Der Richter, der Trumps Namen vom Kennedy Center entfernen ließ
Washington D.C. – Donald Trump wollte dem kulturellen Herz Washingtons seinen Namen geben. Nun hat ein Bundesrichter diesem Vorhaben vorerst ein Ende gesetzt und dabei Worte gefunden, die weit über einen gewöhnlichen Verwaltungsstreit hinausreichen. Mit einem 94 Seiten umfassenden Urteil entschied Bundesrichter Christopher Cooper am Freitag, dass die Führung des John F. Kennedy Center for the Performing Arts ihre gesetzlichen Befugnisse überschritten habe, als sie Trumps Namen an dem Gebäude anbringen ließ. Gleichzeitig stoppte er die geplante Schließung des traditionsreichen Kulturzentrums für eine groß angelegte Renovierung, die bereits im Juli beginnen sollte und nach Angaben der Verantwortlichen rund zwei Jahre gedauert hätte.
Für Trump ist die Entscheidung ein weiterer juristischer Rückschlag in einer Reihe von Auseinandersetzungen um seine Bemühungen, Washington dauerhaft nach seinen Vorstellungen umzugestalten. Seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus hat der Präsident zahlreiche Projekte vorangetrieben, die seinen Einfluss auf das Erscheinungsbild der Hauptstadt sichtbar machen sollen. Dazu gehören der Abriss des Ostflügels des Weißen Hauses zugunsten eines neuen Ballsaals, die Anbringung seines Namens oder Bildes an mehreren Bundesgebäuden sowie Pläne für einen monumentalen Triumphbogen mit Blick auf den Potomac. Das Kennedy Center nahm dabei eine besondere Rolle ein. Das Gebäude gilt als lebendiges Denkmal für Präsident John F. Kennedy und gehört zu den bekanntesten Kulturinstitutionen der Vereinigten Staaten. Nachdem Trump im vergangenen Jahr die Kontrolle über den Vorstand des Hauses übernommen hatte, wurde eine Mehrheit von Vertrauten und politischen Verbündeten in das Gremium berufen. Diese setzten Trump anschließend an die Spitze des Vorstands und beschlossen später, seinen Namen zusätzlich auf der Fassade des Gebäudes zu verewigen.
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Washington D.C. – Donald Trump wollte dem kulturellen Herz Washingtons seinen Namen geben. Nun hat ein Bundesrichter diesem Vorhaben vorerst ein Ende gesetzt und dabei Worte gefunden, die weit über einen gewöhnlichen Verwaltungsstreit hinausreichen. Mit einem 94 Seiten umfassenden Urteil entschied Bundesrichter Christopher Cooper am Freitag, dass die Führung des John F. Kennedy Center for the Performing Arts ihre gesetzlichen Befugnisse überschritten habe, als sie Trumps Namen an dem Gebäude anbringen ließ. Gleichzeitig stoppte er die geplante Schließung des traditionsreichen Kulturzentrums für eine groß angelegte Renovierung, die bereits im Juli beginnen sollte und nach Angaben der Verantwortlichen rund zwei Jahre gedauert hätte.
Für Trump ist die Entscheidung ein weiterer juristischer Rückschlag in einer Reihe von Auseinandersetzungen um seine Bemühungen, Washington dauerhaft nach seinen Vorstellungen umzugestalten. Seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus hat der Präsident zahlreiche Projekte vorangetrieben, die seinen Einfluss auf das Erscheinungsbild der Hauptstadt sichtbar machen sollen. Dazu gehören der Abriss des Ostflügels des Weißen Hauses zugunsten eines neuen Ballsaals, die Anbringung seines Namens oder Bildes an mehreren Bundesgebäuden sowie Pläne für einen monumentalen Triumphbogen mit Blick auf den Potomac. Das Kennedy Center nahm dabei eine besondere Rolle ein. Das Gebäude gilt als lebendiges Denkmal für Präsident John F. Kennedy und gehört zu den bekanntesten Kulturinstitutionen der Vereinigten Staaten. Nachdem Trump im vergangenen Jahr die Kontrolle über den Vorstand des Hauses übernommen hatte, wurde eine Mehrheit von Vertrauten und politischen Verbündeten in das Gremium berufen. Diese setzten Trump anschließend an die Spitze des Vorstands und beschlossen später, seinen Namen zusätzlich auf der Fassade des Gebäudes zu verewigen.
Der Richter, der Trumps Namen vom Kennedy Center entfernen ließ
Washington D.C. - Donald Trump wollte dem kulturellen Herz Washingtons seinen Namen geben. Nun hat ein Bundesrichter diesem Vorhaben vorerst ein Ende gesetzt und dabei Worte gefunden, die weit über einen gewöhnlichen Verwaltungsstreit hinausreichen.
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