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Israel-Palästina Konflikt Sammelthread













[h=1]Mit Hightech gegen Tunnel[/h]Wie kann sich das Land vor Terroristen aus dem Gazastreifen schützen?
[h=4]09.11.2017 – von [URL="http://www.juedische-allgemeine.de/autoren/lissy-kaufmann"]Lissy Kaufmann
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Mit Dschihadisten-Bildern geschmückt: ein palästinensischer Terrortunnel




Wieder einmal ist es passiert: Terroristen gruben sie sich von Chan Junis im Gazastreifen bis über die Grenze nach Israel vor, nur rund zwei Kilometer entfernt vom Kibbuz Kissufim. Vergangene Woche entdeckten Israelis den Tunnel, der sich im Bau befand, noch keine Öffnung nach Israel hatte, und zerstörten ihn. Zwölf Terroristen sollen dabei ums Leben gekommen sein.

Genaue Informationen darüber, wie weit die Kämpfer des Islamischen Dschihad ins Landesinnere vordringen konnten, blieben zwar Militärgeheimnis. »Manche sprechen von 200 Metern, andere von zwei Kilometern«, sagt Kobi Michael, der sich am Institut für Nationale Sicherheitsstudien (INSS) unter anderem mit palästinensischen Angelegenheiten befasst. So oder so bleibt die Frage: Wie konnten die Terroristen überhaupt so weit kommen?

Experte Kobi Michael geht von einem wohlkalkulierten Vorgehen der Armee aus, die alles im Blick hatte: »Ich nehme an, Israel hat schon vom Bau dieses Tunnels gewusst, bevor er überhaupt das Staatsgebiet erreichen konnte.«

Die Armee habe wohl mit der Zerstörung gewartet, bis die Terroristen die Grenze überschreiten, um eine Grundlage für den militärischen Einsatz zu haben. »Die derzeitige Strategie ist defensiv. Das erfordert eine ruhige Lage. Wir müssen abschrecken und gleichzeitig eine Eskalation verhindern.«

DRUCKMITTEL Schon kurz nach der Zerstörung der Tunnel hatte der Islamische Dschihad von einem »Massaker« gesprochen, zur Mobilisierung aufgerufen und mit einem Vergeltungsschlag gedroht. Durch den Einsatz der Israelis sind laut Medienberichten einer seiner Kommandeure, dessen Stellvertreter sowie Mitglieder der Hamas ums Leben gekommen. Anfangs war von sieben Toten die Rede, fünf Terroristen wurden weiterhin vermisst.

Am vergangenen Sonntag dann wurde bekannt, dass die israelische Armee im Besitz der Leichname von fünf Kämpfern des Islamischen Dschihad sei, man habe sie in der zerstörten Tunnelanlage auf israelischem Territorium gefunden. Einen Tag später erklärte Premierminister Benjamin Netanjahu, die Leichname als Druckmittel einzusetzen, um genau die Israelis zurückzuholen, die von der Hamas derzeit noch gefangen gehalten werden: die beiden Zivilisten Hisham al-Sayed und Abera Mengistu sowie die sterblichen Überreste der beiden im Gaza-Krieg 2014 getöteten Soldaten Oron Shaul und Hadar Goldin.

Doch an den Verhandlungen zum Austausch will sich der Islamische Dschihad nicht beteiligen und kündigte bereits Gewalt an, um die getöteten Terroristen zurück nach Gaza zu holen. Verbal ist die Situation bereits eskaliert. Wird der Islamische Dschihad seine Ankündigungen aber auch in die Tat umsetzen?

RAKETENALARM Die Lage um den Gazastreifen bleibt seit der Zerstörung angespannt, die israelische Armee bereitet sich auf mögliche Vergeltungsschläge vor. Laut Medienberichten wurde das Raketenabwehrsystem »Eiserne Kuppel« vergangene Woche an der Grenze zum Gazastreifen in Stellung gebracht. Kurze Zeit später stieg die Anspannung, als Sirenen in der Nacht zum Donnerstag die Menschen im Süden Tel Avivs, Bat Jam und Cholon aus dem Schlaf riss – der entpuppte sich aber doch nur als falscher Alarm. Ob überhaupt Raketenschläge die gewählte Form der Vergeltung sein werden, bleibt fraglich, glaubt auch Kobi Michael.

Denn fliegen Raketen auf israelisches Gebiet, müsste Israel reagieren, und das scheint derzeit nicht im Interesse der Menschen in Gaza. »Sie haben gute Gründe, sich zurückzuhalten, denn die Hamas will wirklich keine Form von Eskalation, sie widmen sich voll und ganz dem Versöhnungsprozess.« Derzeit sind die bislang verfeindeten palästinensischen Gruppen Fatah und Hamas dabei, sich zu versöhnen. Nach der Unterzeichnung eines Abkommens vor einigen Wochen wurde die Grenzkontrolle in Gaza an die Palästinensische Autonomiebehörde übergeben.

Außerdem soll der Rafah-Grenzübergang zu Ägypten wieder regelmäßig geöffnet werden, Kobi Michael nennt ihn die »Sauerstoffleitung« für die Menschen in Gaza, die ansonsten ziemlich abgeriegelt leben. Vergeltungsschläge könnten aber auch aus dem Westjordanland kommen, befürchtet Kobi Michael. Möglich sind ebenfalls Messerattacken oder Angriffe auf Menschen in Siedlungen – doch auch darauf bereite sich die Armee vor, ist sich Michael sicher.

INFRASTRUKTUR 60 Kilometer Zukünftig soll es erst gar nicht mehr so weit kommen, denn derzeit baut Israel entlang der Grenze zum Gazastreifen eine mehr als 60 Kilometer lange Hightech-Mauer, die laut Berichten auch mehrere Dutzend Meter unter die Erde reicht – eines der derzeit größten Infrastrukturprojekte in Israel. Bislang ist aber nur ein Teil davon errichtet.

Der Plan dazu entstand nach dem Gaza-Krieg 2014, als die Hamas intensiv unterirdische Netzwerke genutzt hatte. »Diese Kombination aus Mauer und Technologie wird die Geschichte mit den Tunnels beenden«, prognostiziert Kobi Michael. »Jeder Tunnel wird sofort entdeckt und von der Mauer blockiert werden, denn die wird bis zu 30 Meter unter die Erde reichen, wo festes Gestein lagert, durch das man keinen Tunnel bauen kann.«

Doch die defensive Sicherheit hat ihren Preis: Umgerechnet mehr als 700 Millionen Euro kostet die Hightech-Mauer. »Bleibt die Frage, was dann als Nächstes kommt und wie Israel darauf reagieren wird.«










Sicherheit: Mit Hightech gegen Tunnel | Jüdische Allgemeine[/URL]
 
ich finde dass das eine erbärmliche Argumentation ist, nicx für ungut afro. das soll auch keine persönliche Beleidigung sein, du bist n höflicher feiner kerl. aber ich muss mich doch echt schwer wundern, wie einfach man es sich machen kann.
diese komische rafi erwähnt das Stichwort "recht auf Rückkehr iranischer und syrischer Juden", und du kommst damit dass es halt im 7.jhd so "üblich" war mit Minderheiten oder was auch immer umzugehen, a la "ja war halt damals so" (und ich lese heraus, dass bei diesem Thema gerne der alte "Maßstab" angewendet werden darf), beim palästina-Konflikt dagegen müssen die heutigen menschrechts-standarde befolgt werden? :lol: du bist mir ja einer, ein ganz ausgefuchster noch dazu :lol:
mag sein dass die Vertreibung der damaligen Juden ein Problem ist, welches in der Vergangenheit liegt, aber wir leben nunmal in der Neuzeit, und auch hier sollten die neuzeitlichen Standards gelten.
ich fasse es noch immer nicht :lol:
ps. falls ich den Kontext gerade nicht verstanden habe, worum es euch beiden geht, entschuldige ich mich vielmals.

pps. :lol:

Besser ausgedrückt :): Was ich sage, ist dass wir unsere Probleme in der heutigen Welt nicht nach den Maßstäben des 7. Jahrhunderts lösen können. Ich sehe wirklich nicht, wie die Art und Weise der islamischen Expansion für uns heute ein Vorbild sein kann. Wenn man mich dafür überzeugen will, muss man dafür gute Argumente bringen.
 
Vorwärts Zionisten, bis der dailysabah sabbehrt!

Wenn es eines gibt das, Adiletten und Erdiletten verbindet, dann sind es die Juden, auch gerne als "die Zionisten" bezeichnet denn das kommt politisch friedensbewegt besser. Das ist doch schön! Wenigstens da hat die Integration gegriffen :lol: Alder Schlappe.
 
https://www.dailysabah.com/deutsch/...enehmigt-240-neue-siedlungen-in-ost-jerusalem

Die Besatzung läuft weiter bis Gaza komplett von den Zionisten Bevölkert wird die Welt schaut zu.

Vieleicht sollte dir erst mal jemand erkären, dass sich Jerusalem nicht in Gaza befindet. :lol:

Die Hetze von manchen erbärmlichen Antisemiten hier im Forum ist echt peinlich.

Schliesslich wissen wir ja alle seit etwa 17 Jahren dass Israel hier die einzige Konfliktpartei ist, welche Friedensbereitschaft signalisiert hatte. So hat Israel doch im Jahr 2000 den Arabern eine Zweistaatenlösung angeboten, welche beinhaltete alle jüdischen Siedlungen im Westjordanland und Gaza-Streifen zu verlassen. Weisst du wie die Araber reagiert haben?? Mit Terroranschlägen und Massenmord gegen jüdische Zivilisten.

Dir sollte auch bewusst sein, dass der Gaza-Streifen nach dem Rückzug militärischer Checkpoints und jüdischen Siedlungen zu einer Raketenabschussbasis umgestaltet wurde, welche Israelische Nachbardörfer unter Beschuss nimmt.

Jeder der sich ernsthaft mit dem Nahostkonflikt beschäftigt weiss, dass es in diesem Konflikt die Araber sind die keinen Frieden wollen sondern Terror und Krieg.
 
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