Weltweit zweitgrößter Bierkonzern Heineken wollte im Iran einsteigen – mit Hilfe des Neffen von Ali Larijani
Vor einigen Jahren versuchte Heineken den Einstieg in den iranischen Markt. Man kooperierte dafür mit einem iranischen Unternehmen – und einem politisch äußerst gut vernetzten Neffen
Seine Karriere strebte gerade ihrem Höhepunkt zu, als das Leben von Ali Larijani am 17. März 2026 endete. Er starb unter US-amerikanischen und israelischen Bomben. Kurz zuvor hatten die Amerikaner und Israelis Ende Februar Irans Obersten Führer Ali Khamenei getötet – und Larijani war in seinen letzten Lebenstagen noch zum mächtigsten Politiker in dem angegriffenen Land aufgestiegen. Der Mann war lange iranischer Parlamentspräsident und seit Jahrzehnten eng mit dem Regime verbunden. In den USA stand Larijani bis zu seinem Tod unter Sanktionen, wegen seiner Rolle bei der Niederschlagung des Volksaufstands im Iran im vergangenen Jänner.
Überhaupt sind die Larijanis, die als konservativ-pragmatisch gelten und aus einer Dynastie schiitischer Kleriker stammen, eine der einflussreichsten Familien des Iran: Alis Bruder Sadeq etwa, ebenfalls sanktioniert, war das Oberhaupt des iranischen Justizsystems. Ein weiterer Bruder namens Mohammad-Javad war Vizeaußenminister.
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Vor einigen Jahren versuchte Heineken den Einstieg in den iranischen Markt. Man kooperierte dafür mit einem iranischen Unternehmen – und einem politisch äußerst gut vernetzten Neffen
Seine Karriere strebte gerade ihrem Höhepunkt zu, als das Leben von Ali Larijani am 17. März 2026 endete. Er starb unter US-amerikanischen und israelischen Bomben. Kurz zuvor hatten die Amerikaner und Israelis Ende Februar Irans Obersten Führer Ali Khamenei getötet – und Larijani war in seinen letzten Lebenstagen noch zum mächtigsten Politiker in dem angegriffenen Land aufgestiegen. Der Mann war lange iranischer Parlamentspräsident und seit Jahrzehnten eng mit dem Regime verbunden. In den USA stand Larijani bis zu seinem Tod unter Sanktionen, wegen seiner Rolle bei der Niederschlagung des Volksaufstands im Iran im vergangenen Jänner.
Überhaupt sind die Larijanis, die als konservativ-pragmatisch gelten und aus einer Dynastie schiitischer Kleriker stammen, eine der einflussreichsten Familien des Iran: Alis Bruder Sadeq etwa, ebenfalls sanktioniert, war das Oberhaupt des iranischen Justizsystems. Ein weiterer Bruder namens Mohammad-Javad war Vizeaußenminister.
Weltweit zweitgrößter Bierkonzern Heineken wollte im Iran einsteigen – mit Hilfe des Neffen von Ali Larijani
Vor einigen Jahren versuchte Heineken den Einstieg in den iranischen Markt. Man kooperierte dafür mit einem iranischen Unternehmen – und einem politisch äußerst gut vernetzten Neffen