Holz, Zölle und der Trump-Nussknacker – Wie das Erzgebirge gegen die Weltwirtschaft ankämpft
Es war eine dieser scheinbar beiläufigen Ankündigungen, die wie ein Windstoß durch das Erzgebirge fegte. US-Präsident Donald Trump hatte beschlossen, die Weltwirtschaft mit Sonderzöllen zu überziehen. Ein globales Gewitter zog auf, und selbst hier, in den beschaulichen Werkstätten der Spielzeugmacher, schlug es ein.
Da steht er, der Nussknacker – aus Holz geschnitzt, grimmig, mit der markanten Frisur und dem unverwechselbaren Ausdruck. Ein Nussknacker, der aussieht wie Donald Trump. Die Steinbach Volkskunst in Marienberg hat ihn erschaffen, und in den USA ist er ein Verkaufsschlager. 379 Dollar kostet der grimmige Holz-Trump in den Regalen amerikanischer Geschäfte. Doch bald könnte er teurer werden – und zwar deutlich.
„Bei 20 Prozent mehr sind wir über 400 Dollar. Wo mancher Kunde sagt, das ist dann schon zu viel“, erklärt Mike Nestler, Produktionsleiter der Steinbach Volkskunst. Mehr als 95 Prozent der Produktion gehen in die USA, ein Markt, der plötzlich fragil wirkt. Was als Symbol für Erfolg und Exportstärke begann, könnte nun zur Last werden.
Es ist das Erzgebirge, wo die Luft nach Harz riecht und wo an jeder Ecke kleine Werkstätten Holzwunder vollbringen. Emily Gödecke, eine junge Holzspielzeugmacherin, hat auf einem Weihnachtsmarkt in Indiana die Kunst ihres Handwerks vorgestellt. „Die Leute waren begeistert, wollten wissen, welches Holz wir verwenden. Man hatte fast den Eindruck, sie wollten selbst zu Schnitzmessern greifen.“
Es war eine dieser scheinbar beiläufigen Ankündigungen, die wie ein Windstoß durch das Erzgebirge fegte. US-Präsident Donald Trump hatte beschlossen, die Weltwirtschaft mit Sonderzöllen zu überziehen. Ein globales Gewitter zog auf, und selbst hier, in den beschaulichen Werkstätten der Spielzeugmacher, schlug es ein.
Da steht er, der Nussknacker – aus Holz geschnitzt, grimmig, mit der markanten Frisur und dem unverwechselbaren Ausdruck. Ein Nussknacker, der aussieht wie Donald Trump. Die Steinbach Volkskunst in Marienberg hat ihn erschaffen, und in den USA ist er ein Verkaufsschlager. 379 Dollar kostet der grimmige Holz-Trump in den Regalen amerikanischer Geschäfte. Doch bald könnte er teurer werden – und zwar deutlich.
„Bei 20 Prozent mehr sind wir über 400 Dollar. Wo mancher Kunde sagt, das ist dann schon zu viel“, erklärt Mike Nestler, Produktionsleiter der Steinbach Volkskunst. Mehr als 95 Prozent der Produktion gehen in die USA, ein Markt, der plötzlich fragil wirkt. Was als Symbol für Erfolg und Exportstärke begann, könnte nun zur Last werden.
Es ist das Erzgebirge, wo die Luft nach Harz riecht und wo an jeder Ecke kleine Werkstätten Holzwunder vollbringen. Emily Gödecke, eine junge Holzspielzeugmacherin, hat auf einem Weihnachtsmarkt in Indiana die Kunst ihres Handwerks vorgestellt. „Die Leute waren begeistert, wollten wissen, welches Holz wir verwenden. Man hatte fast den Eindruck, sie wollten selbst zu Schnitzmessern greifen.“


