Das iranische Regime führt Donald Trump vor
Der US-Präsident steigt als Verlierer aus dem Iran-Krieg aus. Die Situation ist schlechter als vorher: Das iranische Regime bleibt intakt, hat seinen Zugriff auf die Straße von Hormuz gefestigt und darf auf einen Milliardenregen hoffen.
Angekündigt hat Donald Trump das Ende des Iran-Krieges inzwischen schon Dutzende Male. Diesmal könnte es wirklich so weit sein. Die USA und der Iran haben sich übereinstimmenden Berichten zufolge auf ein Rahmenabkommen geeinigt. Es muss nur noch unterschrieben werden. Bis dahin kann allerdings erfahrungsgemäß viel passieren und danach erst recht. Ein iranischer Drohnenangriff, eine israelische Vergeltungsattacke auf die Hisbollah-Milizen im Libanon, und alles fällt zusammen wie ein Kartenhaus.
Die Mullahs trieben ihren Preis hoch
Der Teufel steckt ohnedies in vielen Details. Die 14 Punkte im jetzigen Memorandum of Understanding sind, wie der Name schon sagt, bloß eine Absichtserklärung. Am Anfang sollen die Öffnung der Straße von Hormuz und ein Ende der US-Seeblockade stehen. Doch die dicken Brocken wie ein Abkommen über das iranische Atomprogramm schieben die Konfliktparteien vor sich her. Darüber wollen die Iraner und die Amerikaner erst nach Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung verhandeln, und zwar innerhalb von 60 Tagen. Viel Glück! Ein offener Punkt auf der Forderungsliste der USA bleibt auch noch, dass die Islamische Republik radikale Gruppen wie die Hisbollah und die palästinensische Hamas nicht länger unterstützt. Auch das ist leider eher ein Projekt für den Sanktnimmerleinstag. Völlig ausgeklammert ist mittlerweile offenbar das iranische Raketenprogramm. Darüber wird nicht einmal mehr geredet.
US-Präsident Trump hat vor allem ein Ziel. Er will so schnell wie möglich raus aus dem Iran-Krieg, den er am 28. Februar ohne Not, ohne realistischen Plan und auf Basis fahrlässiger Fehleinschätzungen vom Zaun gebrochen hat. Vor Monaten schon hat die iranische Führung erkannt, dass Trump mit wachsender Verzweiflung eine Ausgangstür sucht. Dementsprechend hoch haben die Mullahs ihren Preis getrieben. Rücksicht auf die eigene Bevölkerung, die unter einer schweren Wirtschaftsmisere darbt, nahmen sie dabei nicht. Doch dieses Verbrecherregime regiert ohnedies gegen die Menschen im Land. Zu Beginn des Jahres hat es Zehntausende Demonstranten brutal niedermetzeln lassen. Das scheinen so manche im Westen, die sich lieber über Trump empören, längst wieder vergessen haben.
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Der US-Präsident steigt als Verlierer aus dem Iran-Krieg aus. Die Situation ist schlechter als vorher: Das iranische Regime bleibt intakt, hat seinen Zugriff auf die Straße von Hormuz gefestigt und darf auf einen Milliardenregen hoffen.
Angekündigt hat Donald Trump das Ende des Iran-Krieges inzwischen schon Dutzende Male. Diesmal könnte es wirklich so weit sein. Die USA und der Iran haben sich übereinstimmenden Berichten zufolge auf ein Rahmenabkommen geeinigt. Es muss nur noch unterschrieben werden. Bis dahin kann allerdings erfahrungsgemäß viel passieren und danach erst recht. Ein iranischer Drohnenangriff, eine israelische Vergeltungsattacke auf die Hisbollah-Milizen im Libanon, und alles fällt zusammen wie ein Kartenhaus.
Die Mullahs trieben ihren Preis hoch
Der Teufel steckt ohnedies in vielen Details. Die 14 Punkte im jetzigen Memorandum of Understanding sind, wie der Name schon sagt, bloß eine Absichtserklärung. Am Anfang sollen die Öffnung der Straße von Hormuz und ein Ende der US-Seeblockade stehen. Doch die dicken Brocken wie ein Abkommen über das iranische Atomprogramm schieben die Konfliktparteien vor sich her. Darüber wollen die Iraner und die Amerikaner erst nach Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung verhandeln, und zwar innerhalb von 60 Tagen. Viel Glück! Ein offener Punkt auf der Forderungsliste der USA bleibt auch noch, dass die Islamische Republik radikale Gruppen wie die Hisbollah und die palästinensische Hamas nicht länger unterstützt. Auch das ist leider eher ein Projekt für den Sanktnimmerleinstag. Völlig ausgeklammert ist mittlerweile offenbar das iranische Raketenprogramm. Darüber wird nicht einmal mehr geredet.
US-Präsident Trump hat vor allem ein Ziel. Er will so schnell wie möglich raus aus dem Iran-Krieg, den er am 28. Februar ohne Not, ohne realistischen Plan und auf Basis fahrlässiger Fehleinschätzungen vom Zaun gebrochen hat. Vor Monaten schon hat die iranische Führung erkannt, dass Trump mit wachsender Verzweiflung eine Ausgangstür sucht. Dementsprechend hoch haben die Mullahs ihren Preis getrieben. Rücksicht auf die eigene Bevölkerung, die unter einer schweren Wirtschaftsmisere darbt, nahmen sie dabei nicht. Doch dieses Verbrecherregime regiert ohnedies gegen die Menschen im Land. Zu Beginn des Jahres hat es Zehntausende Demonstranten brutal niedermetzeln lassen. Das scheinen so manche im Westen, die sich lieber über Trump empören, längst wieder vergessen haben.
Das iranische Regime führt Donald Trump vor
Der US-Präsident steigt als Verlierer aus dem Iran-Krieg aus. Die Situation ist schlechter als vorher: Das iranische Regime bleibt intakt, hat seinen Zugriff auf die Straße von Hormuz gefestigt...