Habemus "Gecko" – oder: Die Fortsetzung der Österreichischen Groteske
Nach viel Tingeltangel, Show und Floskeln aus dem Phrasenschwein, verkündet Karli, der plötzlich Sanfte, Nehammer, dass er die ganze Krise "ernst" nehmen will und den ultimativen Joker im Pandemie-Management aus dem Ärmel zieht.
Joker? Pandemie-Management? In Österreich? Geh bitte!
Nur damit nicht zu viel Hoffnung aufkommt:
Der "Joker" im "Pandemie-Management" ist eh nur ein weiterer Sesselkreis namens "Gecko", der die Aufgabe hat, das Virus zu beobachten und Vorschläge zu erarbeiten – und zwar mit den "besten Köpfen".
Dass jeder und jede, der und die nicht Teil von diesem Team ist – also alle bisherigen "besten Köpfe", die seit Monaten in Sesselkreisen die Lage beobachtet und Vorschläge erarbeitet haben –, mit "Gecko" im Handumdrehen zum Dodel erklärt wird, ist den Kommunikations-Genies von Karli, den plötzlich Sanften, offensichtlich entgangen.
Oder es ist wurscht, weil es ÖVPlern und dem immer kleiner werdenden Grüppchen von Nachläufern eh wieder nicht auffallen wird.
Die Tingeltangel-PR-"Berater" haben sich nicht einmal die Mühe gemacht, bei der Inszenierung auf Details zu achten. Wenn der Kopf der "besten Köpfe" im Tarnanzug auftritt, hätte man diesen neuen Sesselkreis "Chamäleon" nennen müssen. Das hätte auch für die Beobachterei des Virus eine eindeutigere Entsprechungen, denn im Unterschied zu Geckos haben Chamäleons stereoskopisch bewegliche Augen.
Aber vielleicht hätte "Chamäleon" Karli, den plötzlich Sanften, und die ÖVPler auch nur zu sehr enttarnt.
Meine Glaskugel meint, dass Omikron gerade amüsiert Popkorn machen geht ...