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Sammelthread: Israel/Nahost-Konflikt

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Ärzte ohne Grenzen zur Lage in Gaza
»Wir sehen auch Kinder mit Schusswunden von bewaffneten Drohnen«
Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen wirft Israel eine »vorsätzliche Zerstörung« des Gesundheitssystems im Gazastreifen vor. Eine Vertreterin berichtet von Operationen auf dem Fußboden und den Folgen der Luftangriffe.
Rund ein halbes Jahr nach Kriegsbeginn verurteilt Ärzte ohne Grenzen die israelische Regierung für Angriffe auf das Gesundheitssystem im Gazastreifen und Angriffe auf Mitarbeiter von Hilfsorganisationen.

»Kein Gesundheitssystem der Welt kann mit dem Ausmaß und der Art von Verletzungen umgehen, mit denen wir täglich konfrontiert sind«, sagte Amber Alayyan, eine Vertreterin der Hilfsorganisation. Sie wirft Israel die »systematische und vorsätzliche Zerstörung« des Gesundheitssystems im Gazastreifen vor.


diese passive vorsichtige Art der Beschreibungen macht mich fassungslos. In vielen unabhängigen Untersuchungen wurde doch festgestellt das gezielt Schüsse auf Journalisten, Zivilisten und Hilfskräfte erfolgt - und leider auch auf Kinder.
 
diese passive vorsichtige Art der Beschreibungen macht mich fassungslos. In vielen unabhängigen Untersuchungen wurde doch festgestellt das gezielt Schüsse auf Journalisten, Zivilisten und Hilfskräfte erfolgt - und leider auch auf Kinder.
Was meinst du denn jetzt? Sprichst du von den gezielten Tötungen und vom Morden der Hamas am 7 Oktober?
 
UNO-Menschenrechtsrat: Waffenlieferungen an Israel stoppen
Der UNO-Menschenrechtsrat hat angesichts der Lage im Gazastreifen einen Stopp der Waffenverkäufe an Israel gefordert. In einer heute verabschiedeten Resolution verlangte das in Genf ansässige Gremium, wegen der „möglichen Gefahr eines Völkermords im Gazastreifen“ jegliche Waffenlieferungen nach Israel einzustellen.

Für die Resolution stimmten 28 der 47 Mitglieder des Menschenrechtsrats, sechs votierten dagegen, und 13 enthielten sich der Stimme. Österreich ist aktuell nicht vertreten.

 
Israel entlässt Offiziere
Wenige Tage nach dem Luftangriff auf einen Konvoi der Hilfsorganisation World Central Kitchen (WCK) in Gaza mit sieben Toten zieht Israel Konsequenzen. Zwei Offiziere wurden am Freitag aus der Armee entlassen, drei weitere wegen Fehlverhaltens abgemahnt. Unterdessen steigt der Druck auf Israel trotz Zugeständnissen bei Hilfslieferungen weiter.

Seit dem Angriff auf den WCK-Konvoi am Dienstag, bei dem sieben Mitarbeiter, – darunter Staatsbürger von Australien, Polen, Großbritannien und USA – getötet wurden, ist der internationale Druck auf Israel im Gaza-Krieg nochmals deutlich gestiegen. Bereits am Freitag wurde nun die Untersuchung der Armee abgeschlossen. Demnach wurden die Fahrzeuge in der Nacht irrtümlich für einen Konvoi von Terroristen gehalten.

 
Baerbock: "Keine Ausreden mehr"

Die internationalen Partner drängen Israel zu mehr Hilfslieferungen nach Gaza. Nach einem Telefonat mit US-Präsident Biden kündigt Ministerpräsident Netanjahu nun die Öffnung weiterer Grenzübergänge an. Während Deutschland und die USA den Schritt gutheißen, äußern EU und UN Kritik.

Israel hat vor dem Hintergrund zunehmenden Drucks seitens seiner wichtigsten Verbündeten die "vorübergehende" Öffnung weiterer Grenzübergänge für Hilfslieferungen in den Gazastreifen angekündigt. Das Kriegskabinett habe die Regierung ermächtigt, "sofortige Maßnahmen zur Aufstockung der humanitären Hilfe zu ergreifen", erklärte das Büro von Regierungschef Benjamin Netanjahu. Während die USA und Deutschland die Ankündigung begrüßten, kritisierten UN und EU die Maßnahmen als unzureichend.

Die verstärkten Hilfslieferungen sollen laut Netanjahus Büro über den Grenzübergang Erez und den 40 Kilometer nördlich gelegenen Hafen Aschdod erfolgen, um "eine humanitäre Krise zu vermeiden" und "die Fortsetzung der Kämpfe zu gewährleisten". Zudem wollten die Behörden auch die Aufstockung von direkten Hilfslieferungen aus Jordanien über den Grenzübergang Kerem Schalom im Süden ermöglichen, hieß es weiter.

Die Ankündigung folgte auf ein Telefongespräch zwischen Netanjahu und US-Präsident Joe Biden am Donnerstag. Biden hatte darin "konkrete" und "unverzügliche" Schritte zum Schutz von Zivilisten und humanitären Helfern im Krieg zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas gefordert und deutlich gemacht, dass der weitere US-Kurs gegenüber Israel von solchen Maßnahmen abhänge. Biden versicherte nun, Israel setze seine Forderungen aus dem Telefonat um. "Ich habe sie um das gebeten, was sie gerade tun", sagte Biden.

Jäger über US-Unterstützung"Israel hat Kampf im Informationsraum lange verloren"
Die verstärkten Hilfslieferungen sollen laut Netanjahus Büro über den Grenzübergang Erez und den 40 Kilometer nördlich gelegenen Hafen Aschdod erfolgen, um "eine humanitäre Krise zu vermeiden" und "die Fortsetzung der Kämpfe zu gewährleisten". Zudem wollten die Behörden auch die Aufstockung von direkten Hilfslieferungen aus Jordanien über den Grenzübergang Kerem Schalom im Süden ermöglichen, hieß es weiter.
Die Ankündigung folgte auf ein Telefongespräch zwischen Netanjahu und US-Präsident Joe Biden am Donnerstag. Biden hatte darin "konkrete" und "unverzügliche" Schritte zum Schutz von Zivilisten und humanitären Helfern im Krieg zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas gefordert und deutlich gemacht, dass der weitere US-Kurs gegenüber Israel von solchen Maßnahmen abhänge. Biden versicherte nun, Israel setze seine Forderungen aus dem Telefonat um. "Ich habe sie um das gebeten, was sie gerade tun", sagte Biden.

US-Außenminister Antony Blinken begrüßte die angekündigten Schritte als "positive Entwicklungen". Zugleich drängte er auf eine rasche Umsetzung: "Nun kommt es auf Resultate an", sagte Blinken bei einem Besuch in der belgischen Stadt Löwen. Ähnlich äußerte sich Bundesaußenministerin Annalena Baerbock. "Wir erwarten, dass die israelische Regierung ihre Ankündigungen rasch umsetzt. Keine Ausreden mehr", erklärte sie auf X. Die EU-Kommission drängte Israel ebenfalls zur "raschen und vollständigen" Umsetzung der Ankündigung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was meinst du denn jetzt? Sprichst du von den gezielten Tötungen und vom Morden der Hamas am 7 Oktober?
die wurden hinreichend aufgearbeitet, es geht hier ganz klar auf um den IDF das täglich verbrechen verübt die zum glück gut dokumentiert sind.
 
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