzt. Laut Berichten wurden praktisch alle wegen des Aufstands Angeklagten begnadigt, darunter auch Gewalttäter, die Polizisten angegriffen oder Waffen eingesetzt hatten.
Selbst rechtsextreme Gruppenmitglieder (Neonazis waren auch dabei), die wegen "aufrührerischer Verschwörung“ verurteilt wurden, erhielten Strafmilderungen oder wurden freigesprochen.

Trump rechtfertigte die Begnadigungen mit der Aussage, die meisten seien "patriotische Amerikaner“, die nicht ins Gefängnis gehören.
 

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Einfach nur krank. Jede Politikerin und jeder Politiker, die diesem Präsidenten und seinem Vize-Clown noch die Hand reichen, sollten sich fragen, ob sie damit nicht offen Rassismus, Größenwahn und Verachtung für die Demokratie legitimieren – und ob sie wirklich noch Teil dieses moralischen Verfalls sein wollen.

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Anthony Johnson ( geb.  ca.  1600 – gest.  1670 ) war ein Mann aus Angola , der im frühen 17. Jahrhundert in der Kolonie Virginia zu Reichtum kam . 1621 wurde er als „ indentured servant “ gehalten, erlangte nach einigen Jahren seine Freiheit und erhielt von der Kolonie Land.

Als Anthony Johnson aus seiner Knechtschaft entlassen wurde, wurde er rechtlich als „freier Schwarzer“ anerkannt. Er wurde ein erfolgreicher Farmer. 1651 besaß er 250 Acres (100 Hektar) Land und die Dienste von fünf Vertragsknechten (vier Weiße und ein Schwarzer).

 
Das Trumpeltier ändert seine Meinung scheinbar häufiger als die Unterwäsche
Würde das Trumpeltier sich so oft umziehen, wie er seine Meinung ändert, wäre er wohl den ganzen Tag beschäftigt und hätte weniger Zeit seine Fahne in den Wind zu hängen. Selbst der Wind dreht sich nicht so schnell, wie der Präsident der USA seine Meinung ändert.
Dem Trumpeltier imponieren Menschen, die Stärke ausstrahlen. Dazu gehört auch Möchtegernzar Putin, weil er selbst gerne den unantastbaren Machthaber mimt.
Die Proteste, die gerade in Amerika laufen, bezeichnet er als lächerlich.
„US-Präsident Donald Trump hat die jüngsten Massenproteste gegen ihn und seine Regierungspolitik als "Witz" abgetan. Die Demonstranten stünden nicht für die Haltung der Menschen im Land, sagte er Journalisten auf einem Flug mit seiner Regierungsmaschine Air Force One. All die neuen Transparente bei den Protesten seien wohl von "radikal linken Wahnsinnigen" bezahlt worden. "Ich arbeite mir den Arsch ab, um unser Land großartig zu machen. Das ist alles. Ich bin überhaupt kein König", sagte Trump.

Die Demonstrationen seien "sehr klein, sehr ineffektiv" gewesen, sagte Trump auf dem Rückflug aus dem US-Bundesstaat Florida nach Washington. Mit Blick auf die Demonstranten ergänzte er: "Wenn man sich diese Leute anguckt: Sie sind nicht repräsentativ für unser Land."
Trump hatte bereits zuvor kein Hehl aus seiner Meinung zu den Protesten gemacht. Ein auf seiner Plattform Truth Social veröffentlichter und offensichtlich mithilfe künstlicher Intelligenz generierter Videoclip zeigt ihn als Piloten eines Kampfjets mit der Aufschrift "King Trump". Mit dem Flieger wirft er dann braunen, an Kot erinnernden Schlamm über den Demonstrierenden ab.“
Quelle: NTV
Da fragt man sich, warum das Trumpeltier scheinbar so viel Angst vor den Demonstranten hat und in vielen Bundesstaaten die Nationalgarde illegal einsetzt.

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Soviel Dünnpfiff muss man erst blubbern können.

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:maga:
 
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Man stelle sich vor, ein Weißer hätte das gesagt. Bei ihm hat man's halt mit einem Augenzwinkern genommen.
Muhammad Ali war 1971 kein Ethnologe, sondern ein Boxer mit einem Mikrofon – und einer Ideologie.
Ja, Ali sprach sich damals gegen Mischehen aus, aus der Perspektive des Black Separatism, geprägt von der Nation of Islam. Seine Vogel-Metapher war kein biologisches Argument, sondern ein kulturell-religiöses Statement aus einer Zeit, in der Schwarze Amerikaner systematisch entrechtet wurden. Er sprach aus einer Position der kollektiven Verletzung, nicht der Überlegenheit.
Wer heute daraus eine Rechtfertigung für weißen Ethno-Nationalismus bastelt, ignoriert:
Ali sprach als Angehöriger einer unterdrückten Minderheit, nicht als Vertreter einer dominanten Mehrheitskultur.
Ali selbst distanzierte sich später von vielen Positionen der Nation of Islam und wurde ein Symbol für globale Solidarität.

Doppelmoral? Ja, es gibt eine asymmetrische Rezeption, aber das liegt an der asymmetrischen Geschichte von Macht und Gewalt, nicht an "Rassenbonus“.
Rassisten, die sich daran aufgeilen, sind wie Leute, die aus einem Anti-Kolonialzitat eine Kolonialrechtfertigung basteln. Sie nehmen den Schmerz anderer, um ihre eigene Überheblichkeit zu bemänteln
 
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