L
listopad
Guest
Die FPÖ ist heute schlimmer als unter Haider. Der hat zugesehen die völkischen Typen aus dem Vorstand fern zu halten. Heute wimmelt es nur so von ihnen.
Während der ersten schwarz-blauen Koalition betrug der Anteil der Burschenschaftler unter FPÖ-Abgeordneten 15%. Heute sind es 45%. Diese Burschenschaftler sind nicht nur völkisch eingestellt. Sie stammen aus den oberen Schichten (Ärzte, Anwälte, Richter, Immobilienbesitzer, Industrielle), was die FPÖ zur elitären Partei macht. Das Gerede von der "sozialen Heimatpartei" und "Mindestsicherung für Österreicher" ist nichts als Demagogie. Man braucht sich nur ihr Wirtschaftsprogramm anzusehen und wird schon eines Besseren belehrt. Die Wirtschaftspositionen der FPÖ decken sich nahezu 1:1 mit den Forderungen der Industriellenvereinigung. Unterschiede zwischen der FPÖ und Sebastian Kurz wird man in dieser Hinsicht auch kaum finden.
Ich habe die Befürchtung, dass Wien morgen blau wird. Das ist es eigentlich schon lange. Die SPÖ ist nur noch dank der Ausländerstimmen an der Macht. Anstatt eine Politik im Interesse der erwerbstätigen Menschen zu betreiben, holt man sich unter dem Deckmantel des Gutmenschentums billige Arbeitskräfte, die hier dann doch nur als Sozialfälle enden. Aber was tut man alles nicht, um die Position des globalen Standorts auszubauen. Wie sich das auf den hiesigen Arbeitsmarkt und die Wohnsituation auswirkt spielt für diese Leute keine Rolle. Dann werden auch noch diese ganzen Dichter, Philosophen und Physiker aus Tschetschenien, Afghanistan und Somalia in Arbeiterviertel gestopft. Wieso wundert man sich dann noch, dass die Menschen die FPÖ wählen? Das ist natürlich doppelt traurig, weil sie auch gegen ihre eigenen Interessen stimmen, denn die FPÖ ist eine neoliberale Unternehmerpartei.