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Dokumentationsstelle der Heldentaten des Präsidenten der Herzen nach seiner Ingakuracion

In Texas wankt das Imperium
Es beginnt immer schleichend. Nicht mit einem Knall, sondern mit einem Murmeln, das sich in den Straßen und Versammlungshallen ausbreitet wie eine unterschwellige Gärung.
Texas, einst Bollwerk der republikanischen Macht, zeigt erste Risse. Und diese Risse wachsen.
Nachdem der republikanische Kongressabgeordnete Keith Self vor kurzem bei einem Townhall-Meeting regelrecht unter die Räder kam, siehe Videos hier, traf es nun den nächsten: Nathaniel Moran.
Moran, Abgeordneter des 1. Kongressbezirks von Texas, hielt kürzlich ein Townhall-Meeting in Tyler ab – doch es wurde kein Heimspiel. Es wurde ein Tribunal.
Was als routinierter Auftritt gedacht war, verwandelte sich rasch in eine Anklagebank. Proteste erhoben sich, nicht orchestriert, nicht herbeigerufen, sondern spontan, ehrlich, wütend. Die Fragen, die auf Moran niederprasselten, schnitten tiefer als jedes vorbereitete Statement: seine blinde Loyalität zu Donald Trump, seine Unterstützung der zerstörerischen Zölle, seine Mitwirkung an Migrations- und Bildungsgesetzen, die vielerorts nur noch als Hohn empfunden werden.
Moran stand da wie ein Mann, der merkt, dass ihm der Boden unter den Füßen entgleitet – und dass die Risse nicht mehr zu kitten sind.
Viele der Stimmen, die sich erhoben, kamen nicht von Demokraten oder Unabhängigen, sondern aus den eigenen Reihen. Republikaner:innen, die es satt haben, ein Amerika zu verteidigen, das mit jedem Tag weniger nach Freiheit und mehr nach Willkür riecht.
Die Stimmung war nicht die eines Aufstandes, sondern die einer tiefen Enttäuschung. Als hätten die Menschen in Texas lange an etwas geglaubt, nur um nun festzustellen, dass sie betrogen wurden – nicht von fremden Mächten, sondern von denen, die einst schworen, sie zu vertreten.
Was in Tyler geschah, war kein Einzelfall. Es ist ein Symptom. Ein leiser Aufschrei in einem Land, das beginnt zu begreifen, dass die, die sich selbst als Bewahrer der Freiheit inszenieren, in Wahrheit ihre Totengräber geworden sind.
Und vielleicht, nur vielleicht, beginnt Texas – dieses stolze, eigenwillige Texas – sich genau daran zu erinnern, worum es einmal wirklich ging: Unabhängigkeit. Würde. Wahrheit.
Nicht blinde Gefolgschaft.
Nicht Trump.

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Garnichts wankt, unser Trump steht sicher wie der Mount Everest :thumb:
Ja, schon klar. Es wurde gestern ein Amtsenthebungsverfahren gegen Dozing Don eingebracht. Bisher wurde kein US-Präsident durch ein Amtsenthebungsverfahren tatsächlich des Amtes enthoben. Alle bisherigen Verfahren endeten entweder mit einem Freispruch im Senat oder wurden durch einen Rücktritt des Präsidenten vor Abschluss des Verfahrens beendet. Trumpltier könnte der erste Präsident sein, der durch ein Amtsenthebungsverfahren aus dem weißen Haus entfernt wird :mrgreen:

:morontr:
 
Garnichts wankt, unser Trump steht sicher wie der Mount Everest :thumb:
Übrigens Fan-Fact, auch für deinen Freund Frank3 interessant:
Die ganzen Covid-Lockdowns in den USA passierten unter dem Trumpltier auch Dozing Don genannt

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Ein Land der Listen und Schatten - Amerikas neuen Geist unter Donald Trump
Eine WARNUNG sei hier ausgesprochen:
Das Material dokumentiert extreme Formen von Entwürdigung im Gefängniskomplex CECOT in El Salvador. Es ist nichts für schwache Nerven – und doch ein unverfälschter Spiegel dessen, was geschieht, wenn Menschen nicht mehr als Individuen, sondern nur noch als Bedrohung und Statistik erscheinen."
Ein Teil der Videoaufnahmen, auf die sich dieser Text stützt, stammt aus dem berüchtigten Gefängniskomplex CECOT in El Salvador und wurde teilweise verdeckt aufgezeichnet. Sie zeigen dicht gedrängte Körper, eine Hölle auf Erden, Menschen, die wie Waren aufgereiht sind.
Als der Präsident verkündete, dass rund 139.000 Menschen abgeschoben worden seien, sprach Thomas Homan von „guten Zahlen“. Homan, ein Mann, der zur Verkörperung des neuen Abschiebestaats geworden ist, hatte bereits unter Trump 1.0 als kommissarischer Direktor des Immigration and Customs Enforcement (ICE) gedient – jener Behörde, die für die Durchführung von Festnahmen, Inhaftierungen und Deportationen verantwortlich ist.
Er ist ein Technokrat der Härte: jemand, der Abschiebungen nicht als Ausnahme, sondern als Hauptaufgabe staatlicher Existenz betrachtet. In Talkshows trat Homan oft auf wie ein Ankläger in Uniform, sprach in scharfen, kompromisslosen Sätzen und behandelte Einwanderung nicht als menschliche Realität, sondern als „Sicherheitsproblem“.
Nun, zurück an der Macht unter Trump 2.0, präsentiert er die neuen Deportationszahlen wie ein Bilanzbuchhalter, der seinen Aktionären eine besonders profitable Quartalsbilanz vorlegt.
Die Zahl selbst – eine Statistik wie aus einem Tabellenkalkulationsprogramm – schien wichtiger zu sein als das Schicksal derer, die hinter ihr standen: Arbeiter, Mütter, Kinder, Alte.

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Listen der Verdammten – Trumps neuer Feldzug gegen Amerikas Städte
Es beginnt, wie es immer beginnt: mit einer Liste.
Präsident Donald Trump wird heute zwei neue Executive Orders unterzeichnen. Eine davon verlangt, dass staatliche und bundesstaatliche Behörden künftig Listen erstellen – Listen von sogenannten „Sanctuary Cities“, jenen Städten, die es gewagt haben, dem eisernen Zugriff der föderalen Einwanderungsbehörden nicht blind zu gehorchen.
„Diese Städte behindern die Durchsetzung des Gesetzes“, erklärte Karoline Leavitt, Trumps neue Stimme am Mikrofon des Weißen Hauses. Und in diesem Satz, unscheinbar und scharf wie eine Klinge, steckt der ganze Wahnsinn einer Regierung, die sich längst daran gewöhnt hat, die Landkarte nach Freunden und Feinden zu ordnen.
New York City steht auf dieser Liste. Chicago ebenso.
San Francisco, Philadelphia, Los Angeles – Städte, die in ihrer Geschichte so viele aufgenommen haben, wie der Wind Blätter trägt, sollen nun öffentlich an den Pranger gestellt werden.
Nicht weil sie das Gesetz gebrochen hätten, sondern weil sie sich weigern, bei der Jagd auf die Schutzlosen zu helfen.
Was hier betrieben wird, ist kein Verwaltungsakt. Es ist ein Ritual der Einschüchterung: Erst die Namensgebung – „Sanctuary“, ein Wort, das in Trumps Welt zum Synonym für Verrat geworden ist.
Dann die Listen – so trocken und präzise wie Buchhaltungsbögen, doch geladen mit der stillen Drohung, dass Schutz und Barmherzigkeit Verbrechen seien.
Doch es bleibt nicht bei Listen.
Den Städten droht mehr als nur die öffentliche Anprangerung:
Ihnen droht die finanzielle Austrocknung, juristischer Druck und politische Brandmarkung – mit dem Ziel, sie entweder gefügig zu machen oder symbolisch zu bestrafen.

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Amnesty-Jahresbericht 2024/25
Menschenrechte: Trump als «Brandbeschleuniger» in der Krise
Die Welt befindet sich der Organisation Amnesty International zufolge in einer «globalen Menschenrechtskrise». Die Lage war ohnehin nicht gut - und jetzt kommt auch noch Donald Trump dazu.
Berlin (dpa) - Die Welt in einer «globalen Menschenrechtskrise» mit US-Präsident Donald Trump als «Brandbeschleuniger»: Amnesty International zeichnet im aktuellen Jahresbericht eine düstere Prognose für die kommenden Monate. Mit Trumps Wiederwahl drohe «das Ende der Regeln und Einrichtungen, die nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffen wurden, um Frieden, Freiheit und Würde aller Menschen auf der Welt zu sichern», sagte Generalsekretärin Julia Duchrow.

100 Tage nach Amtsantritt der neuen US-Regierung hätten sich «die Negativ-Trends der letzten Jahre verschärft». Das Abschneiden von «humanitärer Hilfe bringt Gefahr für Millionen Menschen», sagte Duchrow. In den USA soll die insbesondere auch für Afrika bedeutende Entwicklungshilfebehörde USAID bis zum 1. Juli zerschlagen werden.

Trumps «Spur der Verwüstung»
«Wir sehen furchterregende Entwicklungen, und es scheint, als würde diese Regierung eine neue Ära autoritärer Praktiken einläuten, wobei sie gleichzeitig eine Spur der Verwüstung, Verwirrung und Angst hinterlässt», sagte Nadia Daar von der US-Abteilung der Organisation. «Präsident Trump hat Normen und Institutionen ausgehöhlt und dadurch einen menschenrechtlichen Notstand
geschaffen.»

 
Krone aus Staub – Trumps vergeblicher Griff nach der Weltmacht
Es beginnt mit einem Satz, hingeworfen wie eine Krone aus Blech:
"The first time, I had two things to do — run the country and survive; I had all these crooked guys. And the second time, I run the country — and the world."
(„Beim ersten Mal musste ich zwei Dinge tun – das Land führen und überleben; ich hatte all diese korrupten Typen. Und beim zweiten Mal führe ich das Land – und die Welt.“)
So sprach Donald Trump im Gespräch mit The Atlantic – Herrscher über Amerika, Träumer von Imperien, dessen Worte schwerer wirken sollen als die Wirklichkeit selbst.
Aber draußen, jenseits der Rhetorik, hebt kein Hund mehr den Kopf. Nicht in Europa, nicht in Asien, nicht in Australien oder Afrika. Die Welt, die Trump zu regieren glaubt, hört ihm längst nicht mehr zu. Zu laut dröhnen die falschen Fanfaren, zu leer sind die Hallen, in denen er seine Siege feiert.
Und während er sich selbst zum Weltherrscher erklärt, zerbricht unter seinen Füßen das Fundament.
Die letzten Schiffe – COSCO SHIPPING DENALI, OOCL VIOLET, MAERSK ALTAIR, CMA CGM TARPON, XIN FEI ZHOU, COSCO AUCKLAND – tragen die letzten Frachtgüter aus China über den Pazifik. Danach wird es still.
Still in den Häfen von Seattle und Long Beach.
Still in den Warenhäusern, in den Regalen, in den Wohnzimmern Amerikas.
Das kommende Weihnachtsgeschäft – einst ein rauschendes Fest der Warenströme – droht zu einem leeren Schaufenster zu werden. Die bunten Lichter bleiben, doch hinter dem Glas wird die Fülle fehlen.

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Fragen Sie Frau Eva:
Leni Rastlos ist verwundert wie eindeutig selbstverliebt und respektlos einige Staatenlenker doch auf einer Beerdigung agieren.
Dass sich der evangele Maggus Söder, der kein Staatenlenker ist, als Influenzeropa auf der Beerdigung von Papst Franziskus produzierte, hat Rangar der Zeitenwanderer schon ausführlich beleuchtet.
Hier noch einmal die Posts von Maggus: ,,Gerade in Rom gelandet: Nun geht es im Konvoi mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in den Vatikan zu den Trauerfeierlichkeiten für den verstorbenen Papst Franziskus." ,,Sehr bewegende Momente in Rom kurz vor Beginn des Requiems. Wir werden Papst #Franziskus sehr vermissen. Es ist ergreifend, wie viele Menschen sich gleich hier am Petersplatz im Vatikan und weltweit zuhause vor den Fernsehern von ihm verabschieden werden. Abschied Trauer" Agnes Strack-Zimmermann postete zu recht: ,,Beerdigungs-Reiseselfies haben doch etwas recht Würdeloses. Die Beerdigung des Papstes ist nicht das Oktoberfest. Da kann man schon froh sein, dass Söder nicht auch noch einen Döner in der Hand hat. Die Suche nach einem McRib auf dem Petersplatz ist sicher schon in vollem Gange."
Wenn man denkt schlimmer geht es nicht mehr, kommt das Trumpelstielzchen daher und reißt spielend jede peinliche Respektlatte.
,,Melania und ich werden an der Beerdigung von Papst Franziskus in Rom teilnehmen. Wir freuen uns darauf, dabei zu sein", ließ Donald Trump im Vorfeld wissen und mit dieser Mitteilung aufhorchen. Ursprünglich dürfte das Paar für Samstag wohl andere Pläne gehabt haben.

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Das Versprechen der Erde – Trumps Handelskrieg, Sojabohnen und die stille Geduld der Farmer von Illinois
Wenn der Regen abzieht über Manhattan, Illinois, bleibt eine Nässe im Boden, die mehr ist als Wetter. Es ist das Gewicht der Jahreszeit, der Erwartung, der Entscheidung, was wachsen darf – und was nicht mehr verkauft wird. John Kiefner, ein Mann mit vier Jahrzehnten Erfahrung im Rücken, setzt den ersten Samen in den nassen Aprilboden. Sojabohnen. Wieder einmal. Und doch ist nichts wie vorher.
Amerikas Agrarherz schlägt nicht in Reden, sondern in Reihen. In Maschinen, die Furchen ziehen, in Saatgut, das schweigend fällt. 10,5 Millionen Morgen Sojabohnen wollen die Farmer von Illinois dieses Jahr aussäen – fast ein Drittel des Staates, gewidmet einer Pflanze, deren Hauptabnehmer China heißt. Noch. Denn die Welt draußen ist in Aufruhr. Donald Trump, wieder im Weißen Haus, hat einen Handelskrieg entfesselt, der Zölle wie Stacheldraht um den freien Markt legt: 145 % auf chinesische Waren, 125 % zurück auf amerikanische Sojabohnen.
„Das hatten wir schon.“
Todd Main vom Illinois Soybean Association sagt, was keiner gerne wiederholt: „Letztes Mal verloren wir 20 % Marktanteil. Und sie kamen nie zurück.“ Damals wanderte China zu den Feldern Brasiliens ab – dorthin, wo keine Politik zwischen Nachfrage und Lieferung stand. Diesmal, so glauben viele, könnte es schlimmer werden.
Denn eine Sojabohne ist keine politische Erklärung. Sie ist Eiweiß. Tierfutter. Grundlage für eine Kette, die von chinesischen Schweineställen bis zu amerikanischen Häfen reicht. Kiefner weiß nicht, wo seine Bohnen enden. Nur, dass sie auf den Illinois River verladen werden. Richtung Süden. Richtung Export. Richtung Ungewissheit.
Er ist kein Prophet. Aber er ist vorbereitet. Nur ein Drittel seines Einkommens hängt an der Bohne. Er pflanzt mehr Hafer und Weizen, weniger Mais. Weniger Risiko. „Ich verstehe Trumps Ziel nicht. Aber ich habe Vertrauen.“
Das Vertrauen eines Mannes, der säht, ohne zu wissen, ob er verkaufen darf.
Hoffnung mit Zahnschmerzen
Auch Mark Tuttle, Farmer in Somonauk, bleibt bei seinen Plänen: 60 % Mais, 40 % Soja. Er sitzt im Vorstand des Farm Bureau und sagt, er könne die Zölle „eine Weile ertragen“ – aber nicht auf Dauer.
„Wir alle kriegen Frühlingsfieber“, sagt er. „Wir machen einfach weiter. Wie immer. Aber wir brauchen keinen Staat, der uns vorschreibt, was wir verkaufen dürfen.“

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