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Statt Religions- gibt es seit diesem Schuljahr an den Gymnasien Werteunterricht.

Über den Satz stolpere ich immer wieder. Wenn es nur ein Stück Stoff ist, warum bestehen dann soviele Muslimas darauf das Stück Stoff nicht abzulegen zu können wenns z.B. um den Job geht? Ist es dann tatsächlich "nur" ein Stück Stoff?
Mal ernsthaft, wenn eine Nichtmuslima bei Gericht, in irgendeinem Amt oder sonstwo darauf bestehen würde ein Kopftuch zu tragen, weil sie es halt schick findet, dann hätte sie dasselbe Problem, genau wie Männer mit Kopfbedeckung, egal welcher.

Oftmals auch wegen der diskriminierenden Begründung wollen diese Frauen nicht nachgeben und das Tuch ablegen. Und das verstehe ich sehr gut.
 
Ich finde, dass man das Kopftuch die letzte Jahre sehr stark stigmatisiert hat. Zu Unrecht.

Wie gesagt ich finde es hat nichts bei der Arbeit verloren, genau wie das Kreuz. Weil es eine intime und persönliche Sache ist. Es ist nicht so das es mich stört, nur finde ich dieses zur Schau stellen unnötig. Aber auch die Kreuze in bay. Schulen gehören abgeschafft.
 
Wie gesagt ich finde es hat nichts bei der Arbeit verloren, genau wie das Kreuz. Weil es eine intime und persönliche Sache ist. Es ist nicht so das es mich stört, nur finde ich dieses zur Schau stellen unnötig. Aber auch die Kreuze in bay. Schulen gehören abgeschafft.

Das problem ist das man das Kopftuch ja nicht verstecken kann wie eine Kreuzkette... und ich kenne Menschen die ohne ihre Kreuzkette nicht rausgehen weil sie nun man an sowass wie ihren Schutz glauben. Ich hatte früher auch Ketten die sowass wie meine Glücksbringer waren. Ich wäre nie zu einer Prüfung ohne das Zeug. Fühlte mich nackt ohne. :)
 
Das problem ist das man das Kopftuch ja nicht verstecken kann wie eine Kreuzkette... und ich kenne Menschen die ohne ihre Kreuzkette nicht rausgehen weil sie nun man an sowass wie ihren Schutz glauben. Ich hatte früher auch Ketten die sowass wie meine Glücksbringer waren. Ich wäre nie zu einer Prüfung ohne das Zeug. Fühlte mich nackt ohne. :)

Ich verurteile das doch nicht. Jeder soll machen was sie/ er will, aber wenn man mich fragt ist das meine Meinung dazu...
 
Ich finde, dass man das Kopftuch die letzte Jahre sehr stark stigmatisiert hat. Zu Unrecht.

Das glaube ich nicht, eher ist die Zahl derer die darauf bestehen und vor Gericht ziehen gewachsen. Mir persönlich ist es egal wenn in Läden oder sonstwo Frauen mit Kopftuch arbeiten, aber im Staatsdienst müssen sichtbare Glaubensbekenntnisse, egal welche, nicht sein und eine gewisse Kleiderordnung schadet auch nicht.

Aber ich glaube Kopftuchdiskussionen gabs hier schon genug. Gibt Wichtigeres als ein Stück Stoff ;)
 
Das glaube ich nicht, eher ist die Zahl derer die darauf bestehen und vor Gericht ziehen gewachsen. Mir persönlich ist es egal wenn in Läden oder sonstwo Frauen mit Kopftuch arbeiten, aber im Staatsdienst müssen sichtbare Glaubensbekenntnisse, egal welche, nicht sein und eine gewisse Kleiderordnung schadet auch nicht.

Aber ich glaube Kopftuchdiskussionen gabs hier schon genug. Gibt Wichtigeres als ein Stück Stoff ;)

Im GG ist die freie Religionsausübung verankert, und wenn eine Muslima mit Kopftuch irgendwo meine Anträge bearbeitet ist es mir genauso wurscht wie eine radikale atheistin, die Religion überall verbieten möchte.

Die Arbeit zählt, mehr nicht.
 
Genau

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Na ja. Geht so. Mich dünkt es nicht.

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Wie gesagt ich finde es hat nichts bei der Arbeit verloren, genau wie das Kreuz. Weil es eine intime und persönliche Sache ist. Es ist nicht so das es mich stört, nur finde ich dieses zur Schau stellen unnötig. Aber auch die Kreuze in bay. Schulen gehören abgeschafft.
Ich habe kein Problem damit. Ich finde es bevormundend und schon fast diskriminierend, wenn der Staat solche Symbole verbieten will. Wenn Religionsfreiheit, dann richtige, keine verkrüppelte. Natürlich nur, solange sie nicht gegen Gesetze verstösst. Kopftücher, Kippas und Kreuze tun niemandem weh. Und Kinder werden wegen einer kopftuchtragenden Lehrerin jetzt auch nicht gleich islamisiert.

Ich finde die gesamte Debatte sowieso ein wenig bescheuert und unnötig. Aber Stigmata braucht man ja irgendwie...

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Das glaube ich nicht, eher ist die Zahl derer die darauf bestehen und vor Gericht ziehen gewachsen. Mir persönlich ist es egal wenn in Läden oder sonstwo Frauen mit Kopftuch arbeiten, aber im Staatsdienst müssen sichtbare Glaubensbekenntnisse, egal welche, nicht sein und eine gewisse Kleiderordnung schadet auch nicht.

Aber ich glaube Kopftuchdiskussionen gabs hier schon genug. Gibt Wichtigeres als ein Stück Stoff ;)
Ich bin nichts gegen eine Kleiderordnung. Aber was genau tun einem Kopftücher an, dass sie im Staatsdienst so unerwünscht sind? Wieso kann es Kanada? Dort dürfen Polizistinnen im Dienst Kopftücher tragen. Und Kanada wurde immer noch nicht islamisiert und auch der Laizismus der kanadischen Verfassung wurde damit nicht ausgehöhlt.

Eine sinnlose Debatte, die von fremdenfeindlichen Gefühlen initiiert wird. So denke ich über diese Kopftuch-Debatte.
 
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